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Seit dem Aufstieg 2014: Der große Transfercheck des 1. FC Köln


Zwischen Schnäppchenjäger und Geldverbrenner: Die aktuelle Situation des 1. FC Köln ist eine Folge einiger guter und vieler schlechter Entscheidungen auf dem Transfermarkt seit dem Aufstieg im Sommer 2014. Wie kam es zu dem Kader, mit dem sich die Verantwortlichen heute herumschlagen müssen und der von allen Seiten als unausgewogen und zu teuer für das erwartbare Leistungsniveau ist? Der GEISSBLOG.KOELN macht den großen Transfercheck.

Köln – Gemeinhin wird dem 1. FC Köln im Zeitraum zwischen dem Abstieg 2012 und 2016 eine herausragende Arbeit auf dem Transfermarkt bescheinigt. Einschließlich des Rekordverkaufs von Anthony Modeste 2017 schien der FC alles richtig gemacht zu haben. Danach, so die Erzählung, ging der FC immer verschwenderischer mit dem aufgebauten Eigenkapital von knapp 40 Millionen Euro um. Doch stimmt das? Und sind die Fehler, für die die Geißböcke heute noch bezahlen, wirklich erst ab 2017 gemacht worden? In der Analyse geht es explizit nicht um Vertragsverlängerungen, sondern nur um getätigte (und versäumte) externe Transfers.

Saison 2014/15

Ausgangslage: Der 1. FC Köln war aufgestiegen und hatte nach zwei Jahren der Konsolidierung in der Zweiten Liga wenig Geld und noch keinen Erstliga-tauglichen Kader, insbesondere in der Offensive, weil Patrick Helmes mit kaputter Hüfte dem Karriereende entgegen sehen musste.

Es kamen: Simon Zoller als Königstransfer für 3 Mio. Euro sowie Yuya Osako für 1,6 Mio. Euro für den Sturm. Kevin Vogt kam für 1,8 Mio. für das defensive Mittelfeld, Mergim Mavraj, Tomas Kalas Dusan Svento und Pawel Olkowski für die Viererkette (für zusammen 800.000 Euro).

Es gingen: ausschließlich Spieler, die keine Rolle mehr spielten.

Fazit: Der FC musste auf Schnäppchenjagd gehen und wurde fündig, insbesondere mit dem mannschaftsdienlichen Osako, dem Strategen Vogt und dem unerwartet durchstartenden Olkowski hinten rechts. Die Kölner überreizten ihr Blatt nach dem Aufstieg nicht, sondern verstärkten sich gezielt auf den wichtigsten Positionen mit Spielern, die auch Perspektive hatten.

Saison 2015/16

Ausgangslage: Der FC hatte die Klasse souverän gehalten, Patrick Helmes‘ Karriere war endgültig vorbei, Spieler wie Kevin Wimmer und Anthony Ujah hatten sich hervorragend entwickelt und wurden umworben. Andere Spieler wie Daniel Halfar stießen an ihre Grenzen. Es brauchte nun den nächsten Schritt im Kader, um längerfristig in der Bundesliga bleiben zu können.

Es kamen: Dominique Heintz und Frederik Sörensen verstärkten die Innenverteidigung. Anthony Modeste kam für das Sturmzentrum. Milos Jojic sollte im Mittelfeld die Fäden ziehen. Philipp Hosiner kam mit einem Jahr Verspätung auf Leihbasis. Und dann zauberte Manager Jörg Schmadtke noch im letzten Moment Leonardo Bittencourt aus dem Hut. Zusammen gab der FC knapp 14 Mio. Euro aus – damals viel Geld, das der FC aber hatte, denn…

Es gingen: Kevin Wimmer wurde für rund 7 Mio. Euro nach England verkauft, Anthony Ujah ließ sich von Werder Bremen für 5 Mio. Euro abwerben. Kleinere Transfers führten dazu, dass der FC über 13 Mio. einnahm. Die Transferbilanz war also fast ausgeglichen.

Fazit: Es war der goldene Transfersommer. Heintz und Sörensen schlugen ebenso ein wie Super-Stürmer Modeste und Flügelflitzer Bittencourt. Einzig Jojic konnte die Erwartungen nie wirklich erfüllen, doch der FC legte im Sommer 2015 die Grundlage für den Einzug nach Europa zwei Jahre später. Doch der goldene Sommer war auch einer der Gründe, warum es zwei Jahre später bergab ging…

Saison 2016/17

Ausgangslage: Der FC hatte erstmals seit 1992 wieder auf einen einstelligen Tabellenplatz (9) geschafft. Die Mannschaft hatte an ihrem Limit gespielt. Es wurde auffällig, dass Matthias Lehmann nicht mehr viele gute Jahre vor sich haben würde. Erstmals diskutierte Jörg Schmadtke öffentlich über die Dreierkette als künftiges System. Dafür sollte ein dominanter Sechser kommen, der auch auf der Vier spielen könnte. Dazu stellte sich die Frage, wer neben Modeste die Tore schießen sollte.

Es gingen: Wir fangen dieses Mal mit den Abgängen an. Yannick Gerhardt wechselte für 13 Mio. nach Wolfsburg, Kevin Vogt für 3 Mio. nach Hoffenheim. Das waren die beiden großen und entscheidenden Abgänge. Zwei zentrale Mittelfeldspieler, ein Sechser (der auch auf der Vier hätte spielen können) und ein Achter gingen. Sie sollten Platz machen für das, was eigentlich geplant war, aber nicht passierte.

Es kamen: Der dominante Sechser kam nicht. Schmadtke verzockte sich bei Salif Sané und hatte keinen Plan B. Stattdessen kam Marco Höger. Die torungefährlichen Außenbahnen wurden ignoriert, es kam der gesundheitlich angeschlagene Sehrou Guirassy und der torungefährliche Artjoms Rudnevs. Dazu wurde Konstantin Rausch hinten links verpflichtet, damit Jonas Hector als Notlösung auf die Sechs rücken konnte, weil man keinen anderen Sechser gefunden hatte.

Fazit: Schon im Sommer 2016 begann der Abschwung, der zum Abstieg führen sollte, denn 2016 war ein verlorener Transfersommer. Das wurde allerdings übertüncht, weil die Mannschaft weit über ihrem Niveau spielte und dank 25-Tore-Modeste sensationell in die Europa League einzog. Hätte der FC den Franzosen schon im Februar für 50 Mio. Euro nach China verkauft, hätte das Team im Gegenteil in den Abstiegskampf geraten können. Das wollten die FC-Macher aber nicht wahrhaben und ignorierten alle Warnsignale: dass rechts hinten ein Bundesliga-tauglicher Rechtsverteidiger fehlte, dass es hinter Modeste keine torgefährlichen Spieler mehr gab, dass Matthias Lehmann seinen Zenit überschritten hatte, dass die Nicht-Verpflichtung von Salif Sané beim gleichzeitigen Verkauf von Gerhardt und Vogt sich noch rächen sollte, und dass der FC mit einer immer größer werdenden Arroganz auftrat. Bestes Beispiel: Serge Gnabry war auf dem Markt, doch Jörg Schmadtkes im GEISSBLOG getätigter Ausspruch zu dem damaligen Rohdiamanten wurde Kult. „Hätten wir Gnabry gewollt, hätten wir ihn bekommen.“ Es war der Anfang vom Ende – wenn auch mit dem Umweg über Europa.

Saison 2017/18

Ausgangslage: Europa war tatsächlich erreicht. Doch der Bruch zwischen Schmadtke und Peter Stöger, den bis heute niemand gänzlich erklären konnte, führte den FC in den Abstieg. Begleitet von einer verheerend schlechten Transferpolitik, in der der Manager ignorierte, was der Trainer wollte, und der Trainer ignorierte, wen der Manager verpflichtete. Dazu der fragwürdige Deal eines portugiesischen Talents, dessen Ablöse mit den Häßler-Millionen in die FC-Geschichte eingehen wird.

Es kamen: Jhon Cordoba, der designierte Modeste-Nachfolger, für 17 Mio. Euro. Jorge Meré, ein international umworbenes Abwehrtalent, für 7 Mio. Euro. Jannes Horn überraschend für den gleichen Betrag, obwohl dieser nicht ansatzweise vorzuweisen hatte, was Meré auf dem Kerbholz hatte. Dazu ein gewisser Tim Handwerker, von dem niemand wusste, warum er überhaupt kam. Gleiches galt für Joao Queiros. Und weil man im September merkte, dass man es verbockt hatte, wurde der vertrags- und fitnesslose Claudio Pizarro aus der Rente geholt. Im Winter kamen dann unter dem späteren Sportchef Armin Veh noch Simon Terodde und Vincent Koziello.

Es gingen: Anthony Modeste wurde nach China für eine Rekordablöse verkauft. Artjoms Rudnevs bat um Vertragsauflösung. Marcel Hartel ging zu Union Berlin. Im Winter verabschiedete sich zudem Kocka Rausch.

Fazit: Es war fraglos der teuerste, dümmste und arroganteste Abstieg in der Geschichte des 1. FC Köln. Ein Paradebeispiel, wie Egoismus, Trotz und Verweigerung der Realität einen Klub ruinieren können und die Führungsetage lächelnd winkend zusieht. Alle Warnsignale aus den zwei Vorjahren wurden ignoriert: der fehlende Sechser, der fehlende Rechtsverteidiger, die fehlende Torgefahr aus der zweiten Reihe, die fehlende Alternative zu Nummer-1-Stürmer Cordoba. Ein FC-Verantwortlicher erklärte im Trainingslager in Bad Radkersburg zu den aufkommenden Zweifeln am Zustand der Mannschaft: „Lasst uns mal machen! Wir wissen, was wir tun.“

Saison 2018/19

Ausgangslage: Die Verantwortlichen erklärten in dieser Saison, man habe 2019 einen Umbruch vollzogen. Ein Jahr zuvor, nach dem Abstieg 2018, hatte man sich diesem Umbruch noch verwehrt. Man wollte gemeinsam „durch et Füer“ gehen. Markus Anfang sollte den FC zum Aufstieg führen und Armin Veh verpflichtete „nur Spieler, die ich auch für die Bundesliga verpflichtet hätte“.

Es kamen: Dominick Drexler und Rafael Czichos für über 6 Mio. Euro aus Kiel, Louis Schaub aus Wien für über 3 Mio. Euro, Niklas Hauptmann für 3,4 Mio. Euro aus Dresden, dazu Benno Schmitz, Lasse Sobiech und Matthias Bader. Im Winter legte man mit Anthony Modeste, Johannes Geis und Florian Kainz nach.

Es gingen: Bittencourt, Osako, Heintz, Jojic, Maroh und Klünter waren der Umbruch. Die restlichen Abgänge waren nicht der Rede wert.

Fazit: Das sportliche Ziel wurde erreicht, aber sehr teuer erkauft. Vor allem perspektivisch. Denn von Vehs großspuriger Ansage, alle Spieler hätten Bundesliga-Format, blieb fast nichts übrig. Nur Kainz erfüllte fraglos dieses Kriterium, darüber hinaus ist nur Czichos bis heute Stammspieler. Der Rest? Mehrheitlich nicht einmal mehr in Köln.

2019/20

Ausgangslage: Veh hatte offenbar erkannt, wie sehr er ein Jahr zuvor trotz 17 Mio. Euro Transferausgaben daneben gelegen hatte. Er musste nachlegen. Dafür überzog der FC sein eigentlich vorgesehenes Budget um das Doppelte. Ohne dieses zusätzliche Risiko wären die beiden besten Verpflichtungen der jüngeren Vereinsgeschichte nicht möglich gewesen. Denn das eigentliche Budget gab Veh erneut für Fehleinkäufe aus.

Es kamen: Der Großteil der ursprünglich eingeplanten 10 Mio. Euro gingen in Birger Verstraete, Kingsley Ehizibue und Kingsley Schindler. Erst als der Vorstand dem Sportchef noch einmal 10 Mio. Euro zur Verfügung stellte, kamen Ellyes Skhiri und Sebastiaan Bornauw. Trotzdem musste im Winter – dann von Horst Heldt als Sportchef – mit Mark Uth, Elvis Rexhbecaj und Toni Leistner jeweils auf Leihbasis nachgebessert werden.

Es gingen: Transfereinnahmen standen diesen Ausgaben praktisch nicht gegenüber. Guirassy war bereits im Winter abgegeben worden. Darüber hinaus begann der FC, seine Leih-Armee aufzubauen, die auch heute noch fast im Dutzend in Europa spielt. Und dann wäre da noch der Abgang von Florian Wirtz, der die Ära Armin Veh zum finanziellen Desaster machte.

Fazit: Der FC finanzierte die Saison auf Pump, was grundsätzlich aufgrund des hohen Eigenkapitals okay war, wegen Corona aber zur Katastrophe wurde. Im Sommer 2019 wurde klar, wie falsch Veh im Jahr zuvor gelegen hatte. Bornauw und Skhiri waren zwei herausragende Transfer-Entscheidungen, die man nicht hoch genug einschätzen kann. Doch sie kaschierten die zahlreichen anderen Fehlgriffe. Insgesamt verpflichtete Armin Veh in seiner Zeit als Sportchef 18 Spieler für rund 42 Mio. Euro. Das Ergebnis: Von diesen 18 Spielern wurden nur 4 Bundesliga-Stammspieler. Eine verheerende Bilanz.

2020/21

Ausgangslage: Der Transfersommer 2020 wurde inzwischen häufig genug besprochen. Es brauchte einen großen Verkauf, um das Eigenkapital zu stärken und andere Transfers zu ermöglichen. Sportchef Horst Heldt musste zahlreiche Spieler verleihen, um das Gehaltsbudget zu verringern.

Es kamen: Im Sommer kamen Sebastian Andersson und Ondrej Duda, Dimitris Limnios und Tolu Arokodare, Marius Wolf und Ron-Robert Zieler. Im Winter kamen Max Meyer und Emmanuel Dennis. Insgesamt gab der FC nur zwei Mio. mehr aus als er einnahm.

Es gingen: Zehn Ausleihen, fünf ablösefreie Abgänge (darunter Simon Terodde), dazu der Cordoba-Verkauf.

Fazit: Im allerletzten Saisonspiel in Kiel konnte man sehen, dass die erste FC-Elf im gesunden Zustand mit den lange verletzten Andersson, Kainz, Bornauw und Hector fraglos Bundesliga-Niveau gehabt hätte. Was Heldt nicht schaffte, war die zweite Reihe zu verstärken. Alle Verpflichtungen als Back-up fielen gnadenlos durch. Einziger Vorteil: Von allen Spielern, die Heldt verpflichtete, unterschrieben nur Andersson, Duda und Limnios längerfristige Verträge. Der Rest ist wieder weg.

80 Kommentare
  1. Jose Mourinho sagte:

    In der Zusammenfassung sieht man doch noch mal sehr schön, wer den Laden wirklich an die Wand gefahren hat: der Nichtmanager Veh. Schmadtke hat Licht und Schatten vorzuweisen (wobei er das, was er eingerissen hat wenigstens vorher eingetütet hatte) und Heldt konnte von den Dreien am wenigsten für die Misere und hat auch keinen längerfristigen Schaden angerichtet. Veh hat aus dem Vollen geschöpft und jetzt wird man sehen, was durch Skhiri und Bornauw von den 42 Mio. übrig bleibt.

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    • maradonna sagte:

      Gut erkannt, aber es laufen halt noch mindestens genauso viele Fans herum die denken Veh hätte toll gearbeitet, warum wissen sie auch nicht, aber es reicht auch um dem Vorstand die Rechtfertigung zu geben Heldt zu entlassen!

      Heldt hat Marius Wolf geholt, im prinzip für kostenlos!
      Richtig guter Transfer!
      Heldt allein hat mit Markt Uth verhandelt sowohl vor einem Jahr wie auch jetzt. Die Konditionen des Uth Vertrages sind echt günstig. Auch das ist ein Verdient Horst Heldts. Ohne die Leihe und den positiven Erinnerungen wäre Uth nicht dazu bereit gewesen.
      Alles Heldts Werk! Das am Ende nicht mehr als Platz 16 rausgesprungen ist , sollte niemanden verwundern!
      Heldt hat gute Arbeit abgeliefert, er hat den Karren aus dem Dreck gezogen und sein Nachfolger wird davon profitieren. Das geschieht weil nicht objektiv analysiert wurde, sondern aus Empfindungen heraus entscheiden wurde!

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        • Marcel Wieser sagte:

          Zumindest bei dem Punkt das Wolf kein guter Transfer war widerspreche ich vehement. Er war die ganze Saison hindurch ein mannschaftsdienlicher Spieler, der sich förmlich zerissen hat für den Club, selbst verletzt ( Bänderriss, Nasenbeinbruch ) hat er abgeliefert und sich nicht jammernd auf die Tribüne gesetzt. Wolf ist ein schneller Spieler und feiner Techniker. Ja, es kam vor dass er sich Mal ver- und festgedribbelt hat. Alles in allem dennoch ein Spieler den ich aktuell fest verpflichten würde und zentral oder offensiv aufstellen würde. Defensiv zu fehleranfällig, würde aber genau in Baumgarts Spielstil passen.

          Wir sollten zusehen dass wir mit skhiri und bournaw zusammen vielleicht an die 30,35 Mio bekommen und zumindest Wolf für 5 Mio kaufen, bei Dortmund will er ja ohnehin nicht bleiben. Wäre übrigens die optimale Ergänzung zu Uth.

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          • Kurti sagte:

            Nie im Leben bekommen wir für beide 30,5 Mio.
            Und falls doch, wäre das grade mal der Transferüberschuss.
            Wolf hat eine Handvoll guter Spiele gemacht.

    • Dingens sagte:

      Guter, sehr gute Serie.
      Spieglet alles wieder wie es war.
      Und HH ist der Sündenbock für Veh und dem verbliebenen Vorstand.

      Aber wie singen wir nächste Saison

      „Das ist unser Verein, regiert von den Spacken vom Rhein.“
      Ich hoffe, die Mitglieder entscheiden richtig und misstrauen dem Vorstand und vorderen eine neu Satzungen.
      Mit Stimmrecht der Mitglieder bei geplanten Verpflichtung (Model FC Sevillia).

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  2. ZunichteMitDerNichte sagte:

    „Im allerletzten Saisonspiel in Kiel konnte man sehen, dass die erste FC-Elf im gesunden Zustand mit den lange verletzten Andersson, Kainz, Bornauw und Hector fraglos Bundesliga-Niveau gehabt hätte.“
    Weil man gegen ein Kiel, was durch Quarantäne unzählige englische Wochen hatte und völlig am Ende war, gewonnen hat? Mutige Prognose. Vegen Bochum oder Fürth hätten wir es wahrscheinlich vergeigt.

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    • Jose Mourinho sagte:

      Auch nicht mutiger als ins Blaue hinein zu vermuten, dass wir gegen Bochum oder Fürth verloren hätten. Ein fitter Hector hat nahezu immer gut gespielt. Kainz war der beste Scorer der letzten Saison und Bornauw ist ebenfalls fit immer gesetzt und gut gewesen. Und einen wirklich fitten Andersson haben wir nicht gesehen aber anhand seiner Karrierestatistiken und des Umstandes, dass in etlichen Spielen gerade der „Wandstürmer“ gefehlt hat, halte ich die These von Herrn Merten insgesamt doch für plausibel. Diese Spieler in fittem Zustand sind ganz unabhängig vom Gegner Ihren Alternativen im Kader doch qualitativ überlegen.

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    • maradonna sagte:

      Das ist doch Kokolores was du schreibst!
      Der FC hat 13 oder 14 Spieler auf erstliganiveau gehabt, das es nicht mehr waren ist nicht Heldts Schuld, denn er hat die richtigen verliehen und z.B. jannes Horn zurückgeholt . Er hat nicht einen qualitativ guten Mann abgegeben ohne dass er viel Geld bekommen hat! Er hat so gut wie keine Fehler gemacht, jedenfalls nicht so Anfängerfehler wie Veh am laufenden Band produziert hat!

      Ihr könnt halt die Dinge überhaupt nicht einordnen.
      Wenn jemand scheibt Terodde wäre verschenkt worden, der verkennt den Markt! Terodde hat in Liga 1 nichts zu suchen. Man muss sich halt fragen was Gisdol mit Modeste gemacht hat. Man war nicht ohne Stürmer!

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  3. Hans-Peter Neuse sagte:

    Nicht nur aus der Analyse von Hr. Merten wird immer deutlicher, HH war nur ein Bauernopfer.
    Er konnte nicht wirklich was für die Saison. Sieht man vom langen festhalten an Gisdol ab, hat er dem FC mehr gebracht als er gekostet hat.
    Und nun wird der Vorstand sich retten, und wie er ja bereits mitteilte selbst bei einer Nichtentlastung und einer Nichtwahl von Wettich weitermachen. Was eine traurige Bande. Immer noch gilt, das der Fisch vom Kopf her stinkt.
    Alleine Vorhaben wie 7 Jahrespläne lassen mich erschaudern. Nicht nur werden wir an die großen Diktaturen wie China oder die UdSSR mit ihren Plänen erinnert. Sondern vor allem die Schnelllebigkeit einer Sportart wie Fußball sprechen einer solchen Planung massiv dagegen. Andererseits spricht ein 7 Jahresplan durchaus für die Neuausrichtung beim NLZ, was ein Haufen uninspirierter und und unfähiger Schaumschläger wir doch haben!

    Hr. Merten, danke für eine in meinen Augen treffende und vor allem schmerzhafte Analyse.

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  4. maradonna sagte:

    Gut zusammengefasst Herr Merten!

    Insbesondere die Abgänge von Wimmer und ein Jahr später haben dem Duo Stöger /Schmadtke das Genick gebrochen. Es wurde eine Saison lang übertüncht durch die herausragenden Leistungen eines Anthony Modestes. Aber man hatte durch die beiden Abgänge seine defensive Stabilität verloren. Es war die Defensive um einen starken Timo Horn, Jonas Hectot, Kevin Wimmer und Yannick Gerhart die den Aufstieg und dann die Klassernerhalte brachten. Nach dem Abgang von Yannick Gerhardt brach alles zusammen! Denn offensiv hat der FC schon seit Jahrzehnten den Anschluss verloren.

    Man hatte diese beiden nicht ersetzt. Schuld trifft Schmadtke und Stöger.

    Genau solche Spieler fehlen dem FC!

    Sie können ja mal Omar Alderete oder Luka Krajnc ins Spiel bringen. Horst Heldt wollte auch Ben Davies oder Gael Ondoua ans Geissbockheim holen! Die wären im Sommer auch möglich!

    Heldt hätte den FC hinbekommen aber Köln steht sich selber im Weg, und damit meine ich nicht nur den Vorstand, sondern auch die Fans die die Propaganda glauben!

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  5. Gilbert999 sagte:

    Je öfter ich diese ganzen Artikel (mit den Bilanzen) lese, umso mehr frage ich mich, warum Horst Heldt gehen musste. Was ja prinzipiell schon länger meine Meinung ist.

    Das Problem liegt tiefer, länger zurück und vor allem im Präsidium und auch im Trainerstab.
    Ja, genau das hätte HH erkennen müssen, aber weil der Vorstand ja gebetsmühlenartig immer „Kontinuität“ einforderte hat sich HH natürlich erstmal geweigert (so wie es eigentlich notwendig gewesen wäre) früher die Reißleine zu ziehen. So gesehen hätte auch da der Vorstand schon viel früher sich äußern müssen um die Richtlinien-Kompetenz wahrzunehmen und vorzugeben. So ist also der Stand jetzt: Die Situation ist in erster Linie durch den Vorstand verursacht und nicht durch HH alleine, wie es gerne nach und vor der Entlassung kolportiert wird (zumal er eine – zumindest – durchschnittliche Bilanz hat). Wenn man 2 Jahre im Schneckenhaus sitzt, Verträge durchwinkt, keine Perspektive aufzeigt, sich in Platitüden verliert um dann am Ende das Bauernopfer zu ziehen um seine Inkompetenz zu vertuschen ist das ist vielleicht für manche Fans (sic. HH-Dauer-Bashing) nachvollziehbar, aber nicht für die, welche nüchtern nachdenken und rechnen können. An dieser Saison ist der Vorstand bzw. das „Dreigestirn“ wesentlich mehr Schuld, als Horst Heldt. Und wenn man diesen Artikel hier liest, könnte man sagen: Vorstand 2 Jahre im Amt und nix aus der Vergangenheit gelernt. Da hilft auch kein Bauernopfer…weil wer die Verantwortung hat, muss am Ende auch dafür gerade stehen. Also: Wolf, Sauren, Wettich = Raus!

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    • maradonna sagte:

      Diejenigen die nicht in Zusammenhängen denken können, forderten den Heldt Rauswurf, aus einer Emotion heraus. Die Begründungen dieser Fraktion sind reine Comedy. Das Problem ist dass man mit diesen Menschen nicht sachlich diskutieren kannst.

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    • maradonna sagte:

      Heldt fehlte die Arroganz seiner beiden Vorgänger, das war sein „Fehler“. Ein Veh hat die drei von der Tankstelle am Nasenring durch die Manege geführt!

      Da haben sie ihr Gesicht verloren! Indem sie diesen Ahnungslosen noch länger haben binden wollen!

      Jetzt haben sie sich auf Kosten eines guten Mitarbeiters, dem was am FC liegt, und der deshalb das ganze so lange mitgespielt hat, obwohl er nicht mit offenen Armen empfangen wurde, wieder Ansehen verschaffen wollen, was damals verloren wurde.
      Es ist einmal mehr Zeugnis davon dass sie eine Fehlbesetzung sind!

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    • Lorenz Wamberg sagte:

      das ist hier die Frage dieser arrogante Selbstdarsteller Veh da liegt das finanzielle und sportliche Lage des Fc. Seine Transferpolitik katastrophal z.b seine Worte zu dem laufenden Meter Konzi an dem werden wir noch viel Freude haben keiner seiner Einkäufe sind Erstligatauglich ohne sie alle zu nennen und das war das schwere Erbe des Horst Heldt seine Arbeit ist mit 50-50% Transfers zu bewerten,seine Sturheit Vertragsverlängerung mit Gisdol das lange zögern zum Rauswurf und seine Aussagen in den Medien peinlich. Ich hoffe auf einen ganz neuern Anfang soviel Altlasten zu bewältigen und in der Transferpolitik viel Glück in dieser schwierigen Situation.Auf gehts FC

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  6. Marcel sagte:

    Wenn man die Bilanz so liest und sich dann vor Augen führt, dass der derzeitige Vorstand Veh damals medial so in den Hintern gekrochen ist und Heldt haben sie vom Hof gejagt, da fällt einem nichts mehr zu ein. Nicht, dass ich Heldt nicht kritisch gesehen habe. Aber er hat zumindest eine ausgeglichene Transferbilanz und so eine Nummer mit Wirtz, da lege ich mich fest, wäre unter ihm nie passiert. Das ist ist natürlich jetzt keine herausragende Leistung. Aber es zeigt doch deutlich die Ahnungslosigkeit des Vorstandes auf. Sie lassen sich von einem aufgeblähtem Gockel (Veh) an der Nase herumführen, und ein etwas zurückhaltender Typ (Heldt) wird rausgekehrt. Die These des Bauernopfers ist aus meiner Sicht nicht weit hergeholt. Heldt hatte Fehlentscheidungen getroffen. Aber ob die jetzt nun so schwer wiegen, dass man ihn entlassen muss… Es lässt sich darüber streiten. Ich hätte ihm jemanden zu Seite gestellt und ihm eine weitere Transferperiode Zeit gegeben. So hätte man auch die Abfindung von 1 Millionen gespart.

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  7. Kai sagte:

    Der Vorstand versteht sich als Aufsichtsorgan gegenüber der Geschäftsführung. Wenn er sich geäußert hat – was ja eher selten vorkam – hieß die Botschaft “wir sind überzeugt…” zur Beschwichtigung vorhandener Sorgen und Kritik. Sub-Text: Vertraut uns, wir haben alles im Griff. Nüchtern betrachtet hatte der Vorstand jedoch nahezu nichts im Griff. Das Überzeugt-Sein vom GF-Sport, vom Trainer löste sich irgendwann in Luft auf. Was heißt das für Mitglieder und Fans: Vertrauen in einen Vorstand, dessen Überzeugungen sich immer wieder pulverisieren? Leute, vergesst das bitte nicht.
    Wenn jetzt die 7-Jahre-Strategie als Beginn einer nachhaltigen Etablierung im gesicherten Mittelfeld verkauft wird – “wenn uns das gelingt”, wie Präsident Wolf zu Recht einschränkt -, dann ist die Strategie nur so viel wert wie die Kompetenz der umsetzenden Personen. Wenn Führungsstärke und Glaubwürdigkeit die wesentlichen Kriterien für die Kompetenz eines Vorstands sind, dann sind erhebliche Zweifel angebracht, dass die 7-Jahre-Strategie mehr wert ist als eine schöne Seifenblase.
    Niemand hätte bspw. etwas dagegen gehabt, wenn mit der Umsetzung, etwa der Steigerung des Umsatzes um 30 Mio. € pro Jahr bereits begonnen worden wäre. Stattdessen – natürlich mit dem litaneihaften Hinweis auf Corona – Landesbürgschaft und Mezzanine-Trick.
    Bitte vergesst nicht, dass mit dem GF Finanzen die wichtigste Person im operativen Geschäft eigentlich weg wollte. Warum ? Weil sein Verhältnis zum Vorstand von konträren Diskussionen geprägt ist. Normalerweise heißt es, Reisende soll man nicht aufhalten. Was macht der Vorstand, der doch aus so vielfältig erfahrenen Führungskräften in Wirtschaftsunternehmen besteht? Er verpflichtet per Direktionsrecht den abwanderungswilligen GF zur Vertragserfüllung. Wehrle ist Profi genug, um zu versichern, er werde den FC in einer der schwierigsten Situationen der Vereinsgeschichte nicht im Stich lassen. Seine Mimik verrät jedoch Verdruss und Demotivation.
    Der Vorstand hat alles im Griff? – Vertraut Eurer Einschätzung und Euren Erfahrungen mit diesem Vorstand und nicht wohl klingenden Versprechungen für eine noch ferne Zukunft.

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  8. Norbert Neuheisel sagte:

    Es ist schwer vorherzusagen, ob Heldt aus seinen schweren Fehlern, die er bei den Winter-Transfers gemacht hat, gelernt hätte, wenn man er weiter im Amt geblieben wäre. Auf jeden Fall hat er in Interviews Einsicht gezeigt, was bei seinen beiden Vorgängern nicht der Fall war und die sich einfach „verdrückt“ haben. Aber: dieses ganze Nachkarten hilft nichts. Die jetzige sportliche Leitung muss nach vorne schauen und Schwachstellen in den Mannschaftsteilen gezielt mit solider Qualität neu besetzen.

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  9. Horst sagte:

    Ich fand auch nicht gut meinen Namensvetter vom Hof zu jagen. War nicht alles schlecht, was er gemacht hat und er hatte Verhältnisse auszubaden, für die er nichts konnte. Wir brauchen dringend Kontinuität im Verein. Besonders auf der Sportdirektorposition aber auch sehr gerne im Trainerbereich. Sonst werden immer wieder Spieler gekauft, die zu dem dann folgenden Trainer nicht passen. Ich wünsche mir wirklich, dass Kess das hinbekommt und schnell lernt. Jakobs weiß wie es geht.

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      • Marcel sagte:

        Das ist natürlich schon so. Der Kader war in der Breite nicht wirklich gut besetzt. Allerdings war dies vor Heldt ja auch nicht anders. Das macht es im Umkehrschluss natürlich nicht besser. Ich Frage mich aber, ob man in drei Tarnsferperioden die Heldt hatte, ( bei denen zwei Winter-Transferperioden waren) diese Vielzahl an Baustellen abbauen kann. Um das zu erreichen braucht es nach meiner Meinung schon etwas mehr Zeit und Kontinuität. Was leider keiner so genau weiß um überhaupt die letzte Transferperiode richtig einzuschätzen ist, welche Mittel hatte der FC zu dieser Zeit und welche Spieler wären bereit für diese Mittel beim FC in der damaligen Situation zu spielen. Hängen bleibt jetzt nur, dass Heldt mit Dennis daneben lag.

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        • Boom77 sagte:

          Naja, nehmen wir das Sturmproblem. Veh hat sicherlich auch nicht gut gearbeitet und bei sehr vielen Transfers daneben gelegen. Aber wie war die Situation bei ihm als er kam im Sturm?

          Wir hatten einen 0-Tore-Stürmer Cordoba. Deshalb hat Veh einen Terodde geholt. Übrigens auch im Wintertransferfenster, der uns dann zumindest noch 5 Tore in der Rückrunde geschossen hat.

          Heldt hatte einen dauerverletzten Stürmer. Wen hat er geholt? Dennis als Totalausfall.

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          • Marcel sagte:

            Na ja, auch das kann man wieder in Relation setzen. Veh holte Terodde. So weit so gut. Das gesamt Paket war aber so teuer, dass sich damals Müller-Römer im GA dagegen ausgesprochen hatte. Festhalten muss man dazu auch, dass da schon klar war, dass Terodde keinen Wiederverkaufswert hatte. Das ist das was man Heldt bei Andersson vorwirft. Zusätzlich konnte der FC dadurch auch die Klasse nicht halten. Die knappe Millionen die der FC an Leihgebühr bezahlt ist im Vergleich zu Terodde ein Schnäppchen. Und der FC hat noch die Klasse gehalten. Wobei natürlich Dennis nicht all zuviel dazu beigetragen hat. Trotzdem steht unterm Strich, Terodde teurer als Dennis und dennoch abgestiegen. Das sind natürlich nur die harten Fakten ohne weiter ins Detail zu gehen.

          • kalla lux sagte:

            Also Boom hat schon recht. Hotte hat einfach genommen was im angeboten wurde. Das ist aber schon länger das Problem
            welches Hotte hat. Ein guter Verkäufer, der aber nie danach gleichwertig ersetzen konnte. Hatte er erstmal das Tafelsilber verkauft und er weg, hinterlässt er dann Mannschaften wie H96. Die eigentlich danach 0 Marktwert haben , aber sehr teuer sind. Irgendwie ist da eigentlich 0 Scouting,
            sondern eher nehmen was da ist.
            Aber wen man Leuten die noch nie gemangt haben, oder Leuten die nicht mehr mit der Zeit gehen so einen Posten anvertraue, so bleibt dann am Schluss nur der Weg über die Klagemauer

          • Jose Mourinho sagte:

            Das ist ja immer Dein Text, kalla. Das Ding ist aber, JEDER muss nehmen, was angeboten wird. Welche Alternativen hatte man wohl im Winterfenster ohne nennenswerte Kohle?

          • Boom77 sagte:

            Die Leihgebühr von 1,2 Mio. wurden aber für 0 Tore, 1 Vorlage und 9 Bundesligaeinsätze mit 473 Minuten gezahlt. Das Gehalt, was der FC zumindest anteilig für Dennis dazu zahlen musste, kommt hinzu.

            Die Ablöse und Gehalt für Terodde wurden 8nur auf diese eine Saison bezogen) für 5 Tore, 15 Spiele und 1163 Bundesligaminuten bezahlt.

            Fakt ist, dass Veh aufgrund der Sturmflaute (und dann auch der Veretzung von Cordoba) einen Stürmer verpflichtete, der Tore gebracht hat und dann auch neben/mit Cordoba spielte.

            Heldt hat keine Tore verpflichtet und einen „Stürmer“, der dann eigentlich gar nicht mehr wirklich eingesetzt wurde.

          • Boom77 sagte:

            @Jose: Naja, „ohne nennserte Kohle“. In „Corona-Zeiten“ nenne ich € 1,2 Mio. durchaus einen nennenswerten Betrag. Zumal, wenn man bedenkt, dass Terodde uns in „Nicht-Corona-Zeiten“ 3 Mio. gekostet hat und das als feste Verpflichtung und nicht nur als Leihgebühr.

            Ich bin mir sicher, dass man sicherlich auch noch 2,5 Mio. zusammegekratzt hätte, wenn es nötig gewesen wäre (und es war wegen der Andersson-Verletzung eigentlich bitter nötig), um als Andersson-Ersatz noch einen tauglicheren Stürmer zu verpflichten. Da hätte man sich schon was besseres vorstellen können als einen Stürmer zu nehmen, der aufgrund bekannter charakterlicher Schwächen schon eine Weile nicht gespielt hat und dafür noch 1,2 Mio. (plus Gehalt) auszugeben.

          • kalla lux sagte:

            Warum muss jeder nehmen was ihm angeboten wird ?
            Wen ich so handele, darf ich auch nicht über Veh mosern oder sonst jemand. Man sollte schon davon ausgehen wen man einen Hotte holt, das der auch ein Netzwerk mit sich bringt.
            Den dafür bekommt er viel Geld. Aber genau dieses scheint er eben nicht mehr zu haben. Immer nur kenn ich, nehm ich ist heutzutage kein gutes Management mehr!
            Und wen ich das immer sage, liegt es wohl daran………

          • Jose Mourinho sagte:

            Ich glaube einfach nicht, dass in der Winterpause Stürmer für den Club verfügbar waren, die ohne jeden Zweifel eine Verstärkung mit x Toren gewesen wären. Und ich glaube nach wie vor nicht, dass 1.2 Mio. -Corona hin oder her – im Fußballgeschäft ein nennenswerter Betrag sind, wenn es darum geht, in einem Wintertransferfenster einen Stürmer mit Erstligaformat und Knipsergarantie zu finden. Schmadtke hat das damals nicht mal in einer ganzen Sommerperiode und mit einem Sack voll Geld hinbekommen. Aber Heldt soll das mit 2 Mio. im Winter zwingend realisieren? Und was ich auch nicht ganz ehrlich finde, ist Transfers hinterher so zu bewerten, als hätte man das zum Transferzeitpunkt alles schon genau gewusst. Ja Dennis hat charakterlich Defizite. Wusste man. Aber er hat auch schon fußballerisch Qualität gezeigt und wäre ohne die persönlichen Defizite NIE für uns erschwinglich gewesen. Wusste man auch. Das ist dann eben eine Risikowette. Heute weiß man, dass die verloren wurde. Und das Netzwerk will ich mal sehen, dass im Bedarfsfall zu Minipreisen im Winter einen Stürmer von Format bereit hält. Das ist doch unrealistisch.

          • Marcel sagte:

            Also da muss ich noch Mal was Terodde und Dennis angeht intervenieren. Also Veh hat für Terodde 3 Millionen an Ablöse gezahlt. Wohl gemerkt,für einen Spieler der keinen Wiederverkaufswert generierte.Dazu kam ein Gehalt meines Wissen von 2,5 Millionen jährlich. Allein das übersteigt ja die Leihgebühr von Dennis um mehr als das Doppelte. Richtig, er hatte dann als er geholt wurde in der Rückrunde eine Handvoll Tore geschossen. Hat uns dann dieses Paket an Ablöse+Gehalt+Handgeld ( das wird in der Summe schon fast ein 7 Millionen Paket gewesen sein) in der Liga gehalten? Nein, hat es nicht. Die knappe Millionen für Dennis an Leihgebühr, wäre im Abstiegsfall nie geflossen. Dazu gab es mehrere Artikel. Sicherlich, Dennis hatte nicht viel zum Klassenerhalt beigetragen , dass muss man Heldt auch vorwerfen. Aber das Finanzielle Risiko bei Abstieg war ja gleich Null. Das war bei Terodde ganz anders. Halten wir also Fest, Veh hat mit Terodde richtig Kohle verbrennt und nicht die Liga gehalten. Heldt hatte für seine Transfers in der vergangenen Winterperiode nicht die Möglichkeiten die Veh hatte. Die Liga wurde aber gehalten. Und das mit deutlich weniger Ausgaben in der letzten Transferperiode. Das ist ja ein unumstößliche Fakt.

          • kalla lux sagte:

            Terodde unser Aufstiegs Torschützenkönig, der ein vorgriff auf die mögliche 2 Liga Saison war, mit dem Sitzplatz Hirsch zu vergleichen ist ein Hohn.
            Und Jose, es geht doch nicht nur um Dennis.
            Ich dachte immer du liest bevor du schreibst.
            Hotte greift anscheinend immer ins Klo, sobald er keinen Spieler verpflichten kann, den er nicht kennt.
            Und ich rede hier von eben Deniis,Limi,Tolu.
            Selbst bei seinen kenn „ich“ Transfers hat er niemand verpflichtet, der eine konstante Direkthilfe ist/war.
            Und ich bezweifle auch stark das seine 20 Millionen Ausgaben, auch nur annähernd wieder eingespielt werden.
            Von den Verträgen mit über 2 Millionen Gehalt & Prämien mal ganz abgesehen.
            Klar ist es schwer im Winter etwas geeignetes zu finden.
            Aber Hallo, er hatte vom Zeitpunkt der Verletzung von Andersson an Zeit !!!!
            Und vorher schon zusammen mit seinem Koch entschieden das Modeste besser ist wie Terodde.
            Es mag für dich schwer gewesen sein, aber dieser Mann hat nur die eine Aufgabe. Einen funktionierenden Kader zu basteln. Hat er in meinen Augen nicht.
            Wen er das für dich gemacht hat,okay!
            Akzeptiere ich auch!

          • Marcel sagte:

            Das mit dem Lesen bevor man schreibt, oder das gelesene auch verstehen, gilt auch für dich kalla. Ich habe nur rein die wirtschaftlichen Fakten zwischen Terodde und Dennis verglichen. Aber du sagst es selbst, Terodde war ein Vorgriff auf die zweite Liga. Was im Umkehrschluss heißt, dass der Aufstieg sehr teuer erkauft wurde. Was auch hier der Geissblog sehr gut angemerkt hat. Den sportlichen Nutzen den Terodde in der zweite Liga hatte, habe ich nie bezweifelt. Es ging aber auch viel mehr darum, die letzte Transferperiode von Veh und Heldt zu vergleichen. Und da lautet es eben, Veh hat viel Geld ausgegeben und ist abgestiegen. Heldt hat relativ wenig ausgegeben und die Klasse gehalten. Aber das sind eben auch nur die nackten Fakten ohne weitere Hintergründe.

          • kalla lux sagte:

            Zuersteinmal Marcel:
            Ich schrieb folgendes:
            „Und Jose, es geht doch nicht nur um Dennis.
            Ich dachte immer du liest bevor du schreibst.“

            Dein Beitrag war eigentlich nicht gemeint, aber wer die Chance hat einen Spieler zu bekommen, der in der 2 Liga eine Torgarantie hat von über 20. Der darf nicht auf 2-3 Millionen schauen. Oder aber man findet einen Verein der diesen Spieler auch noch mitfinanziert. Auch so ein Unding des HH!!

      • Peter Josef sagte:

        Dass Heldt keinen RV geholt hat, könte man ihm vorwerfen. Aber: jedem anderen auch. Wenn man sieht, dass es offensichtlich keinen deutschen RV von internationalem Rang gibt und somit die reichen Vereine die zumindest bundesligatauglichen RVs überbezahlen können, ist das nach meiner Meinung dann einfach Pech für Heldt, da kann ich ihm keinen Vorwurf draus stricken. Apropos Stricken: Er kann sich halt keinen RV stricken. Schmitz hätte das Zeugs gehabt, einen soliden RV abzugeben, war aber zu lange verletzt. Und das fällt dann auch in die Rubrik Pech.

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          • kalla lux sagte:

            Den hatte ich ganz vergessen. Dann hat er sogar 3 (!!!) RV geholt!
            Wie konnte ich Wolverine vergessen, Asche über mein Haupt
            (❁´◡`❁)

          • Badener72 sagte:

            Es steckt in vielen Kommentaren viel Richtiges, aber auch wenn man z.B. bei Bayern schaut, wer hat wirklich bei ihnen eingeschlagen und die greifen in anderen Preisregionen zu als unser FC. Dort sollte man sich weniger Fehlgriffe erlauben, man greift auch gestanden Spieler zurück. Das was ich HH vorwerfe ist lediglich das viel zu lange festhalten an Gisdol, inkl Vertragsverlängerung. Mit dem Geld was der Verein seit 1 1/2Jahren hat, ist es immer sehr unsicher Volltreffer zu landen. Limnios war bisher eine Enttäuschung, in einer Mannschaft die selten funktioniert hat, was war Cordoba in seinem 1. Jahr?

          • kalla lux sagte:

            Wieso werden eigentlich 20 Millionen an Ausgaben, plus Handgeld und dickem Gehalt immer als Peanuts hingestellt ?
            Und selbst wen, entscheidend ist doch wer für 20 Millionen dem FC weitergeholfen hat!!
            Uns hat nur der letzte Transfer weitergeholfen und dusselige Bremer. Der letzte war ByeBye SchnitzelKoch und hallo Friedhelm. Selbst den wollte Hotte eigentlich nicht!

  10. Paul Paul sagte:

    Es gibt zwei wesentliche Faktoren für diesen furchtbaren Niedergang:

    1. Ein vollkommen ungeeigneter Sportdirektor aus Mönchengladbach
    2. Zwei vollständig versagende Präsidien

    SCHMEISST DEN VORSTAND RAUS!!!!

    moderated
  11. Kai sagte:

    Richtig ist, dass Veh der größte Geldverbrenner war.
    Richtig ist auch, dass Heldt die Scherben aufsammeln musste, die er vorfand.
    Mit der Misswirtschaft hat allerdings Schmadtke begonnen, als er die Langzeitverträge zum Prinzip machte. Zweck dabei war, bei Abgängen Ablösen zu generieren. Die Pferdefüße dabei:
    – zu viele Langzeitverträge sind Quatsch, denn dann hat man auch solche Kicker im Kader, die allenfalls auf der Reservebank oder gar auf der Tribüne sitzen, d.h. die ihren Marktwert nicht steigern sondern reduzieren. Für den FC bedeutet das Verlustgeschäfte. „Aufgefangen“ wurde das durch Ausleihen, die der FC mitfinanzieren musste und auch in der kommenden Saison noch muss.
    – Warum? wegen des überzogenen Gehaltsniveaus, das selbst der 25. oder 28. Kaderspieler bezieht, der so gut wie nie zum Einsatz kommt.
    Sind erst einmal solche Prinzipien (Langzeitverträge, Überbezahlung) eingeführt, kommt man kaum wieder davon runter. Denn bei jedem Transfer wollen der Spieler und sein Berater natürlich nicht schlechter behandelt werden als der vorhandene Kader.
    Bei der Transfer-Analyse müssten also die Vertragsdauer und die Gehälter ergänzt werden. Erst dann ergibt sich ein vollständiges Bild.
    Eins noch: die vorgenannten Prinzipien haben der alte Vorstand (Spinner, Ritterbach, Schumacher) und der GA abgesegnet, und der neue(?) Vorstand hat bislang nicht erkennen lassen, wie der FC von diesem Ballast in der Finanzstruktur runterkommen will.
    Das wäre im Übrigen viel dringlicher den Umsatz jährlich um als 30 Mio. € zu steigern und mit Langzeitverträgen zu überhöhten Gehältern fortzufahren.

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