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Andersson, Skhiri, Bornauw: Trio wieder im Teamtraining


Im strömenden Regen haben die Profis am Mittwoch die Arbeit in der Sommer-Vorbereitung fortgesetzt. Mit dabei im Training waren Sebastiaan Bornauw mit Schiene an der rechten Hand, Ellyes Skhiri nach seiner Rückkehr aus dem Urlaub und Sebastian Andersson, der erstmals in der Vorbereitung ein vollständiges Training absolvierte.

Köln – Es schüttete aus Eimern, als die Mannschaft von Steffen Baumgart am Mittwochmorgen auf den Trainingsplatz eins kam. Während die Drainage für ein gutes Abfließen des Wassers sorgte, standen die umgebenden Gehwege knöchelhoch unter Wasser. Unerbittlich pladderte es auf die Spieler nieder, doch Baumgart sorgte für Bewegung und Spaß im Training.

Limnios mit Traumtor

Torabschlüsse en masse, im Drei-gegen-Drei und Vier-gegen-Vier, später auf versetzte Tore diagonal über das halbe Feld mit festen Außenbahnspielern: Es klingelte immer wieder, es wurde schnell gespielt, schnell gepresst, laut angetrieben und es wurden sehenswerte Tore erzielt. Das Schönste: Dimitris Limnios nagelte im Vier-gegen-Vier einen Ball ansatzlos mit rechts aus 18 Metern in den Winkel – genau in den Knick an die Innenseite von Latte und Pfosten.

Auch ein anderer Offensivspieler konnte zwischendurch jubeln: Sebastian Andersson trainierte erstmals in der Vorbereitung die gesamte Einheit mit der Mannschaft und bestätigte damit seinen Trainer, der am Dienstag erklärt hatte: „Sein Knie macht einen guten Eindruck.“ Wie gut, wird man erst in den kommenden Tagen sehen, je nach dem, wie Andersson die nun steigende Belastung verkraftet. Doch der Schwede wird ins Trainingslager mitreisen, wo er weiter an die Mannschaft herangeführt werden soll.

Nationalspieler kehren zurück

Auch mit dabei am Mittwoch: Sebastiaan Bornauw nach seinem Mittelhandbruch und Ellyes Skhiri nach dessen Sonderurlaub in Folge von Länderspielen im Juni. Bornauw trainierte mit Schiene, Skhiri meldete sich als erster Nationalspieler zurück. Ondrej Duda und Louis Schaub sollen am Donnerstag folgen und ebenfalls mit nach Donaueschingen reisen. Vorher stehen noch zwei Trainingseinheiten auf dem Programm: am Mittwochnachmittag und am Donnerstagvormittag. Am Freitag bricht der FC-Tross dann in den Schwarzwald auf.

4 Kommentare
  1. Norbert Furmanek sagte:

    Hi Marc ! Sein Knie macht einen guten Eindruck !? Hä ? Niemand kann in das Knie sehen. Mag ja äusserlich top sein ,aber alles andere wird sich bei hoher Belastung erstmal zeigen müssen. Momentaufnahmen bringen nichts. Es wäre schon klasse wenn Andersson min. 17 Spiele voll auflaufen könnte.

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    • Klio sagte:

      „Hä ? Niemand kann in das Knie sehen.“

      Na ja, seit der Erfindung solch innovativer medizinischer Methoden wie dem Röntgen kann man in Knie reinsehen – und ich gehe jede Wette, dass die FC-Doktoren genau das bei Andersson getan haben. Baumgart wird hier sicher auch das Wichtigste mitgeteilt bekommen. Den Rest erlebt man Belastungstests (Trainingseinheiten).

      Zu Beginn der Saisonvorbereitung gibt’s leider nichts anderes als Momentaufnahmen. Und da ist es doch erstmal erfreulich, dass es bislang gut aussieht mit dem Knie, weil es sich während und nach einer solchen Einheit nicht meldet. Abschließende Erkenntnisse gibt’s im Saisonrückblick.

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    • Gerd1948 sagte:

      Letztes Jahr hatten wir auch Zeiten, da hat sich sein Knie selbst da gemeldet ,wo es eben auch nicht so belastet wurde und er konnte wieder gar nicht trainieren. Als Laie sag ich jetzt mal, dass ich hoffe, dass er insgesamt viel Muskulatur wieder sich antrainieren kann, die er ja laut einem anderen Artikel ziemlich eingebüßt hatte. Ich bleib da weiter positiv, weil man auch mit der Zeit jetzt weiß, was das Knie über die Massen reizt.

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