Carsten Wettich bei der Mitgliederversammlung. (Foto: Thomas Faehnrich)

Tief in der Nacht: FC-Vorstand entlastet, Wettich gewählt!

Durchatmen beim Vorstand des 1. FC Köln: Die noch anwesenden Mitglieder der Geißböcke haben in der Nacht von Donnerstag auf Freitag den Vereinsvorstand für das Geschäftsjahr 2019/20 entlastet. Über eine Stunde später wurde Carsten Wettich zum Vizepräsident gewählt und damit in jenem Amt bestätigt, das er seit dem Rücktritt von Jürgen Sieger kommissarisch ausgeführt hatte. Damit fielen beide Wahlen zugunsten der Amtsträger aus, wenngleich genau das eintrat, was man hatte befürchten müssen.

Köln – Es hatte im Vorfeld Kritik am Termin der Mitgliederversammlung gegeben. Die erste rein virtuelle MV mit technischen Unsicherheiten, dazu mit zahlreichen wichtigen Wahlen, dazu eine lange Aussprache: Auch um ein Uhr nachts war noch lange kein Ende der MV zu erkennen. Doch zumindest waren zwei zentrale Abstimmungen zu diesem Zeitpunkt durch: Die Mitglieder hatten den Vorstand entlastet und Carsten Wettich im Amt des Vizepräsidenten bis zum Ende der Amtszeit im nächsten Jahr bestätigt.

Anfangs hatten immerhin fast 6000 stimmberechtigte Mitglieder zur ersten rein virtuelle MV in der FC-Geschichte eingeschaltet. Nach sechs Stunden (!) um 00.04 Uhr stand dann fest: Der Vorstand wurde entlastet. Das Ergebnis: 2434 Ja-Stimmen (66%), 1250 Nein-Stimmen (34%). Damit wurden nicht nur Werner Wolf, Eckhard Sauren und Carsten Wettich für ihre Arbeit im Geschäftsjahr 2019/20 entlastet, sondern auch Stefan Müller-Römer, Jürgen Sieger, Markus Ritterbach und Toni Schumacher, die in diesem Zeitraum ebenfalls das Vorstandsamt bekleidet hatten. Das siebenköpfige Team wurde in einer gemeinschaftlichen Abstimmung mit zwei Dritteln der Stimmen entlastet.

Anschließend sorgte ein Antrag auf Verfahrensänderung dafür, dass die Wahl von Carsten Wettich zum Vizepräsidenten vorgezogen wurde. Eigentlich hätte diese erst noch später in der Nacht stattgefunden. So aber wurde Wettich schließlich um 1.25 Uhr als Vizepräsident bestätigt. Auf ihn entfielen 2056 Ja-Stimmen (69,5%) und 906 Nein-Stimmen (30,5%). „Große Worte sind vielleicht nicht die Stärke des Vorstands. Deswegen wollen wir Taten sprechen lassen. Daran könnt ihr uns messen“, sagte Wettich.

Im Anschluss daran sorgte ein weiterer Antrag auf Verfahrensänderung dafür, dass die Abstimmungen über alle Satzungsänderungsanträge auf die nächste Mitgliederversammlung im Herbst 2021 verschoben wurden. So standen nur noch die Entlastungen von Mitgliederrat und Wahlkommission sowie die Wahl der neuen Wahlkommission an. Anschließend ging die Mitgliederversammlung zu Ende.

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