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Tief in der Nacht: FC-Vorstand entlastet, Wettich gewählt!


Durchatmen beim Vorstand des 1. FC Köln: Die noch anwesenden Mitglieder der Geißböcke haben in der Nacht von Donnerstag auf Freitag den Vereinsvorstand für das Geschäftsjahr 2019/20 entlastet. Über eine Stunde später wurde Carsten Wettich zum Vizepräsident gewählt und damit in jenem Amt bestätigt, das er seit dem Rücktritt von Jürgen Sieger kommissarisch ausgeführt hatte. Damit fielen beide Wahlen zugunsten der Amtsträger aus, wenngleich genau das eintrat, was man hatte befürchten müssen.

Köln – Es hatte im Vorfeld Kritik am Termin der Mitgliederversammlung gegeben. Die erste rein virtuelle MV mit technischen Unsicherheiten, dazu mit zahlreichen wichtigen Wahlen, dazu eine lange Aussprache: Auch um ein Uhr nachts war noch lange kein Ende der MV zu erkennen. Doch zumindest waren zwei zentrale Abstimmungen zu diesem Zeitpunkt durch: Die Mitglieder hatten den Vorstand entlastet und Carsten Wettich im Amt des Vizepräsidenten bis zum Ende der Amtszeit im nächsten Jahr bestätigt.

Anfangs hatten immerhin fast 6000 stimmberechtigte Mitglieder zur ersten rein virtuelle MV in der FC-Geschichte eingeschaltet. Nach sechs Stunden (!) um 00.04 Uhr stand dann fest: Der Vorstand wurde entlastet. Das Ergebnis: 2434 Ja-Stimmen (66%), 1250 Nein-Stimmen (34%). Damit wurden nicht nur Werner Wolf, Eckhard Sauren und Carsten Wettich für ihre Arbeit im Geschäftsjahr 2019/20 entlastet, sondern auch Stefan Müller-Römer, Jürgen Sieger, Markus Ritterbach und Toni Schumacher, die in diesem Zeitraum ebenfalls das Vorstandsamt bekleidet hatten. Das siebenköpfige Team wurde in einer gemeinschaftlichen Abstimmung mit zwei Dritteln der Stimmen entlastet.

Anschließend sorgte ein Antrag auf Verfahrensänderung dafür, dass die Wahl von Carsten Wettich zum Vizepräsidenten vorgezogen wurde. Eigentlich hätte diese erst noch später in der Nacht stattgefunden. So aber wurde Wettich schließlich um 1.25 Uhr als Vizepräsident bestätigt. Auf ihn entfielen 2056 Ja-Stimmen (69,5%) und 906 Nein-Stimmen (30,5%). „Große Worte sind vielleicht nicht die Stärke des Vorstands. Deswegen wollen wir Taten sprechen lassen. Daran könnt ihr uns messen“, sagte Wettich.

Im Anschluss daran sorgte ein weiterer Antrag auf Verfahrensänderung dafür, dass die Abstimmungen über alle Satzungsänderungsanträge auf die nächste Mitgliederversammlung im Herbst 2021 verschoben wurden. So standen nur noch die Entlastungen von Mitgliederrat und Wahlkommission sowie die Wahl der neuen Wahlkommission an. Anschließend ging die Mitgliederversammlung zu Ende.

57 Kommentare
  1. chris crypto sagte:

    zusammenfassend : alle welt am labern, wie wichtig richtige demokratie wäre, und dass eine präsenzveranstaltung „fake demokratie“ sei, und dann sind kaum mehr leute aktiv als bei einer solchen. wo waren denn all die zehntausende, die ja so gerne zur MV kämen, es aber ob distanz nicht können? ich bin gespannt auf die nächsten ausreden, um unsere satzung und den MR zu diskreditieren.

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    • FC Neukoelln sagte:

      Gespannt können wir alle sein. Ich für meinen Teil auf die nächste Stammelrunde des MR wenn es darum geht, Begründungen gegen eine hybride MV vorzustottern.
      PS: ich musste übrigens tatsächlich irgendwann pennen. Berufliche Gründe. Es war ja augenscheinlich nicht möglich, auch mit einer Verspätung von 9 Monaten die MV an einem Freitag abzuhalten. Ach so, weil die Lanxess-Arena nicht frei war. Die man ja wie man sah so dringlich gebraucht hat für ein Format, welches geldsparend wunderbar auch im vereinseigenen Geräteschuppen hätte ausgetragen werden können. Bzw. in einem Drittel der nächstgelegenen Turnhalle. Was hatte das nochmal gekostet?
      Seis drum, wir haben ja jetzt einen Matchplan (Zielmarkt: Japan!) und können uns das leisten.

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      • Jose Mourinho sagte:

        Exakt. Aber da kommt sicher, man sollte schon bereit sein, mal einen Tag Urlaub zu nehmen um die Abstimmung auch mitten in der Nacht durchführen zu können. Als Fan der Strukturen und als Herr Wettich kann man sich ja nun freuen, dass man nach intensiven Werbeaktivitäten in den letzten Wochen (da war plötzlich auch die DuMont Presse ok), Abstimmung um 1 Uhr und ohne Gegenkandidaten den fantastischen Rückhalt von 2400 von 85000 Wahlberechtigten hingedeichselt hat. Ob man nun pro oder contra unserer Satzung eingestellt ist – wo soll das jetzt ein gutes Verfahren gewesen sein?

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    • Sebastian Ohligschläger sagte:

      Ich war das erste Mal dabei, weil es virtuell war- wohne in Hamburg. Von daher finde ich es top, dass es virtuell war. Allerdings ist das Format schon wirklich lang. Ich kann aber nur sagen, selbst bei einem Mini-Verein dauert so eine Veranstaltung selten unter zwei Stunden. Und bei den zahlreichen Mitgliedern und Wortmeldungen und Anträgen ist doch klar, dass das elendig lange dauert. Das bringt das Format mit sich. Ich war ehrlich gesagt geschockt wie unhöflich der Umgangston und wie unsachlich seitens der Mitglieder mit den handelnden Personen umgegangen wird. Es ist kein Wunder, dass es keine langfristige Strategie gibt, wenn der Vorstand nur 2 Jahre Zeit hat Projekte zu entwickeln und umzusetzen bevor er dann wiedergewählt wird. Es ist ja nicht ohne Grund so, dass nahezu alle Demokratien in der Welt ihre Legislaturperioden auf 4 Jahre festgelegt haben. Und selbst das ist zu kurz, um langfristige Strategien umzusetzen. Von daher empfinde ich es vom Vorstand als extrem wichtig, dass es endlich eine werteorientierte langfristige Strategie gibt. Bin mal gespannt, ob es die Strategie durch die nächsten Mitgliederversammlungen schafft, oder ob der nächste Vorstand, der kurzfristige Erfolge verspricht dann wieder alles über den Haufen wirft. Als Ausbildungsverein zu agieren ist aus meiner Sicht die einzige langfristige Strategie, die Erfolg verspricht und wo es schon ein gutes Fundament gibt. Wenn denn mal endlich die Infrastruktur da hinterherkommen würde… (Geißbockheim- ein Drama…)

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  2. Heinz sagte:

    Was für ein schlechter Präsident. Um von seiner Unfähigkeit abzulenken haut er den HSV , Kühne und Struth in die Tonne . Selbst nichts geleistet aber sich an andere ergötzen. Auch Münchhausen lässt grüßen.Nicht er / Vorstand/ steht im engen Kontakt mit Poldi sondern Wehrle lässt er aber erst nach nochmaliger Nachfrage verlauten . Ich hoffe das nächstes Jahr ein neues Präsidium gewählt wird.

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  3. Inka sagte:

    Es geht weniger um CW, als vielmehr um das Ganze, und ob das über 2022 halten wird, habe ich meine Bedenken. Der Vorstand hat bisher nicht bewiesen, dass er es kann. Nun hat er eine zweite Chance bekommen; eine dritte wird es nicht geben. Es wird versprochen, vieles besser zu machen, von der Zukunft geredet, Plänen und Perspektiven. Wie das gehen soll, sagen sie nicht. Plötzlich wollen sie aber doch die Mitglieder mehr einbinden. Es bisher nicht zu tun, war ein Fehler, sagt Wolf. Warum merkt er das jetzt erst? Und wie soll das aussehen? Die Anträge auf Satzungsänderungen, von denen einige hanebüchen sind, wurden in den Herbst verschoben. Einen davon, dem MR das Vorschlagsrecht für die Wahl des Vorstandes zu entziehen, hat sich das Gremium selber zuzuschreiben, war Wolf doch zunächst nur eine vereinspolitische Karte gegen altbekannte Interessenten. Sozusagen der Laschet des FC. Das ist aber nicht die Idee hinter diesem Satzungsrecht; und damit sollte keiner spielen. Also geben wir dem Vorstand die zweite Chance – meine Zweifel bleiben. Aber vielleicht belehren sie uns ja eines Besseren. Wäre gut für den 1.FC Köln und meine Nerven.

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  4. Hennes48 sagte:

    So geht es mir auch Inka!
    Insgesamt ein erschreckendes Auftreten der drei Vorsitzenden, gespickt mit Halbwahrheiten und gelenkt von purer Unsicherheit…das hätte ich so nicht für möglich gehalten! Wer sich in den Vorstand eines derartig großen Clubs (nur von der Mitgliederzahl gesprochen) wählen lässt, der kann doch nicht ernsthaft so dermaßen schlecht präsentieren!
    Blödes Beispiel, aber irgendwie auch umgekehrt passend: Wenn ein Platzwart zwar keinen Rasenmäher bedienen kann, aber dafür gut reden kann, ist er dann wohl richtig in seinem Job??? :-)))
    Alex Wehrle mag ja sicher auch so manchen Fehler gemacht haben, aber sein Auftreten und seine grundsätzliche Fachlichkeit beweist er jedes Mal aufs Neue eindrucksvoll finde ich!
    Letztlich war diese Veranstaltung sehr durchschaubar strukturiert. Angefangen von Herrn Kley, der von Beginn an immer wieder hervorhob, wie schlecht und schwierig eine derartige Veranstaltung sei.
    Wehrle scheint mir der wohltuend klare Gegenspieler des Vorstandes zu sein. Bei gutem Zuhören wurde dies für mich deutlich. Ich hoffe, er setzt sich am Ende auch durch. Da es Herr Wolf wiederholt nicht so mit der Wahrheit hat, darf man durchaus besorgt sein, welche Spielchen da noch angestoßen werden.
    Fazit:
    Insgesamt ein erschreckend schwaches Bild der Protagonisten.
    Mich hat es fortwährend stark an DDR Zeiten erinnert. Alles wurde gelenkt und unkritisch durchgewunken….wie ein mächtiger großer „Zentralrat“! Richtig gruselig…
    Allerdings kann ich überhaupt nicht verstehen, dass nur sooo wenige Mitglieder diesem Abend beigewohnt haben. Auch das war extrem enttäuschend und ernüchternd!

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    • overath sagte:

      Hennes wer sind denn diese 115000, große Teile Kölner Partyszene, wenn die Hymne gesungen wird und es was zu trinken gibt kommen die. Fußballfans , vor allem ältere haben sich längst verabschiedet. Und die Normalos die am Anfang noch da waren mussten spätestens um 12 ins Bettchen weil man arbeiten muss, das war doch alles ein abgekartetes Spiel. Und dann dieses Login Prozedere mit Perso, hat auch abgeschreckt. Hat jemand schon mal in der Köln Arena bei der JHV seinen Perso zeigen müssen. Ein Login per Mail an jedes Mitglied hätte doch wohl gereicht, Tickets zur Halle wurde ja auch so versendet. Der FC schlittert immer weiter weg von den Bundesligatöpfen, Werner Spinner hat es in einem Interview hier sehr gut beschrieben was nötig wäre um es zu ändern, aber da sind wir mit der Führung weit von weg, und da meine ich nicht nur den Vorstand, das sind doch nur Marionetten der Drahtzieher im MR. Die Ultras sagen hier doch mehr was los ist wie der Vorstand !

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    • Boom77 sagte:

      Das Problem ist, dass die Mitlgiederversammlung – egal ob nun als Präsenzveranstaltung oder als virtuelle Versammlung oder als Hybrid – immer so gelegt wird (unter der Woche), dass möglichst wenige Mitglieder dazu animiert werden, daran teilzunehmen. Diese Bestrebungen waren schon immer da, sind da und werden wohl leider bestehen bleiben. Von wem diese Bestrebungen ausgehen, da kann sich jeder eine eigene Meinung bilden. Wer nichst zu befürchten hat und wirklich glaubt, dass seine Ansinnen gut begründet sind und dem Wohl des Vereins dienen und damit die Zustimmung der Mehrheit aller Mitglieder erhalten, hat auch nichts zu befürchten, wenn man die Mitgliederversammlung zumindest als Hybrid und an einem Samstag und dann auch ab 14 Uhr stattfinden lässt, damit auch wirklich mehr als nur 6.000 Mitglieder daran teilnehmen. Eine rege Teilnahme der mitglieder ist aber offensichtlich bis dato nicht gewollt.

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      • Ali Perez sagte:

        Der Termin einer MV wird wohl immer auch Kalkül beinhalten. Wenn man aber bedenkt, dass eine ganze Menge Leute ehrenamtlich für den Verein ackern und dafür regelmäßig ihre Freizeit opfern, empfinde ich es schon als Klagen auf hohem Niveau, dass sich viele Mitglieder außerstande sehen, einmal im Jahr einen Abend oder auch mal die Nacht zu opfern. Ich betreue eine Reihe von großen kölner Vereinen und die halten ihre MVs alle in der Woche ab und da wird es auch schon mal spät. Es ist okay, wenn einem das nicht so wichtig ist. Aber ein Termin an einem Samstag wird daran dann auch nichts ändern.

        Übrigens habe ich gestern nicht den großen Knall erwartet. Er hätte auch keinen Sinn gemacht. Man muss sich aber schon fragen, wie dieser Vorstand überleben will, wenn keiner der Drei die eigene Politik verkaufen kann. Der Auftritt gestern war erschreckend schlecht.

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        • Boom77 sagte:

          Wie du selbst sagst, geht es um „geopfetre Freizeit“ und nicht Arbeitszeit. Außerdem haben es in 2019 auch ander Bundesligavereine geschafft, Ihre Hauptversammlung am Freitag oder an einem Sonntag statfinden zu lassen. So der VfB Stuttgart, Bayern München, der BVB und Schalke 04.

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          • Ali Perez sagte:

            Gestern habe ich meine Freizeit geopfert. Oder was wolltest du mit „Arbeitszeit“ zum Ausdruck bringen? Verstehe dein Argument nicht.
            Ich bleibe dabei; ein Samstagstermin ändert gar nichts. Die einen müssen um 18 Uhr zum Grillen oder sind eingeladen oder wollen ihr Wochenende nicht mit einer stundenlangen MV zubringen. Am Ende sitzen immer die gleichen da. Das ist meine Erfahrung aus jahrelanger Vereinsarbeit.

          • Boom77 sagte:

            Dass, wenn ich am Donnerstag um 17 Uhr in Köln sein will, ich meine Arbeitszeit opfern muss, weil ich spätestens gegen Mittag hier weg muss. Da geht ein halber Arbeitstag drauf.

            Ich halte Deine Argumentation auch insofern für nicht stichhaltig, da es bei den „großen kölner Vereinen“, die Du betreust, sich mit Sicherheit nicht um solche Vereine handelt, in der zigtausende Mitglieder von weiter weg kommen. Der 1. FC Köln ist, was seine Mitgliederschaft angeht – wie übrigens viele Bundesligavereine – über den Status eines rein „kölner Vereins“ schon längst hinaus, sondern ein „bundesweiter Verein“ mit Mitgliedern aus der gesamten Bundesrepublik deren Zahl in die Zehntausende geht.

            Das ist sehr wahrscheinlich von der Mitgliederstruktur schon nicht mal mehr mit euren „großen Karnevalsvereinen“ zu vergleichen. Ist so….

            Im Übrigen geht Dein Argument ja in die Richtung, „wenn das die anderen so machen, dann wir auch.“ Das ist doch kein Argument. Nur weil andere es genauso schlecht machen, sollen wir es nicht besser machen… wir sind doch „spürbar anders“, oder?

          • Ali Perez sagte:

            Beim Effzeh ist die Situation sogar schlimmer!
            Bei einem Karnevalsverein sind die aktiven Mitglieder zumindest an einem Vereinsleben interessiert und bringen sich ein. Beim Effzeh ist die Mitgliedschaft mehr ein Happening; aus Verbundenheit; einfach nur, um den Ausweis zu haben. Viele sind Mitglied geworden, um regelmäßig Eintrittskarten bekommen zu können. Die Gründe sind vielfältig; aber sicher nicht, um regelmäßig zur MV zu gehen und mitzustimmen.
            Das Bild gestern, dass von 80.000 Stimmberechtigten 6.000 an den Start gehen und bei der Abstimmung der Wahlkommission nur noch 1.500 Mitglieder mitstimmen; das ist die Realität. Und das wäre Samstag Abend um 21.00 oder 22.00 Uhr nicht anders.
            Du siehst das sehr idealistisch. Aber ich habe keine Ahnung.

          • Boom77 sagte:

            Ich sprach von Samstag 14 Uhr. Warum soll das nicht möglich sein.

            Zum bemängelten Procedere vieler hier: Es war die erste virtuelle MV. Dass da noch viel verbesserungswürdig ist und zwingend verbessert werde muss, ist doch klar. Aber nur, weil man etwas besser machen muss, jeißt das nicht, dass man dieses Konzept ad acta legen sollte. Man sollte vielmehr versuchen, es beim nächsten Mal besser zu machen.

  5. Kai sagte:

    Eine solche Veranstaltung mitten in der Woche über 8 1/2 Stunden ist eine Zumutung. Das tötet jede Lust zur Teilnahme und zum Mitbestimmen.
    Die Komplimente für Wehrle sind nichts anderes als Ohrfeigen für drei Vorstände, denen jegliche Begeisterungsfähigkeit fehlt. Peinliche Rhetorik und permanente Anbiederung an die Mitglieder.
    Eine Strategie aus McKinsey-haften Worthülsen; bei Nachfragen nach dem Wie (z.B. bessere Nachwuchsförderung; Japan-Markt) Gestotter und warme Luft.
    Bei fast 115.000 Mitgliedern sind Wolf, Sauren und Wettich Spitze und Aushängeschild des 1. FC Köln. Dieser Verein hat bei Gott Besseres verdient.

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  6. overath sagte:

    Das ganze ist doch ein Witz, mit Wettich und der Vortsandsentlastung hat man so lange gewartet bis der Normalo der arbeiten muss im Bettliegt und der Kölsche Freizeitzoo nur noch übrig war. Den FC kann man einfach nicht mehr für voll nehmen, da wird getrickst und gemauschelt, als ob es in diesem Verien noch mal so frieden geben könnt. Und dahinter steht ein Mitgliederrat der sich gezielt ein paar Mitglieder sucht die deren meinung vertreten und der Rest wird ignoriert. Die beiden Vorsitzenden sind doch zum totlachen, genau das Gesülze von MR und eine Arroganz die zum Himmel schreit. Wen vertreten diese Leute eigentlich, die Menschen die ich als Mitglied kenne jedenfalls nicht. Ultra Fanszene und kölsche Klüngel, so wie es aussieht ! Hab nur um 8 mitbekommen wie vom Capo von den Ultras zu lesen war das man die Wahl Wettichs doch einfach ganz hinten lassen soll,
    natürlich ! Der Einfluss dieser Leute wird den FC massiv weiter schaden zufügen, ohne Zweifel !

    moderated
  7. Susanne Lex sagte:

    Jau . geben wir den Versagern noch eine Chance ! Wie “ bekloppt „muss man sein ? Der gesamte Vorstand hat versagt . Und trotzdem wird denen das Vertrauen ausgesprochen? Ich fasse das nicht . Wenn der komlsche unsichere Auftritt der Leute dazu führt das sie dann noch , wie bei Wettich , bestätigt werden fragt man sich zwangsläufig was mag in den Köpfen der Menschen vorgehen die das gemacht haben. Volle kraft voraus auf den Eisberg !

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  8. Björn Zielke sagte:

    Diese Veranstaltung hat dazu geführt, dass ich mich nach Jahren des stillen Lesens mal hier registriert habe, um meinen Frust niederschreiben zu können.
    Der Abend war ein Paradebeispiel für gelenkte (nicht gelebte!) Demokratie. Man die die Versammlung doch nicht zufällig so zäh und zeitraubend aufgezogen, sondern um den Leuten die Lust ein einer virtuellen MV nachhaltig zu verderben. Einzige Ausnahme war Wehrle, dem ich das Engagement für den Verein tatsächlich abkaufe und der sich als einziger aktiv bemüht hat, mit seiner Rede das Publikum nicht einzuschläfern.
    Mitten in der Woche und dann 8,5 Stunden. Sämtliche wichtigen Punkte ganz hinten auf der Tagesordnung. Wie Kley sagte: „Wir haben und bei der Reihenfolge schon etwas gedacht.“
    Und dann hört man von den Verantwortlichen stundenlang nur Plattitüden, Ausreden und (die Eier muss man in der Situation auch erstmal haben) Eigenlob.
    Die Poldi-Episode, so unwichtig sie auch war, hat doch das Selbstverständnis dieses Vorstandes gezeigt.
    Wolf: „WIR stehen in ständigem Kontakt zu Podolski!“
    Podolski: „Stimmt nicht.“
    Wolf: „Mit WIR meinte ich natürlich jemand anderen!“
    Keine weiteren Fragen, Euer Ehren…

    Das Schlimmste ist dann auch noch: Es funktioniert. Ich verstehe nicht, wie man nach Stunden dieser bewussten Verschleierung und Verzögerung noch Lust haben konnte, den Vorstand/MR zu entlasten und Wettich zu wählen. Wie kann man nach dieser Veranstaltung noch glauben, dass mit diesem Vorstand irgendwas besser werden wird?
    Keine Sportkompetenz, keine sonstige Kompetenz und vor allen Dingen keine Redekompetenz. Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man herzlich über diese Leute lachen…

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  9. aldie sagte:

    Wenn C.W seinen Worten auch die angekündigten Taten folgen lässt, und der emsige Arbeiter im Hintergrund ist, sollte er eine Chance bekommen. Die Entlastung der Führungskräfte hätte nicht im Block stattfinden dürfen, so wäre die Möglichkeit des Missfallens einzelnen gegenüber deutlicher geworden. Denn die Schwachstelle ist nicht unbedingt C.W.

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  10. Inka sagte:

    Es wurde mehrfach der Antrag gestellt, die Wahl CW nach vorn zu verschieben, und gleich zweimal abgelehnt. Wenn es also eine Mehrhreit der Anwesenden das gewollt hätte… Beim dritten Mal hat es dann funktioniert, weil ohnehin kaum noch TOPs dazwischen lagen.
    Viele Mitglieder beschweren sich über den MR, also eigentlich ihre Vertretung, was zeigt, dass sie nicht einverstanden sind mit dem, was sie erfahren oder eben nicht. Kim kontert, die Kritiker bekämen gar nicht mit, was sie alles so Tolles machen. Warum gehen sie dann damit nicht in die Offensive? Ein Mitgliederrat vertritt nicht nur die Mitglieder, sondern holt sich bei ihnen auch ein Meinungsbild ab für das eigene Handeln und trifft keine Entscheidungen im Hinterzimmer. Leider ist weder das Votum pro Wolf noch CW mit den Mitgliedern im Vorfeld abgestimmt worden. Vielleicht wären die ja mehrheitlich anderer Meinung gewesen. O.k. können sie ja auf der MV tun, doch wie sähe das aus, wenn ausgerechnet die Mitgliedschaft den Wahlvorschlag des MR kippt? Das hat mit Mitbestimmung nicht viel zu tun, soll es auch gar nicht, denn zumindet der Vorschlag Wolf folgte nicht einer weisen Vorauswahl nach wichtigen Kriterien wie Kompetenz oder Professionalität zum Wohle des Vereins. Mit ihm sollten die verbliebenen Vorstände Schumacher und Ritterbach von einer erneuten Kandidatur mit Wolfgang Bosbach abgehalten werden. Warum? Weils sich der MR mit Spinner, Ritterbach und Schumacher überworfen hatte. Das aber ist nicht der Job des MR, und die Mitglieder hat er nicht um ihre Meinung gefragt. Ein Vabanque Spiel der Macht, das nur scheinbar für ihn gut ausging, aber dem Verein massiv schadet. Am Ende haben wir einen schwachen Vorstand, einen isolierten MR in der Kritik und unzufriedene Mitglieder. Kommt’s noch dicker, steigen wir ab, verschwinden in der Versenkung und es ist wieder keiner gewesen.

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  11. Cluballee sagte:

    Ich muss zu Anfang eines ehrlich gestehen: ich habe bei der gestrigen MV nicht bis zu den Wahlen durchgehalten. Es wurde immer später und der Dienstbeginn kam immer näher… Die MV hat die Schwächen des Vorstandes leider wieder einmal deutlich aufgezeigt. Einpaar Floskeln der Selbstkritik, unnötige Angriffe auf Andere, ganz schlechte Kommunikation – und wenn es eng wird(= man hat die Unwahrheit gesagt)der Verweis auf Herrn Wehrle. Trotzdem haben Sie unter den `anwesenden` Mitgliedern eine Mehrheit gefunden. Ich staune, mit wie wenig man gewinnen kann…

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  12. Kai sagte:

    Ja, wir staunen, wie Entlastung und CW-Wahl ausgegangen sind. Die Ja-Sager äußern sich selten in den Foren. Was sie motiviert, bei einer solchen Veranstaltungstortur dabei zu bleiben und als Stimmvieh für einen peinlichen Vorstand zu dienen, werden wir kaum erfahren. Einzige Erklärung: Fehlen von Alternativen und ernüchterter „irgendeiner muss es ja machen“.
    Is dat jet, wo mer stolz drop sin?

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    • Jose Mourinho sagte:

      2400 ist ja in absoluten Zahlen nicht so viel. Wie viele Leute passen in einen Block in der Süd? Man muss es der normal arbeitenden Bevölkerung nur möglichst unangenehm machen (werktags um 1 Uhr) und die eigene Basis bei der Stange halten. So schwer ist das ja nicht.

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  13. Inka sagte:

    Was wäre denn die Alternative? Ein über Monate währendes Machtvakuum in der Vorbereitungstzeit auf die neue Saison bis in den Herbst. Ein beschädigter Vorstand, der nicht zurücktreten würde (Sauren), ein fast schon demontierter MR – und eine zerrissene Mitgliedschaft, die konträre Teams in die nächste Vorstandswahl schickt. Eine Schlammschlacht in aller Öffentlichkeit. Nein, danke. Sollen sie es versuchen. Machen sie weiter so und wir stehen bei der nächsten JHV wieder am Tabellenende, wird es vielleicht knapper.
    Sie haben es gestern Abend taktisch klug verstanden, Anträge auf Satzungänderung bzgl. Quorum der Mitglieder (nur noch 1 % Unterstützer für Wahlvorschläge) bzw. Abschaffung Wahlvorschlagsrecht MR in den Herbst zu verschieben, wohl wissend, dass da keine Neuwahlen anstehen. So gewinnen sie Zeit, den Antrag ideologisch zu zerpflücken und im Oktober ablehnen zu lassen. Und wenn sie bis dahin nicht alles verkacken und der MR mitspielt, haben sie gute Chancen, dass 2022 erneut keiner gegen sie antritt, weil dann immer noch das Quorum von 3,5 % gilt, wir aber inzwischen 750.000 Miotglieder zählen, weil wir 10. geworden sind…;-)
    Aber im Ernst: Ich plädiere für eine Urwahl des Präsidiums, nicht durch 3.500 müde Mitglieder nach Mitternacht in lauwarmer Kölner Sommerluft. Diesen Antrag werde ich im Herbst auf der JHV stellen. Wenn das in Parteien geht mit noch deutlich mehr Mitgliedern, warum dann nicht bei uns?

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  14. Superbock sagte:

    FC-Matchplan bzw. das Wunderpapier:

    Man ist also nach 6 Abstiegen in 23 Jahren, trotz enormen Potenzials, pleite und hat im Vergleich zu Mannschaften, die seit Jahren die Bundesliga halten, ein finanzielles und sportliches Defizit aufgebaut, welches man nun durch verbesserte Jugendarbeit und u.a. eine Markterschließung in Japan (!!!), ausgleichen möchte. Für diese innovative Strategie hat man ein Unternehmen beauftragt und gerade mal nur 2 Jahre benötigt, um diese gemeinsam zu erarbeiten und zu präsentieren.
    Inhalt: Ein Fussballverein muss so viel Kohle, wie möglich, generieren, um sich in der Buli nachhaltig zu etablieren. WOW! Diese Mammutaufgabe war auch der Grund wieso man sich Tag und Nacht so sehr in Arbeit stürzen musste und dadurch entsprechend, logischerweise den Kontakt zu den Fans verloren hat. Mensch, für einen solchen Meilenstein in der Geschichte des Fussballs musste man aber auch sicherlich hart an seine Genzen gehen ;) !! Nun sind wir aber bestens für die Zukunft gerüstet und wir können uns alle beruhigt zurücklehenen, da wir uns durch die völlig neuartige Ausrichtung eines Fussballvereins in spätestens 7 Jahren (!!!) unter die TOP 10 der Buli etabliert haben werden, ist doch klar!! Das kann ja praktisch garnicht schiefgehen und ist der einzige Weg! Man schaue nach Norden, wo ein König einem Zauberer mal sein Geld anvertraute, der damit zauberte und zauberte…aber einfach das weiße Kaninchen nicht fand. Völlig richtig, erfolgreichere Könige und Zauberer an dieser Stelle zu vernachlässigen und sich ausschließlich auf das neue „Wunderpapier“ zu verlassen!!

    Meine Herren, das ist einfach geil und wirklich spürbar anders!!

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      • Superbock sagte:

        Wolf zu Struth: „[…] Aber wir hätten es noch mehr geschätzt, wenn Sie unser Gesprächsangebot angenommen hätten […]“ Rumms, das hat aber gesessen Herr Wolf!!!
        Wahrscheinlich haben Sie dasselbe Gesprächsangebot, dass Poldi vom Vorstand erhalten hat, unterbreitet! Außerdem wäre es ein peinlicher Austausch gewesen, wenn ich mir Ihr „Wunderpapier“ nochmal Revue passieren lasse!!

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        • Ali Perez sagte:

          Man hätte heftiger austeilen können. Es hätte gereicht, darauf hinzuweisen, dass ein Herr Struth andere Interessen verfolgt als die Vereine. Und wenn sich ein Herr Funkel Arm in Arm mit Herrn Struth abbilden lässt, seine Kritik am Vorstand auch ein gewisses Geschmäckle hat.

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          • Superbock sagte:

            Struth ist einer der erfolgreichsten Player im deutschen Fussball! Das ist erstmal Fakt, aber er steht auf der „anderen Seite“, das stimmt! Folglich vertritt er die Interessen der Gegenpartei und das tut er wohl sehr gut! Ihm ausschließlich deshalb mangelde Objektivität/ Sachverstand/ Weitsicht ecc. vorzuwerfen finde ich etwas einfach und billig! Vorallem auf die Art und Weise gestern. Der Mann wird doch bei dem Erfolg, den er hat eine differenzierte Meinung über sein Geschäft haben oder? Man kann sicher über Teile seiner Sichtweise diskutieren. Ich selbst bin ebenfalls gegen einen Verkauf an irgendwelche Fonds oder Großinvestoren, aber hier wird von Gegnern oft eine Rhetorik an den Tag gelegt, die einem den Eindruck vermittelt, dass strategische Partner (!) immer mit Niedergang verbunden sind. Das stimmt so slichtweg einfach nicht. Es gibt sehr wohl positive Beispiele, die aber nicht oder kaum in der Debatte stattfinden.
            Ich frage mich wieso der Vorstand so scharf angegangen wird!? Öffentlich! Von Fachleuten aller wichtigen Bereiche des Fussballs. Spieler (Poldi), Berater (Struth), Trainer (Funkel) und selbst unser aktueller GF reisst sich zwar zusammen, aber man fühlt förmlich die Kluft. Allesamt Profis, denen der FC bekanntlich nicht am A…. vorbeigeht. Das wird schon seine Gründe haben!

          • Ali Perez sagte:

            Ich bin voll bei Dir! Es liegt mir fern, dem Vorstand beizuspringen. Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass man eigentlich mehr Munition gehabt hätte bzgl. einiger Anschuldigungen; egal.
            Dass Struth smarter ist als alle Drei zusammen, bedarf es keiner Überzeugungsarbeit mehr. Es ist doch gestern klar geworden, dass alle wichtigen Kontakte über die Geschäftsführung gepflegt werden und nicht vom Vorstand. …der ja lieber im Hintergrund arbeitet… …lächerlich!
            Das Konzept zur Jugendbetreuung und zur Sicherstellung, dass man kein Talent mehr leichtfertig verliert, ist von Jakobs.
            Und ob der Vorstand bei den Gesprächen mit den Banken und anderen Geldgebern wirklich eine große Hilfe war, bezweifele ich. Komischerweise kannte sich nur Wehrle bestens aus.

          • Superbock sagte:

            Jugendarbeit, strategische Kaderplanung, die auch die eigene Jugend beinhaltet (!!!) , Internationalisierung, Generieren von Finanzmitteln auf jeglicher Art…ecc. Das sind alles Dinge, die gefühlt 90% aller Profivereine längst umsetzt!! Jeder mit seinem Potenzial, dass er versucht auszureizen. Und häufig geligt dies auch! Bei uns gelingt es, bis auf eine kleine Ausnahme, auf der sofort der Abstieg folgte, seit Jahrzehnten nie unserem Potenzial, auch nur ansatzweise, nahe zu kommen!!! Und jetzt werden diese Punkte hier, wohlgemerkt nach zwei langen Jahren (!!!) als das geniale Zukunftsmodell dargestellt, dabei war es vielleicht 1980 innovativ! LOL!

  15. Kurt Schümmelfeder sagte:

    Das waren die unnötigsten 8,5 Stunden meines Lebens. Selten habe ich soviel Fremdschämen erleben müssen. Ein Präsident, der bei jeder nur halbwegs kritischen Frage angepisster wurde, Unwahrheiten und Märchen verbreitete; ein Vize, der sich eiskalt, dies allerdings durchaus professionell, zeigte; ein Anwalt, der nicht reden kann und dessen „grossartiges“ Wirken nicht sichtbar wurde; dazu ein selbstherrlicher MR-Vorsitzender, dem seine Ambitionen auf später höhere Ämter beim FC aus allen Poren krochen. Erwähnenswert noch ein kommissarischer Sportdirektor, der sichtlich keine Lust auf garnichts hatte. Einziger Lichtblick war allenfalls Wehrle, dem ich nicht unkritisch gegenüberstehe, aber er hatte professionelles Format, was man von den anderen Pappnasen nicht sagen kann. Über die Art und Dauer der Veranstaltung ist hier schon genug geschrieben worden.

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  16. Ankerdensin sagte:

    Ich habe mir die MV bis zum Ende angetan. Es ist ein demokratischer Prozeß mit der Beschaffung von Mehrheiten. Das ist zu akzeptieren, auch wenn es schwer fällt. Alle zur Abstimmung stehenden Themen wurden entsprechend entschieden, so auch die Gesamtentlastung z. B. des Vorstandes.
    Auch das habe ich zu akzeptieren. Wenngleich ich der Meinung bin, dem eigentlichen Hintergedanken der Entlastung hätte eine Differenzierung gut getan.
    Denn, was die Herren Wolf, Sauren und Wettich heute Nachtabgeliefert haben, ist ein Spiegelbild der Leistung der vergangenen Monate.
    Inhaltslose Rede von Herrn Wolf mit endlos langen Dankeshymnen und einer, sorry, kleinkarierten Retoure an Herrn Struth. Kein Feuer, kein Aufbruch, der FC Matchplan muß es. nun richten. Keine Frage, es benötigt eine Strategie, eine Zielgebung und Zielverfolgung. Aber wenn diese so stattfindet wie vorgestellt, dann macht mir das Angst.
    Herr Sauren ist omnipräsent gewesen, inhaltlich ähnlich blutleer wie Herr Wolf. Auch nur im Exculpierungsmodus (tut uns leid, …… haben schlecht kommuniziert …, hätten gerne mit Herrn Heldt …., . eine gemeinsame Erklärung …,werden es besser machen in der Zukunft …).
    Und wenn Herr Wettich das darstellt, was seine Kollegen ihm nachsagen, dann kann er mehr als die Herren Wolf und Sauren. Wobei das jetzt auch nicht unbedingt viel sein muß.
    Ich weiß nicht, keiner derer hat mich mitgenommen, die Strategie war dahin geplaudert, ohne Feuer, ohne Aufbruch.
    Ich habe immer noch Bilder im Kopf, wo es Fragen an den Vorstand gab gestern und
    a) keiner was sagen wollte oder konnte oder beides (Alle haben gehofft ein Anderer sagt was. Megapeinlich)
    oder
    b) Herr Saueren hat sich vorgedrängelt (dazu sag ich mal was ….)
    Leider werde ich auch das Gefühl nicht los, dass hier nicht ganz offen kommuniziert wird. Nebenkriegsschauplatz Podolski (bizarr das Statement von Herrn Wolf), oder wer denn das Werbefilmen für Herrn Wettich bezahlt hat: O-Ton CW, „werde ich bezahlen“. Achtung Er wird es bezahlen, Er hat es nicht bezahlt. Das alles sind Nebensächlichkeiten, die aber bei mir das Gefühl belassen, da sind Menschen am Steuer, die sich gegenseitig die Bälle zuspielen, damit sie eine Rolle spielen (können). Mitgliederrat pro CW, CW pro MR, Vorstand sowieso.
    Mir fehlt da was. Vertrauen, Stringenz, Mut, Kompetenz, auch der Mut 115.000 Mitglieder mit in die Pflicht zu nehmen. Da entwickel ich Formate einer hybriden Veranstaltung, die einen Dialog ermöglicht, die Redezeit der Protagonisten reduziert etc. Anstelle einen Dialog anzukündigen zu der Investorenthematik, aber in Präsenz. Ich wohne nun einmal weiter weg und kann da nicht. Darf dann aber bitte auch nicht mitmachen. Und das Investorenthema ist elementar und geht alle Mitglieder was an.
    Nun, es hat aber im demokratischen Verfahren alles seine Richtigkeit gehabt, leider haben mich die handelnden Personen, die Herren Wehrle, Jakob als auch Frau Wosnitza (professionell überparteilich) ausgenommen, nicht überzeugt. Ich hoffe, es geht alles gut.

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    • Michael H sagte:

      Zustimmung.

      Ich bin überzeugt, dass sie sich professionelle externe Unterstützung für die Medien- und Kommunikationsstrategie geholt haben. All die angesprochenen Punkte sind bewusst darauf ausgelegt, das gemeine Mitglied zur Unterstützung zu animieren. Das haben sie diszipliniert durchgezogen.

      …und sich dadurch für mich persönlich disqualifiziert. Ich hätte Authenzität erwartet – und keine durchgestylte Manipulationsstrategie (womit ich mich täglich beruflich auseinandersetze).

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    • Ali Perez sagte:

      Wolf und Sauren wirken wie Vorständler eines Konzerns, die morgen auch in Bremen oder Schalke aufschlagen könnten. Hauptsache Vorstand!
      Vielleicht ist es das, was die Herren unter professionell verstehen.
      Null Leidenschaft, null Emotion, null Vertrauen!
      Bei Herrn Wolff weiß man gar nicht, inwieweit er überhaupt sportliche Aspekte beurteilen kann, ohne vorher mit einem Fachmann zu reden. Die wenigen TV-Auftritte zu Zeiten von AV waren doch eher peinlich.
      Trotzdem gibt man vor, wissen zu wollen, wie Erfolg gehen könnte.
      Es fällt mir schwer, das zu glauben.

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  17. mapema sagte:

    Lustig wie hier argumentiert wird. Die MV war auch schon mal am Wochenende, aber da waren auch nicht mehr Mitglieder anwesend. Ich meine sogar noch weniger. Im Vorfeld wurde hier oft genug gesagt, dass der Vorstand und MR Angst vor einer Virtuellen Versammlung hat, da sie dann weniger Stimmen bekommen und ihre Minderheit nicht mobilisiert bekommen. Und was war das Ergebnis? Wieder haben sie gewonnen. Und das nicht nur um 1 Uhr Nachts sondern auch direkt zu Beginn, als die Anträge zum Vorziehen der Wahl kamen. Vielleicht ist es wirklich so, dass die Minderheit eher die Mehrheit ist oder das die sich stärker engagieren. Ich wette, dass es an einem Samstag auch nicht anders abgelaufen wäre. Dann kämen die Argumente, Familie, Freizeit, Einkaufen, schönes Wetter, Schwimmbad, Grillen, EM, Arbeit, Urlaub usw.

    Im Herbst findet dann die nächste MV mit Wahl des MR statt. Falls es wirklich zu Veränderungen im Vorstand kommen soll, dann ist das die Chance.

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    • Jose Mourinho sagte:

      „Falls es wirklich zu Veränderungen im Vorstand kommen soll, dann ist das die Chance.“

      Da hast Du Recht. Denn wie die letzten zwei Vorschläge deutlich gezeigt haben, ist ein vernünftiger Vorschlag durch den MR nicht zu erwarten. Entweder das Elende der letzten Jahre setzt sich fort – oder jetzt mal Hand aufs Herz: hältst Du den vorgestellten Plan ernsthaft für den Weg in eine bessere Zukunft?

      Leider gebe ich Dir aber auch insoweit Recht, dass es viele Mitglieder offenbar schlicht nicht interessiert. Dann ja, „wieder haben sie gewonnen“, aber wie immer nur mit einem Bruchteil der wahlberechtigten Stimmen. Würde der nächste Bundeskanzler nur mit den Stimmen von 1,5 Mio. der Wahlberechtigten gewählt, würde man vom Ende der Demokratie sprechen. Die Politik zeigt aber zumindest den Willen, der Politikverdrossenheit entgegen zu wirken. Hier im Club hat man das Gefühl, die niedrige Beteiligung ist den Verantwortlichen nur Recht um die eigenen Interessen besser durch zu bekommen.

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      • mapema sagte:

        Welcher Plan. Bisher ist vieles bei denen nur bla bla bla. Daher bin ich auf das das nächste Jahr von denen gespannt, ob sie konkreter werden und ob sie die Kritik annehmen und sich verbessern. Generell haben sie Recht mit dem Thema Investoren. Wir hatten bis vor kurzem viel Geld und trotzdem haben wir nichts daraus gemacht und es verschleudert. Daher bin ich skeptisch, warum es mit Investorengeldern plötzlich besser werden soll.
        Das ist wie bei einem reichen Erben. Er lässt sich sein Erbe ausbezahlen und gibt es innerhalb eines Jahres komplett aus, ohne nachhaltig gewirtschaftet zu haben. Jetzt rennt er zu Papa und will, dass dieser seine Firma verkauft, damit er wieder Geld bekommt.

        Zu der Wahlbeteiligung
        Das denke ich nicht. Der Verein wirbt ja seit Jahren für neue Mitglieder und will jetzt die 150.000 Marke knacken. Wenn dann würden sie light Versionen von Mitgliedschaften verkaufen, die nur für Tickets und Rabatte gelten, aber nicht für Wahlbeteiligung. Die Mitglieder sind zu bequem oder sie haben tatsächlich kein Interesse. Jetzt hatten wir eine reine virtuelle MV und trotzdem waren zu Anfang zur besten Zeit nur ein Bruchteil der Mitglieder anwesend. Diese Zahl würde auch eine Präsenzveranstaltung schaffen.

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        • Jose Mourinho sagte:

          Ob wir jetzt für das Geschäft Fußball wirklich viel Geld hatten, lasse ich mal dahingestellt. Richtig ist auf jeden Fall, dass aus dem vorhandenen Geld nichts gemacht wurde. Aber daraus die Schlussfolgerung zu ziehen, neues Geld (Investoren) braucht man nicht, macht nur Sinn, wenn man sich mit der Inkompetenz der Handelnden abfindet und daher der Meinung ist, die würden auch aus frischem Geld wieder nichts machen. Meiner Meinung nach braucht man einen guten Plan, Leute die diesen auch tatsächlich umsetzen können UND Geld um das Konzept ans Rollen zu bringen. So wie ich das sehe, haben wir momentan gar nichts davon.

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          • mapema sagte:

            Genau, ich habe bzw hatte kein Vertrauen in die sportliche Führung. Erst Veh und dann Heldt. Bei beiden wusste man, dass sie mit dem Geld nichts vernünftiges anstellen können. Siehe die Hertha unter Preetz. Viel Geld bekommen, ohne Plan dieses in den Kader investiert und am Ende Abstiegskampf. Jetzt wissen sie nicht, ob sie die weiteren versprochenen Zuwendungen erhalten.

            Damals hatte wir auch genug Geld, um uns in der oberen Hälfte festzusetzen. Durch die sportliche Entwicklung stiegen wir in der Fernsehgeldtabelle. Außerdem erreichten wir die EL und haben auf dem Transfermarkt gut gewirtschaftet. Mit dem finanziellen Höhepunkt den Modest Verkauf. Aber die gute Ausgangslage ist nun weg.

            Außerdem macht es jetzt keinen Sinn, über einen Investor oder strategischen Partner zu reden. Wir sind in finanziellen Schwierigkeiten und es ist immer noch Corona. Wir würden uns weit unterm Wert verkaufen.

    • Kurti sagte:

      Die Angst vor der virtuellen Versammlung ist real, sonst würden die Herren diese nicht so vehement bekämpfen.
      Diese unerträglichen, sich wiederholenden Worthülsen ohne Substanz müssten durch Beschränkung der Redezeit begrenzt werden.
      Dann noch Werbeflächen einzuspielen wo CW mal so richtig peinlich abgehen kann, ist an Peinlichkeit nicht zu überbieten.

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  18. Kurti sagte:

    Die endlosen Reden, ohne wirklich Inhalt zu transportieren, müssen beschränkt werden.
    Die wenigen Leistungsnachweise kann man auch in 10 Minuten erklären.

    Intern reißen die ja echt viel, Vorstand wie MR, aber ätschibätsch das erzählen wir euch doch nicht was wir so machen.

    Das Wochenende hätte den Vorteile, das man 09früher begonnen könnte.

    moderated
  19. kalla lux sagte:

    Tja, das war dann wohl Gestern die erwartete Gewerkschafts , hups tschuldigung FC Versammlung.
    Ich kam mir wirklich so vor wie bei einer Gewerkschaftsversammlung oder Politikersitzung.
    4 reden, spielen alles runter und beschönigen die Zukunft.
    Egal ob Millionen fehlen, Arbeitsplätze weg sind usw.
    Die 4 haben eventuell Fehler gemacht, aber werden versuchen sie abzustellen.
    Nein das war auch nicht der Grünen Parteitag und trotzdem wurde der Vorstand und Wettich bestätigt!
    Genau wie am grünen Parteitag und jeder Gewerkschaftsitzung.
    Immer werden die bestätigt!
    Warum ist das so?
    Weil da kein anderer aufsteht und sagt ich mach das jetzt, weil im entweder Digital direkt das Recht genommen wird, oder aber das ja vom MR erst gar nicht in Betracht gezogen wird.
    Den genau das hatte Kim ja schon vorher gesagt.
    Also war das ganze eine Phrase und eigentlich auch nur anberaumt weil darauf gedrängt wurde.
    Das sich etwas ändert war und ist nicht angedacht und erwünscht!
    Aber da kann man im nachhinein drüber mossern,schimpfen usw.
    Es hat sich nichts geändert und wird sich nichts ändern.
    Wir haben weiter die 3 Chinesischen Affen und BASTA!

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  20. mapema sagte:

    Fandest du eine virtuelle MV gut? Nur chatten und die Fragen konnten so rausgefiltert werden bzw zusammengefasst werden. Außerdem hat dies viel zu lange gedauert. Daher wenn dann höchstens eine Hybride Lösung, aber ohne Chat und Wortmeldungen nur aus dem Publikum.

    Wahlen sind immer mit Werbung verbunden. War so, ist so und wird immer so bleiben. Egal wo.

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