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Skhiri über seine Zukunft: „Würde mir schwer fallen, den Klub zu verlassen“


Ellyes Skhiri ist der Mittelfeldmotor des 1. FC Köln. Kein Spieler in der Bundesliga läuft auch nur ansatzweise so viel wie der Tunesier. Durch seine konstanten Leistungen hat der 25-jährige längst die Begehrlichkeiten anderer Klubs geweckt. Im Gespräch mit dem GEISSBLOG.KOELN sprach Ellyes Skhiri nun unter anderem über seine Laufstärke, die turbulenten letzten Wochen sowie seine persönliche Zukunft. 

Das Interview führten Sonja Eich und Marc L. Merten

GBK: Herr Skhiri, sechs Punkte aus den letzten beiden Spielen – was bedeutet das für den FC?

ELLYES SKHIRI: „Ich würde sagen: Wir sind wieder im Geschäft. Die beiden Siege waren sehr wichtig. Wir hatten nicht damit gerechnet, dass wir gegen Leipzig gewinnen würden. Wir haben die drei Punkte aber wirklich dringend gebraucht. Jetzt sind wir nah dran an der Konkurrenz und wir können wieder daran glauben. Wir werden bis zum Ende kämpfen.“

Nehmen Sie uns doch einmal mit: Wie sind die turbulenten letzten zwei Wochen für die Mannschaft und Sie persönlich gelaufen?

Es war eine schwierige Situation für den Verein. Das 2:3 gegen Mainz war ein richtig schlechtes Resultat für uns. Wir als Mannschaft wussten, dass wir eine Reaktion zeigen und kämpfen müssen, damit wir den Verein retten. Ich hoffe, dass wir nach der Pause daran anknüpfen können und die Ergebnisse einfahren, die wir brauchen. Wir können es schaffen, in der Liga zu bleiben. Für den Verein und die Fans gibt es nichts Wichtigeres.

Was hat sich unter Friedhelm Funkel im Vergleich zu Markus Gisdol verändert?

Viel verändern konnte Friedhelm Funkel bislang nicht. Er hatte nicht wirklich viel Zeit und wir mussten seine Ideen schnell umsetzen. Es ist schwierig, viel zu verändern, wenn man neu dazu stößt und direkt drei Spiele innerhalb einer Woche bestreiten muss. Jetzt haben wir mehr Zeit, um hart zu arbeiten und uns auf Freiburg vorzubereiten. Ich hoffe, dass wir noch einmal einige neue Varianten auf den Platz bringen können.

Wir mussten die Dynamik ändern

Der Trainer hat nach seiner Ankunft zahlreiche Einzelgespräche mit den Spielern geführt. Was hat er speziell mit Ihnen besprochen?

Mit mir verlief das Gespräch relativ kurz, vielleicht zehn Minuten. Er hat sich mir vorgestellt und gesagt, dass er viele Spiele gesehen hat und mein laufintensives Spiel gut findet. Ich soll fokussiert bleiben, mein Bestes geben und die Situation immer im Hinterkopf behalten.

Hat sich Ihre Rolle auf dem Feld unter Funkel verändert?

Eigentlich nicht. Prinzipiell haben wir als Mannschaft ja auch zuvor nicht nur schlechte Spiele abgeliefert. Auch gegen Mainz waren einige gute Dinge dabei. Wir mussten als Team aber einfach die Dynamik ändern, um wieder zu punkten.

Warum hat es unter Gisdol am Ende trotzdem nicht gereicht?

Manchmal ist das im Fußball einfach so. Manchmal braucht es eine Veränderung, um auch wieder ein neues Selbstbewusstsein zu entwickeln. Ich denke, gegen Mainz war unser Spiel deutlich besser als das Ergebnis. Aber wenn das Selbstvertrauen nicht da ist, macht man Fehler. So haben wir die Gegentore kassiert. Danach ist es uns tatsächlich schwer gefallen, daran zu glauben, unsere Situation noch verändern zu können.

Vielleicht reichen zwei Siege

Markus Gisdol hat sich persönlich von der Mannschaft verabschiedet. Wie war es für Sie, ein letztes Mal mit dem Trainer zu sprechen?

Natürlich war es keine einfache Situation. Mein Verhältnis zu Markus war gut. Gerade gegen Ende haben wir sehr viel miteinander gesprochen. Er hat genau wie wir versucht, sein Bestes zu geben und war immer positiv gestimmt. Leider hat es nicht funktioniert, und dann ist es manchmal besser, etwas zu verändern. Ob das am Ende erfolgreich sein wird, werden wir nach den nächsten Spielen sehen.

Trotz der zwei Siege ist die Situation nach wie prekär für den Verein. Wie viele Punkte müssen Sie Ihrer Meinung nach für den Klassenerhalt noch holen?

Wir hoffen, dass wir die letzten drei Spiele alle gewinnen können. Vielleicht reichen aber auch zwei Siege, das kann man nicht genau sagen. Wir müssen mit dem Gedanken in jedes Spiel gehen, dass wir drei Siege benötigen, um in der Liga zu bleiben. Daher liegt unser Fokus jetzt darauf, gegen Freiburg zu gewinnen.

Im Hinspiel ist der FC mit 0:5 ganz schön unter die Räder gekommen.

Das Spiel war eine Katastrophe und es war nicht einfach, das zu verarbeiten. Natürlich haben wir das Ergebnis noch im Hinterkopf. Wir wollen uns unbedingt revanchieren, ein gutes Spiel machen und die drei Punkte zuhause behalten.

Über Ihre Laufstärke wurde immer wieder gesprochen. Sie gehen selbst in der Halbzeitpause noch auf das Spinning Bike, um in Bewegung zu bleiben. Was treibt Sie an?

Mein Körper mag es nicht, aufzuhören und eine Pause zu machen. (lacht) Ich brauche kontinuierlich hohe Intensität. Sonst fällt mir es schwerer, in der zweiten Halbzeit sofort wieder da zu sein. Ich muss das Gefühl haben, in Bewegung zu bleiben, meine Kapazität auszuschöpfen. Wenn ich nach einem Spiel nicht kaputt bin, würde sich das falsch anfühlen.

Niemand will einen Abstieg in seiner Vita stehen haben

Neben Ihrer Laufstärke sind Sie in dieser Saison auch offensiv erfolgreich. Fünf Tore, drei Assists – ist das die beste Saison Ihrer Karriere, wenngleich auch die schwerste?

Statistisch ist das sicherlich meine beste Saison. Ich versuche noch konstanter zu sein, das ist für mich das Wichtigste im Fußball. Jeder kann mal ein gutes Spiel machen, aber immer gut zu sein, ist eine große Herausforderung. Gerade fühle ich mich gut, kann der Mannschaft helfen und versuche, diesen Fokus bis zur letzten Minute zu behalten.

Wenn dann die letzte Minute der Saison gespielt ist, wie geht es für Sie weiter? Es gibt Gerüchte um Ihre Zukunft.

Ich verfolge die Gerüchte nicht wirklich, aber natürlich schicken mir Freunde oder meine Familie Nachrichten, wenn etwas über mich geschrieben steht. Wir werden sehen, was nach der Saison passiert. Jetzt geht es nur darum, dass wir in der Liga bleiben. Mit einem Abstieg würde es mir schon wahnsinnig schwer fallen, den Klub zu verlassen. Daher müssen wir alle jetzt alles tun, um in der Liga zu bleiben. Niemand will einen Abstieg in seiner Vita stehen haben.

Haben Sie denn schon mit dem FC oder Ihrem Berater gesprochen, wie es weitergeht?

Nein, das habe ich nicht. Natürlich kann es sein, dass mein Berater schon mit den Verantwortlichen gesprochen hat. Aber alle wissen, dass ich jetzt nicht über die nächste Saison nachdenken möchte. Es geht nur darum, in der Liga zu bleiben.

Gäbe es denn ein Szenario im Abstiegsfall, dass Sie beim FC bleiben würde?

Ich habe einen gültigen Vertrag. Ich wäre also nicht der Einzige, der darüber entscheiden kann. Ich will jetzt erstmal alles geben, damit dieser Fall gar nicht erst eintritt. Ich hoffe von ganzem Herzen, dass uns der Klassenerhalt gelingt.

52 Kommentare
  1. Gerd1948 sagte:

    Ich setze mal das Wort Dynamik aus Ellyes Mund mit dem des Wortes Überzeugung gleich. Die FC Spieler mussten neu und gänzlich überzeugt werden Spiele wieder und jederzeit erfolgreich gestalten zu können. Sei es mit einer offensiven Herangehensweise wie in Leverkusen oder eben aus einem gesicherten Verbund gegen Leipzig. Der Sieg gegen Leipzig hat noch mal dazu geführt, dass man der Überzeugung war auch Fehler machen zu dürfen, die nicht zwangsläufig mit Niederlagen abgestraft werden. Das war auch noch mal wichtig, genau wie das jetzt was in Augsburg passiert ist. Man kann stand halten mit Mann und Maus und dem Quäntchen Glück. Glaube kann Berge versetzen, auch im Fußball, Funkel gibt diesen Glauben an die Spieler weiter. Ich hätte nicht gedacht, dass das vllt alleine schon etwas nutzt aber es sieht nach einem guten Weg aus, der mit dem Nichtabstieg seine Krönung erfahren wird.

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    • Bukowski sagte:

      Gefunden: Mit einem Abstieg würde es mir schon wahnsinnig schwer fallen, den Klub zu verlassen.

      Ein feiner Mensch der Skhiri, kein Seitenhieb, keine Vorwürfe und kein schlechtes Wort und seit langem ein Spieler, der von Herzen beim Club ist, gerne für Köln spielt und es liest fast so, dass er insgeheim gerne bleiben würde, sollte man die Liga halten.

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      • Truebe Tasse sagte:

        Was soll er denn anderes sagen? Das ist ein genauso inhaltlich leeres Interview wie mit 99% aller Fußballer, egal ob beim FC oder woanders. Die Profis sind medial so getrimmt, die wissen, was sie wann und zu welchen Fragen sagen sollen und dann kommen immer diese Interviews raus. Da kann dann kein Journalist etwas für. Nicht erst seit dem Sauna-Schwur glaube ich keinem Fußballer im Mai noch das, was er im April noch gesagt hat.

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        • Colonia_5051 sagte:

          @truebe Tasse 100% Zustimmung .
          Allein folgender Satz läßt ja schon platz für interpretation „Natürlich kann es sein, dass mein Berater schon mit den Verantwortlichen gesprochen hat“
          und davon möchte ein Spieler dann nichts von wissen ? wers glaubt wird seelig

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  2. Lukas Marx sagte:

    Wenn er schon sagt , es würde mir schwer fallen den Club zu verlassen ist doch schon alles gesagt. Hört sich für mich nach einem Abschied an. Heute wechselt man halt nach zwei guten Saison den Verein auch wenn man erst 25 ist und noch 10 Jahre auf Top Niveau spielen kann. Sorry aber mir geht das heute zu schnell Nübel und co lassen grüßen, sollte man ihn aus wirtschaftlichen Gründen verkaufen müssen wäre die Situation eine andere.

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    • Huey L. sagte:

      Ich finde auch, dass er sich mit der Aussage „Mit einem Abstieg würde es mir schon wahnsinnig schwer fallen, den Klub zu verlassen…“ klar positioniert. Er will keinen Abstieg in seiner Vita stehen haben, aber ansonsten interpretiere ich die Aussage schon ganz klar in Richtung grundsätzliche Wechselbereitschaft.
      Da er einer der Spieler ist, mit dem Geld zu machen ist, gehe ich auch fest davon aus, dass er gehen wird oder von Vereinsseite forciert, gehen muss.
      Etwas Bange wird mir allerdings bei der Vorstellung, dass wir wahrscheinlich den konstantesten Spieler/ Leistungsträger im Team verkaufen und für das Geld 2-3 Spieler verpflichten, die wir in 2 Jahren wieder verleihen, dabei aber noch Teile ihres Gehaltes übernehmen.

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      • Gerd1948 sagte:

        Wechselbereitschaft ja, in jedem Fall nein. So würde ich es interpretieren(wollen). Eins dürfte uns klar sein, die Lücke bekommen wir nicht 1 zu 1 geschlossen. Skhiri ist einer von den 4 oder 5 Spielern ,die nicht zu ersetzen sind für uns. Mir ist sehr bewusst das wir generieren müssen, auch die besten Spieler, die eben den sportlichen Verlust bedeuten veräußern müssen. Aber unterm Strich muss dann auf der anderen Seite immer auch ein Kader stehen der wettbewerbsfähig ist. Im Prinzip war es richtig das Geld für Cordoba in viele Spieler zu refinanzieren. Das hieße dann, das man den Kader in der Spitze besser macht. Das mit Andersson (der Artikel wird heut sicher noch folgen) war einfach großes Pech. Deswegen Huey, darf das eben nicht passieren, was du im letzten Absatz schreibst und richtig anmahnst.

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    • Füür emmer sagte:

      Ich glaube nicht, dass ein Spieler das alleine entscheidet. Manchmal braucht auch der Verein die Ablöse oder muss das Gehalt einsparen im Fall eines Abstiegs. Da wird dem Spieler auch von Vereinsseite ein Wechsel nahegelegt, und er MUSS gehen. Wenn dann noch das Wechselangebot stimmt…..

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      • Gerd1948 sagte:

        Stimmt Füür. Manchmal wird einem Spieler auch dazu geraten von Vereinsseite, natürlich aus Eigeninteresse. Dazu kommt ja der Berater. Aber Ellyes in dem Falle erwähnt schon auch, dass da ein Vertrag existiert. Ich glaub ihm das, das er sich nicht mit evtl Interessenten beschäftigt in dieser Phase der Saison. Denn wenn die einem im Kopf rum schwirren kann es schon mal sein, dass der Spieler „nix mehr bringt“. MÜSSEN tut er nicht, aber in den meisten Fällen ist es sportlich und finanziell lukrativer für den Spieler.

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  3. Kurti sagte:

    Der FC ist einfach keine gute Adresse mehr im deutschem Fußball, geschweige im europäischen.
    Nun die Bezahlung scheint ja erstklassig zu sein.

    Dadurch das man Ljubicic geholt hat, wird Skhiri gehen.
    Allein : Ich weiß nicht, ob mein Berater verhandelt. Was ein Quatsch.

    Die meisten Interviews sind inhaltlich belanglos, was die Fragen und Antworten angeht.
    Kein Wunder, sind die meisten doch keine gelernten Journalisten

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    • Truebe Tasse sagte:

      Ich denke eher es liegt daran, weil jedes Interview heutzutage doch erst noch der Presseabteilung vorgelegt wird. Sofern meine Informationen stimmen ist es in solchen Bereichen wie dem Spitzensport oder der Politik so, dass die wesentlichen Fragen im Vorfeld an den Verein übermittelt werden müssen, damit der Antwortende nicht zu sehr aus der Reserve gelockt wird. Das fertige Interview wird im Anschluss daran durch die Presseabteilung gecheckt, ggfs. gekürzt, verändert und anschließend verifiziert. Vielleicht können Frau Eich und Herr Merten mal sagen, ob das so stimmt? Laufen Interviews heutzutage im Groben so ab oder gibt es das spontane Interview a la „Hey Ellyes, hast

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        • Norbert Furmanek sagte:

          Spontanes Interview ? Kannste knicken ! Alles abgesprochen ! Das sieht man doch am Besten nach Spielende, was da zusammengeschwafelt wird. Es kommt keiner richtig aus dem Quark. Und zu Skhiri —- nur um seine Vita nicht beschädigt zu wissen täte ihm der Abschied weh ? Keine Fantaugliche Aussage. Oder wurde das nicht 1:1 übersetzt ?

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      • Marc L. Merten sagte:

        Hallo zusammen,

        gerne erkläre ich den Ablauf solcher Interviews, denn das ist immer wieder eine Rückfragen.

        1. Sogenannte „exklusive“ Interviews, also Gespräche zwischen Spielern oder Verantwortlichen und nur einem einzigen Medium, wie dieses hier zwischen dem GEISSBLOG und Skhiri, werden über die FC-Medienabteilung terminlich angefragt und vereinbart.
        2. Aktuell werden die Interviews aus Corona-Gründen per Videokonferenz abgehalten, so auch zwischen Ellyes Skhiri, Sonja und mir.
        3. Nein, und das betone ich ausdrücklich, NEIN, es werden KEINE Fragen vorher eingereicht. Würde ein solches Vorgehen vom FC verlangt, würde ich das Interview ablehnen und es nicht führen. Sonja und ich bereiten uns auf Interviews vor, überlegen Themengebiete und Fragen, teilen diese aber dem FC oder dem Interviewpartner vorher NICHT mit.
        4. In diesem Fall wurde das Interview von uns allen dreien auf Englisch geführt. Ellyes spricht fließend Englisch, also kein Problem.
        5. Jedes Interview, das mit einem FC-Spieler oder FC-Verantwortlichen geführt wird, muss im Anschluss vom FC freigegeben werden. Das ist in Deutschland gängige Praxis. Hierbei soll es darum gehen, dass der Interviewte, also Skhiri, gemeinsam mit der FC-Medienabteilung kontrollieren soll, ob das von uns Geschriebene dem tatsächlich Gesagten entspricht und wir keine Aussagen fälschlich wiedergeben. Ich kann bezeugen, dass der FC in diesem Interview praktisch keine Veränderungen vorgenommen hat.
        6. Wen es interessiert: Der Deutsche Journalisten-Verband hat für die Autorisierung von Interviews eine Richtlinie herausgegeben. Hier der Link, auf Seite 7 sind die zehn Regeln aufgeführt, an denen sich auch der GEISSBLOG orientiert: https://www.djv.de/fileadmin/user_upload/Der_DJV/DJV_Infobroschüren/DJV_Wissen_16_Interviewautorisierung_Mai_2017.pdf

        Ich hoffe, ich habe damit ein bisschen Licht ins Dunkel gebracht.

        Viele Grüße

        Marc

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        • Truebe Tasse sagte:

          Besten Dank für die Klarstellung, Herr Merten. Da weiß man das als Fan auch mal. Solche wie oben von mir dargestellten Abläufe geistern bei uns Laien immer mal rum und wie man sieht, sind sie an manchen Stellen falsch und an manchen richtig. Für uns Außenstehende ist es dann schwer, das Interview ganzheitlich zu betrachten, lesen, interpretieren und zu verstehen. Ich nehme für mich mit: vorher keine Moderation durch Dritte, nachher allerdings Verifizierung durch „Vorgesetzt“. Vielen Dank!

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  4. FC Neukoelln sagte:

    Klassisches Spielpauseninterview halt. Obwohl ich es schon cool finde, dass er in der Halbzeit aufs Spinning-Bike geht. Zum Vergleich: mir verlangt der Weg zum Kühlschrank meist schon alles ab und ich bin froh, erst mal wieder 45 Minuten sitzen zu können.
    Und für Zwischen-den-Zeilen-Leser: „MIT EINEM ABSTIEG würde es mir schon wahnsinnig schwer fallen, den Klub zu verlassen.“ Wer möchte, kann im Umkehrschluß da rauslesen, dass er uns im Falle des mitttlerweile sogar gar ncht mehr unwahrscheinlichen Klassenerhaltes eher erhalten bliebe. Und das wären tolle Neuigkeiten.

    Viel interessanter finde ich aber das Mai-Motiv des FC-Kalenders: Högi the Flash, pünktlich zum Tag der Arbeit, jedoch kaum zu erkennen weil wie immer viel Bewegungsunschärfe. Was bedeutet das nur? Wird ER uns retten? Die wirklich brennenden Fragen stellt natürlich mal wieder niemand…

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          • Gerd1948 sagte:

            Ja, ein Innenverteidiger würde leichter zu kompensieren sein. Bin überzeugt, dass sich beide nächstes Jahr zumindest noch mal stabilisieren würden unisono mit den finanzkräftigen Klubs, wenn die Pandemie doch hoffe ich überstanden ist. Es kommt ja auch immer drauf an. Vllt hat Skhiri ja generell eine Ausstiegsklausel bei etwa 9-10 Millionen, das wäre dann bitter und wie das bei Seb aussieht wissen wir ja hier auch wohl nicht.

          • Kamm sagte:

            Bin der Meinung- so leid mir das bei einem Spieler wie Skhiri aich tut, dass es immer auch für den Klub um den bestmöglichen Zeitpunkt des Verkaufs geht. Da befindet sich ES auf einem absoluten Leistungshöhepunkt. Schwer zu sagen, ob der Marktwert in einem Jahr nicht wesentlich niedriger ausfällt. Bei SB ist das meiner Meinung nach im Vergleich zu letztem Jahr der Fall.

  5. Hennes48 sagte:

    Für mich klingt es klar so, als würde er wohl gehen. Allerdings möchte er unbedingt mit dem FC die Klasse halten und nicht nach einem Abstieg zu einem anderen Club wechseln.
    Auf mich macht er einen sehr klaren und vernünftigen Eindruck…so wie er auch auf dem Platz wirkt!
    Hoffe die Truppe behält den Geist der letzten zwei Spiele. Leider war Konstanz ja speziell in den letzten Jahren gar kein Thema bei der Truppe! Deswegen bleibe ich sehr skeptisch, besorgt und auch ängstlich bei meine Prognose für den Rest der Saison. Hoffe einfach sehr, dass man Freiburg besiegen kann und mit diesem weiteren Sieg dann gegen Hertha mit noch mehr Überzeugung was holen kann…4 Punkte bis zum Schalke Spiel wären gut und ich denke auch absolut notwendig! Das letzte Saisonspiel wird Schalke ganz sicher-fürchte ich zumindest-als neues Signal und Impuls zum Projekt Wiederaufstieg gestalten wollen…wird ggf. sogar schwerer als Hertha und Freiburg, weil da die Erwartungshaltungen von allen Seiten sehr hoch sein werden! Und Bremen hat gestern (leider) eine kämpferische Haltung gezeigt, die ich mir so nicht gewünscht habe…die werden trotz der Niederlage nun auch wieder anders auftreten…Jeder „Ausrutscher“ kann jetzt den Abstieg bedeuten…

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    • Truebe Tasse sagte:

      Nein werden sie nicht. Die haben auch im letzten Jahr unter anderem ein bombastisches Spiel im Pokal gegen Dortmund gespielt und waren in der Liga dennoch scheiße. Sind zwei unterschiedliche Wettbewerbe. Kaiserslautern hat den Pokal sogar in nem Abstiegsjahr mal gewonnen.

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      • Norbert Furmanek sagte:

        Genau meine Gedanken !! Pokal und Liga — Gegensätze ! Verstehe das wer will ! warum kann eine Mannschaft das nicht im normalen Spielbetrieb abrufen ? Gerade zum Ende der Saison sollte ,,jedes“ Spiel wie ein Pokalspiel angegangen werden. Ist das für jeden einzelnen nicht zu verstehen ? Wenn nicht , dann haben die den Beruf verfehlt !

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        • Truebe Tasse sagte:

          Kann man irgendwie nicht erklären aber wer selber mal Fußball gespielt hat, der kennt so Gefühle vielleicht. Bei mir war es auf jeden Fall immer so. Vom Aus in der 1. Runde des Kreispokals bin ins Halbfinale habe ich alle Runden gespielt, aber wenn man ausgeschieden ist, hatte das für mich immer so etwas „Entgültiges“ zumindest für dieses eine Jahr. Während die normale Saison dann sonntags drauf schon wieder weiter ging. Man kann es nicht erklären, aber der Pokal ist was Anderes.

          moderated
          • Kamm sagte:

            Ich stimme dem zu und finde, unsere Chancen auf die Relegation sind mit der Nichtentlassung von Kohfeld stark gestiegen.

  6. andi sagte:

    Skhiri steht bei mir auf einer Stufe wie MC Kenna und Podolski. Er ist mit das beste was der Verein in den letzten Jahren zu bieten hatte. Zwei Gründe warum Ellyes den Verein verlassen wird, ist erstens der Finanzielle Aspekt der Transfereinnahmen und zweitens kann ich mir nicht vorstellen, dass so ein Spieler erneut in den Abgründen der 1. Liga oder gar in der 2. Liga rumdümpeln will. Wir werden noch viel von diesem Spieler zu hören bekommen und dann über die guten alten Zeiten beim FC schwelgen.

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    • Norbert Furmanek sagte:

      Mit 25 kann er noch 2 Jahre dem FC ,,dienen “ :–))) )Dann hätte er noch genügend Zeit zu einem anderen Klub zu wechseln ! Und Butter bei dä Fisch . Jetzt hat er eine sehr sehr gute Saison gespielt, kann er das in der Nächsten bestätigen ? Ich weiß nicht warum dann sofort der Marktwert eines Spielers eminent in die Höhe schwillt !! Wegen einer Saison ? Die Leistungen vorher werden dann nicht berücksichtigt ? Albern ! Einen guten Spieler zeichnet es aus wenn er über einen längeren Zeitraum Top ist

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      • Stephan sagte:

        Das ist normal. Es werden weit aus mehr Beträge gezahlt für Spieler die noch nie was geleistet haben. Gutes Beispiel Bellingham zu BVB. Kam aus der 2. Liga Englands, von einem mittelmäßigen Club. Und selbst dort war er nicht Stamm. Dortmund zahlte über 20mio€.
        Sorry aber das ist lächerlich. Natürlich merkt man jetzt das er es wert ist. Aber Gründe gab es zu der Zeit noch keine für den Preis.

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  7. Gerd1948 sagte:

    Man kann bei der Aussage: “ Mit einem Abstieg….etc“ ja auch einfach mal wenig rein interpretieren weder mit FC Brille noch mit negativerem Gedankengang. Wenn ein begehrter Spieler nach einem Abstieg dem Verein verlässt, könnte der Spieler ja denken, das er den Verein ein Stück weit om Stich gelassen hätte, weil er es ja mit zu verantworten hat. Nur bleibt es ja nun mal business. Skhiri schätze ich als fairen Sportsmann ein aber auch als fairen Menschen. Von daher ist das in der Tat ein riesen Interpretationsspielraum.

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  8. gregor69 sagte:

    Ich habe dazu eine klare Meinung.Wenn Ellyes sich veraendern moechte um einen weiteren Schritt zu machen in seiner persoenlichen Entwicklung,dann halte ich das als voellig legitim.Abgesehen davon,dass wir ihn sowieso aus finanziellen Gruenden wohl verkaufen muessen.Ich finde hier wird ein bisschen zu harsch mit ihm umgegangen im Bezug was er geaeussert hat.Wer seit Anfang an hier fuer den Effzeh in jedem,ich betone,in JEDEM Spiel knapp 13 km und oft mehr abreisst,bis wirklich der letzte Tropfen Benzin aus dem Tank ist,der verdient bei mir nur eins…Respekt!!!
    Da kann sich bestimmt manch einer ne Scheibe abschneiden.Und denen die glauben,dass er die Leistung in Zukunft nicht wiederholen kann und konstant bringen kann,sag ich nur,er wird noch besser werden,da bin ich mir ganz sicher.Wenn ich nur seine Entwicklung hier beim Effzeh beobachte,dass alleine war schon eine gehoerige Steigerung zu Tag eins.Er wird fehlen,das ist so gut wie sicher,wenn er geht.Er ist unser Maschinenraum,unauffaelig,aber unersetzlich…

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  9. Goat-Tower sagte:

    Ich kann verstehen wenn er geht. Die Jungs sind Profis. Die haben vielleicht max 15 gute Jahre. Da ist wenig Zeit für Sentimentalität. Er kommt nicht aus Köln, der FC ist eine Station für ihn. Bei einem Jonas Hector ist das vielleicht anders, aber das ist doch wohl eher die Ausnahme. Aber der Junge macht dennoch einen bescheidenen Eindruck….anders jedenfalls als mein spezieller ‚Freund‘ Modeste, der entgegen der Bedeutung seines Namens seinerzeit mit diesen beiden Mendy Brüdern einen riesen Auftritt am Geissbockheim hingelegt hat. Vielleicht erinnert Ihr Euch?! Also dann 10x lieber einen Skhiri als diesen anderen Vogel. Dann gönne ich ihm auch einen guten Vertrag bei einem anderen Club. Er hat in seiner Zeit bei uns alles gegeben und zieht jetzt weiter. Das ist sehr professionell. Den Modeste hingegen holen wir trotz seines damals großkotzigen Abgangs mit einem riesen Vertrag zurück. Seitdem zieht der Typ das gesamte Team runter, weil er sauer ist, das er nicht regelmäßig spielt. Seine Körpersprache ist ein Desaster. Die Guten gehen, die Blinden bleiben. Das nennt man in der Wirtschaft wohl adverse Selektion.

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  10. kalla lux sagte:

    Warum in aller Welt mutmaßt man wieder in er geht oder bleibt. Wir reden von Fussball, wo Spieler wie Vieh veräußert werden, wen der Verein Geld braucht. Hier geht es nicht mehr um den Spieler, den Fan oder sonst wen!
    Den Verein geht es um Kohle, dem Spieler,dem Berater,dem Sportvorstand…..usw.
    Und niemand interessiert dann was irgendwer vor 2 Wochen gesagt hat!
    Und danach geht alles:
    Business as usual

    Der Lauf der Dinge halt

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  11. Gerd1948 sagte:

    Weil uns das interessiert, weil das unser Verein ist hier spekulieren wir darüber. Das ist absoluter Nonsens, dass der Spieler nur noch Ware ist. Der Spieler kennt das Geschäft und was er nicht kennt, da nimmt er sich nen Berater für. So what? Letztendlich entscheidet zu 100% der Spieler was er aus seinen Vertragsmodalitäten macht. Wenn Skhiri den Verein verlassen will, dann ist das so. Er gibt keine Lippenbekenntnisse diesbezüglich. Verständlich, denn ich glaube nicht, dass die 2. Liga für ihn in Betracht kommt. Die Gladbacher hat interessiert was Rose monatelang gesagt hat, die Frankfurter hats auch interessiert was Hütter sagte und wir hier, wir hätten für einen verdienten Spieler sicher volles Verständnis wenn er den nächsten Schritt gehen möchte. Skhiri wird mit Sicherheit nicht nach Mainz, Freiburg oder Augsburg wechseln sondern wenn, dann zu 99% ins Ausland.

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  12. Max Moor sagte:

    Das Geschäft ist nun mal so …Kohle regiert die Welt . Siehe doch mit Rose , Hütte ..Bobic ..Nagelsmann .. Flick .. Die wechseln nun Alle um noch mehr zu verdienen obwohl Erfolg haben . Und so ist es mit Spielern genauso … Shkiri ist unser Martinez von Bayern ! Ich hoffe das er bleibt . Er ist unser wichtigster Spieler im Verein und seine Laufbereitschaft ist Liga Spitze !!!

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