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Im großen GBK-Interview: Der streitbare Herr Baumgart


Steffen Baumgart ist kein Fußballtrainer wie jeder andere. Im Gespräch mit dem GEISSBLOG.KOELN sagt der 49-jährige offen seine Meinung, nimmt kein Blatt vor den Mund und fordert die Reporter auch mal dazu auf, über ihre eigenen Fragen nachzudenken. Der neue Coach des 1. FC Köln spricht im ersten Teil des großen GBK-Interviews über den FC-Kader, über Lautsprecher, TV-Experten und die Frage, ob er gerne streitet.

Das Interview führten Sonja Eich und Marc L. Merten

GBK: Herr Baumgart, Thomas Kessler hat im Interview mit uns gesagt, dass er keine Bauchschmerzen hätte, mit diesem Kader morgen in die Bundesliga-Saison zu starten. Wie sehen Sie das?

STEFFEN BAUMGART: „Ich habe nie Bauchschmerzen, und auf den Kader bezogen haben Sie von mir auch nie etwas anderes gehört. Ich bin froh über jeden Spieler, der hier ist, und mache mir wenig Gedanken, was sich da noch verändern könnte. Einige Spieler sind wieder auf dem aufsteigenden Ast, andere kommen aus Verletzungen zurück und müssen wieder ihren Rhythmus finden. Wir haben einen guten Kader, auch in der Breite. Natürlich kann man immer sagen: Uns fehlt noch dieser Stürmer, jener Innenverteidiger oder dort ein Linksverteidiger. Trotzdem bin ich schon jetzt fest davon überzeugt, dass wir mit diesem Kader eine gute Saison spielen werden.“

Dennoch sind mehrere Leistungsträger gegangen. Wie gut können Sie diesen Kader bereits im Bundesliga-Vergleich einschätzen?

Ich rede nicht darüber, wer nicht mehr hier ist, sondern über die, die da sind. Dass Leistungsträger gehen, ist normal. Genauso normal ist es, dass du nicht nur eine gute erste Elf brauchst, sondern 16 und 18 Spieler, die immer spielen können. Dazu kommen Spieler, die sich weiterentwickeln sollen und Spieler, die aus einer Verletzung kommen. Dann hast du einen gut aufgestellten Kader.

Ich kann nichts einfordern, was nicht in der Natur des Spielers liegt

Sie sagen, Sie kümmern sich um die Spieler, die da sind. Ellyes Skhiri ist da, muss aber verkauft werden, weil der FC das Geld braucht. Wie gehen Sie mit ihm um?

Flaco ist hier, Flaco ist voll integriert und macht das gut. Alles, was um ihn herum noch passieren könnte, nehme ich an, wenn es so weit ist. Aber jetzt und hier ist er Teil des Teams und gehört zu den Spielern, die ich von Anfang an auf dem Platz haben möchte. Seien Sie sicher, dass wir schon eine gute Idee von dem Gesicht unserer Mannschaft haben.

Sie sagen über sich, dass Sie selbst früher ein Mentalitätsspieler waren. Sie waren früher und sind heute laut und eine Führungsfigur. Fordern Sie das auch von Ihren Spielern ein?

Ich kann nichts einfordern, was nicht in der Natur des Spielers liegt. Es wird nicht gehen, wenn ich einem Spieler sage: Du musst mehr sprechen. Das ist etwas, das hast du oder das hast du nicht. Aber zu sprechen bedeutet ja nicht, dass es immer das ganze Stadion hören muss. Der Typ bin ich, aber das kann nicht jeder. Ich werde nicht zu Jonas Hector gehen und sagen: Jonas, du musst mehr reden. Dann redet er vielleicht mehr, läuft aber weniger. Umgekehrt gefällt es mir besser.

Sie beschäftigen sich 24 Stunden sieben Tage die Woche mit Fußball. Wie denken Sie über die Riege der Journalisten und Experten, die Ihnen Ihren Job erklären?

Das Eine ist, wenn wir drei über Fußball reden. Dann gehe ich davon aus, dass ich Fußball besser erklären kann als Sie. Umgekehrt können Sie mir besser erklären, wie man Interviews führt oder Reportagen schreibt. Das liegt in der Natur unserer Jobs. Aber was wäre, wenn Sie mit einem Ihrer Kollegen sprechen und der erklärt Ihnen, wie dumm Sie sind und was für Fehler Sie die ganze Zeit machen? Sie wissen, der kommt aus dem selben Job und müsste Ihre Situation eigentlich gut nachvollziehen können. Genau da entstehen die Probleme.

Mit Klugscheißern habe ich ein Riesenproblem

Sie meinen die TV-Experten, die selbst mal Profi waren oder Trainer sind.

Es gibt mittlerweile so viele ehemalige, richtig gute Fußballer, die sich äußern, selbst aber nie richtig als Trainer gearbeitet haben. Ich finde es schwierig, dass sie ständig Kritik äußern. Menschen, die nicht in der Verantwortung stehen, tun so, als ob sie es in der Verantwortung gut machen würden. Wenn einer dieser ehemaligen Fußballer zum Beispiel erklärt, der DFB habe keinen guten Nachwuchs mehr, sage ich: Dann geht in den Nachwuchs! Zeigt, wie es besser geht, stellt euch mit den Zehnjährigen auf den Platz und trainiert mit ihnen! Die würden sicher mit offenen Mündern da stehen und sich freuen. Aber es nicht zu tun und trotzdem den Klugscheißer zu spielen – damit habe ich ein Riesenproblem. Wir hatten mit Joachim Löw einen der weltweit erfolgreichsten Nationaltrainer der letzten zwei, drei Jahrzehnte – und jetzt wagen es Leute, die nichts gerissen haben als Trainer, diesen Mann so schlecht zu machen? Das geht einfach nicht.

Klingt nicht so, als ob man Sie demnächst mal gemeinsam mit diesen Experten im TV sehen wird.

Wenn ich mit denen auftreten würde, könnte es Streit geben. (lacht)

Streiten Sie gerne?

Die Gegenfrage heißt: Was bedeutet Streit? Wenn wir unterschiedliche Meinungen haben, ist das kein Streit, sondern ein normales Gespräch. Das Wichtigste ist, anderen Menschen zuzuhören und dann zu versuchen, dem Gegenüber klar zu machen, wie du etwas siehst und warum. Aber genau das fehlt uns ja in unserer Gesellschaft: Wir haben gar keine Streitkultur mehr. Wenn ich anderer Meinung bin, sind die Leute beleidigt und gehen gar nicht darauf ein. Wenn du ein Guter bist, gehst du in ein Gespräch, streitest dich vielleicht auch und denkst hinterher darüber nach. In den meisten Fällen hilft das.

Muss ich eigentlich gar nicht, aber reden Sie ruhig weiter…

Übertragen auf den Fußball, wie steht es um die Streitkultur im Fußball?

Es gibt sie ja nicht. Die Menschen hören oder lesen etwas und übernehmen es als ihre Meinung. Meine Lieblingsüberschrift ist gerade: Der Trainer erlaubt das Rauchen in der Kabine. Jetzt laufen Leute los und erzählen: Beim Baumgart ist Rauchen und Saufen erlaubt. Aber hinterfragen die das? Nein. Die Realität heißt: Der Trainer ist Nicht-Raucher und trinkt ganz sicher nichts auf dem Trainingsgelände. Blickt also mal dahinter, dann sieht die Sache schon wieder anders aus.

Wie steht es denn um die Streitkultur in Ihrer Mannschaft? Sie müssen ja viel moderieren…

Muss ich eigentlich gar nicht, aber reden Sie ruhig weiter.

Okay, okay, versuchen wir es anders: Ist der Eindruck richtig oder falsch, dass Sie als Trainer einer großen Mannschaft mit unterschiedlichen Charakteren viel moderieren und vermitteln müssen?

Natürlich bin ich derjenige, der über alles wacht. Ich habe aber ein Trainerteam, das sehr selbständig arbeitet und dabei großen Spaß hat. Da muss ich also schon mal nicht moderieren. Ich muss nicht alles wissen, sondern ich brauche Leute, die viel wissen. Und auch die Spieler müssen Spaß haben. Wenn sie wissen, dass sie immer zu uns kommen und mit uns reden können, ist schon viel gewonnen. Am Ende entscheide zwar immer ich, aber wenn alle in einem Boot sind und nicht nur im selben See, dann funktioniert das besser.

Ich brülle ja nicht rein und bin dabei böse

Wie gehen Sie mit einem Spieler um, der mit Ihrer Art nicht klar kommt und sagt: „Trainer, hör mal auf zu brüllen!“?

Das ist natürlich auch schon vorgekommen. Kein Problem, dann kommt einfach: „Kümmere dich um dein Spiel!“ Ich brülle ja nicht rein und bin dabei böse. Alles, was ich sage, hat mit dem Spiel zu tun, soll den Jungs eine Hilfe an die Hand geben. Wenn ein Spieler darauf nicht reagiert und das nicht annimmt, dann werde ich nicht leiser.

Der zweite Teil des großen Baumgart-Interviews erscheint am Dienstag.

32 Kommentare
    • Martin DerErste sagte:

      Diese Meinung möchte ich verstehen. Also ist die Sicht des Trainers auf die Lage kein Fußball? Sind seine Meinungen über Streitkultur in der medialen Berichterstattung (und vielleicht auch Forumskultur in einem Blogg der sich mit der Materie FC Köln auseinander setzt) in deinen Augen kein Fußball? Wenn ja, kannst du mir das bitte erläutern?

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    • Tuennes83 sagte:

      Gefällt mir schon mal sehr gut was SB da von sich gibt.
      Es ist die Wahrheit, was er über die sogenannten Experten sagt und nur weil der ein oder andere hier schon 30Jahre Fußball schaut und meint Sachverstand zu haben, hat diesen Sachverstand noch lange nicht.
      Dabei muss es nicht in erster Linie über Fußball gehen. Der Coach hat seine Spielidee erklärt, das muss man nicht wieder und wieder machen, die ändert sich nicht vom ständigen Wiederholen.
      Einfach mal den 2.ten Teil abwarten ob er noch was sagt bzw in diese Richtung gefragt wird.

      Ich kann ja verstehen, wenn man „skeptisch“ gegenüber neuem ist, aber jeder hat eine Chance verdient zu zeigen ob er es besser kann als der vorherige…

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  1. Max Moor sagte:

    Der stürmische Herbst wird wieder kommen da bin Ich mir Heute schon sicher . Es sind Spieler im Kader die keinen Erfolg bringen werden und die haben auch noch nie Erfolg gebracht. Wenn die dann noch 1.Wahl sind zur neuen Saison da nix neues kommt dann werden auch die Ergebnisse kommen die man sich nicht wünscht . Stand Heute würde Ich eine 4- geben was bisher passiert ist . Es ist natürlich noch Zeit und vielleicht wird der Kader noch ein bisschen besser . Es fehlt noch ein Stürmer und in der Abwehr Katterbach ..Schmitz .. und ob Kainz und Uth , Hübers Gesund bleiben ….

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    • Tuennes83 sagte:

      Auch für dich Max… Was bringt es im Vorfeld zu fragen, was passiert wenn dies, wenn dass oder dass… Man versucht den Kader zu verkleinern bzw der Trainer versucht das was er zur Verfügung hat zu nutzen, das hat er in Paderborn schon sehr ordentlich gemacht. Und es bringt nichts den Kader aufzublähen um dann wieder zu sagen, der Kader ist zu groß, zu schwach etc.

      Ja, es ging nur gegen unterklassige Mannschaften, aber will ich mein Spielsystem erfolgreich an den Mann bringen, muss ich den Spieler Erfolgserlebnisse an die Hand geben. Geht es direkt gegen starke Gegner und es hakt hier und da, was normal wäre, dann überzeugt man die Mannschaft nicht damit.
      So sieht man die Idee, sieht dass es zum Erfolg kommt und kann dann den Gegner steigern, hinzu kommt, dass man dich in einer Vorbereitung befindet, wo man sich auf die Saison vorbereitet und nicht nach 3 Spielen schon platt ist.

      Skepsis finde ich in Ordnung, aber dieses negative „das ist alles nix“ finde ich ehrlich gesagt großen Mist.

      Wir sollten die Mannschaft anfeuern, sie stark reden, anstatt von vornherein zu sagen, dass man so absteigt.
      Gisdol war Experte darin die Mannschaft schwach zu reden und ihr so ein Alibi zu geben.
      Das finde ich bei SB gut… Er will nicht gegen den Abstieg spielen, auch wenn es so kommen mag, aber jemandem zu sagen, dass er das Zeug dazu hat besser zu sein als letzte Saison halte ich nicht für die schlechteste Idee

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    • Jose Mourinho sagte:

      Laut Max Moor sind wir zu 100% abgestiegen. Letzte Saison. Und die davor auch. Er war sich da immer genauso und absolut sicher, wie jetzt. Und ist nach wie vor der Meinung, immer Recht zu haben, wenn er es nur oft genug wiederholt. Und das tut er dann auch. Ich glaube nicht, dass eine irgendeine Form der Diskussion daran etwas ändern wird.

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  2. Ali Perez sagte:

    Baumgart macht das schon ganz richtig, wenn er den Kader nicht schlecht redet. Was sollte das auch bringen außer Verunsicherung. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern scheint er Menschenführung drauf zu haben und die ist mindestens genauso wichtig wie Trainingsinhalte. Er steht hinter der Mannschaft und nicht nur hinter der Elf, die er aufstellt.

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  3. Kurti sagte:

    Das die Experten und viele Journalisten Fragen stellen, die wenig Sinn und Tiefe haben, ist schon mal korrekt. Darauf zu antworten kann dann schon nerven.

    Die ewige Jammerei von Max ist absolut zum fremdschämen.
    Was erwartest Du angesichts der leeren Kassen?
    Es kann nur darum gehen, 3 Mannschaften hinter sich zu lassen und das ist mit den Spielern die da sind machbar.

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  4. Anti Raute sagte:

    Die Behauptung in der Frage, dass der FC Skhiri verkaufen MUSS, ist leider nicht korrekt (Wehrle hat sich diesbezüglich klar geäußert). Es ist schade, dass diese Frage letztlich für die Tonne ist, besser wäre gewesen, man hätte den Trainer gefragt, wie er Skhiri mit einplant, denn mit Skhiri, Hector und Ljubicic wäre ja auf der 6 mindestens einer zu viel (falls er mit 1 6er spielen lässt sogar 2).

    So gerne ich mir den Verbleib von Skhiri auch wünschen würde, aber die Anzeichen für einen Verkauf sind da, aber die haben nichts damit zu tun, dass der FC ihn verkaufen MUSS.

    Eine Nachfrage, warum Schmitz jetzt LV spielt, hätte ich auch gut gefunden. Ebenso eine Frage nach einem neuen LV, was der denn so mitbringen sollte. Dieser Spieler sollte ja eine bessere Qualität haben als Katterbach, den man ja sonst blockiert in seiner Entwicklung.

    Das gleiche gilt für den Stürmer, was für jemand wird da gesucht? Einen 9er oder einen für den Flügel?

    Einige hier sehen jetzt schon wieder schwarz für die neue Saison, warum eigentlich? Sind unsere Konkurrenten aus Bochum, Bielefeld, Fürth und Augsburg, Mainz wirklich alle so deutlich besser als unser FC, so dass man sich heute schon festlegt, dass unser FC absteigt.

    Aber es scheint modern zu sein gegen alles was der FC so macht zu schiessen und alles schwarz zu sehen, denn alle anderen Vereine machen automatisch immer alles besser als unser FC. Es gibt ein ganzes Forum für diese FC „Fans“, da tummeln sich solche Fans herum, vielleicht wäre der ein oder andere hier dort besser aufgehoben.

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    • Boom77 sagte:

      Vielleicht kommen diese Fragen noch im 2. Teil? Bin selbst mal gespannt. Um den reinen Fußball ging es ja tatsächlich relativ wenig im 1. Teil, da muss man dem maradonna – ausnahmsweise – mal Recht geben.

      Die Einschätzung zu unserer Konkurrenz teile ich ebenfalls. Zumal hier alle so tun, als wäre nur der FC von Corona durch die Umsatzeinbrüche gebeutelt. Anderen Mannschaften, die einen Großteil Ihres Umsatzes – genau wie wir – eben auch über die Zuschauerauslastung der Heimspiele generieren (wie z. B. Mainz, Freiburg, Fürth, Bielefeld oder auch Frankfurt) haben da auch so ihre liebe Müh. Denen geht es finanziell auch nicht wirklich besser.

      Zudem haben die teilweise auch erhebliche Qualitätsverluste im Kader zu erleiden. Nehmen wir den Aufsteiger Fürth. Die haben mit Raum (hat alle 34 Spiele der letzten Saison gemacht), Jaeckel (hat immerhin 23 Spiele in der 2. Liga gemacht), Ernst (hat letzte Saison 33 Zweitligaspiele bestritten) und auch Mavraj (hat noch 19 Zweitligaspiele bestritten) für deren Verhältnisse erheblich an Qualität verloren und – jetzt kommt es – dafür nicht einen einzigen Cent eingenommen, da die alle ablösefrei gewechselt sind. Das wird für die auch nicht einfach.

      In der Verlosung wird auch wieder mal eine Mannschaft sein, die sich jetzt noch gar nicht darin wähnt, irgendetwas mit dem Abstiegskampf zu tun zu haben (wie letztes Jahr die Hertha – und Hoffenheim war auch lange in der Verlosung). Da könnte ich mir Frankfurt sehr gut vorstellen. Denn die haben jetzt neue Männer am Ruder. Ob die es schaffen, einen Silva und, wenn er den wirklich wechseln sollte, einen Kostic eins zu eins zu ersetzen und zudem noch die Dreifachbelastung zu stemmen, bleibt auch mal abzuwarten. Muss am Ende nicht Frankfurt sein… könnte aber.

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      • Gerd1948 sagte:

        Vllt gehts ja nicht um den Fußball in den 90 Minuten boom, es geht aber um die Fußballer. Es gibt Trainer, die greifen nicht mehr viel ein am Spielfeldrand, wenn die Mannschaft das umsetzt, was er ihnen vorgeben hat. Die 16 Leute aber, die eingesetzt werden können optimal auf das Spiel vorzubereiten, das findet vorher statt, auch neben dem Spielfeld. Die Diskussion hatte wir mal mit Gisdol. Nur war es eben da leider so, dass er zu stur und zu ratlos war seine Fehler nach und nach zu korrigieren. DAS wird Baumgart auf keinen Fall passieren, da bin ich schon mal sicher. Ja, im zweiten Teil könnten Fragen gestellt werden, die die Zusammensetzung der Mannschaft betrifft, muss es aber nicht. Vllt folgt ja diesbezüglich noch später ein Interview. es geht bis zum 31.08. Spieler verpflichten zu können, die unter Vertrag stehen.

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    • Positive Stimmung sagte:

      Bester Beitrag hier.
      Einige Fragen werden sicher noch beantwortet, sonst müssen die Journalisten ihre Recherche vorab besser machen.

      Vorweg, natürlich ist bei uns nicht alles gut. Wir sind der FC. Bei uns werden zu 95 Prozent aller Spieler schlechter als besser. Da meistens kein ordentlicher Fussball gespielt wird, sondern nur irgendwas. Meistens planlos, kein Konzept.

      Hauptsache ist erst einmal, dass der Trainer ein Konzept hat.
      Dann stärkt er seine Mannschaft und versucht diese besser zu machen und nach vorne zu pushen. Mehr bleibt ihm nicht übrig. Er kann auch jammern und weinen. Nur das bringt nichts. Nur alle Spieler werden schlechter und verlieren an Wert.

      Wir müssen einfach positiv bleiben.
      Ein Katterbach hat so viel Potential. Ein Özcan haut immer alles raus. Solche Leute brauchen nun mal ein wenig Zeit. Aber ich schaue mir diese Jungs tausend mal lieber an als irgendwelche emotionslosen, zugekauften, überbezahlten, von sonst woher Profis.

      Wir müssen unsere Einstellung anpassen. Bodenständigigkeit wäre ein wenig angemessen. Aber das muss die Führungsetage haben, alle anderen dürfen träumen, auch wenn es natürlich realitätsfremd ist.

      Wie macht es Freiburg? Die Möglichkeiten sind viel schwieriger, aber es wird seit Jahren, auch im Abstiegsfall mit einem Konzept gearbeitet und dieses kompromisslos durchgezogen.
      Diese Jungs hauen da immer alles raus. Sowas finde ich toll. Da hätte ich Bock drauf. Sonst schaue ich mir unseren FC lieber in der 3ten Liga an unter diesen Vorsussetzungen als teilweise diesen AntiFussball, vor allem ohne Plan. Ganz Allgemein gesagt. Da es überwiegend so ist. Man braucht als Club einen übergeordneten Plan.

      Ok. Viel geschrieben, aber der Grundsatz muss angepasst/verändert werden. Das ist die Basis.

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  5. Max Moor sagte:

    Hallo, ich habe in keiner geringsten Weise etwas mit SB , Steffen Baumgart . Ich wünsche dem Trainer und auch meinen Verein das Beste , es sind aber noch viele Dinge die nicht gut sind und das wollte Ich nur erwähnen . Es muss sich hier niemand angriffen fühlen , auch Ich weiß das noch Zeit ist und die Saison erst los geht . Es muss aber möglich sein , das man einige Punkte anspricht denn Alles roll und schön ist es noch lange nicht . Euer MM

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  6. Max Moor sagte:

    Tunnel 83 , dein Beitrag finde Ich sehr gut geschrieben . Ich verlange auch nicht das man noch 3 Spieler holt oder 20 Mio aus gibt was man nicht stemmen kann . Es wäre aber möglich noch 1 oder 2 gute zu holen für 5 od. 7 Mio wenn noch einige Abgänge wären .Der Trainer will ja auch mit kleinen Kader arbeiten und das er einen guten Eindruck macht das finde auch Ich so . Es wäre halt schön wenn noch 7-8 Spieler gehen ( Hauptmann , Koziello ..z.B. genau wie Verstraete von denen hab Ich noch nie etwas gehalten und das steht auch hier ) und 2 neue geholt werden die auch für Position gedacht sind wo man nicht gut aufgestellt ist . Ich verstehe nur nicht warum man so viele falsche Spieler holt wo man nicht so das Geld hat wie Bayern oder Dortmund . Koziello , Finne , Liminos , Queiros , Verstreute u. Hauptmann …alles sinnlos Transfers von Anfang an .

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  7. Brutus Cesar sagte:

    Ich mag den Baumgart ja (so fangen doch alle positiven Beiträge an ;-) )

    Aber … irgendwie habe ich Zweifel, ob unser Kader zu einem solch offensiven Fußball taugt. Sicher, Duda, Uth oder ein Modeste in Bestform sind für unsere Tabellenregion überdurchschnittliche Offensivspieler. Aber wenn hinten ein Ehizibue, Czichos, Schmitz oder sogar Schindler absichern, dann werde ich nervös. Gegen gute bis mittelmäßige Mannschaften kommen wir vielleicht gar nicht so ins Pressing wie wird das jetzt trainieren, sondern werden hinten reingedrängt. Und statt des 4:3, das ja gerade jeder lieber hat als ein schnödes 1:0, wird es beim FC dann sicher eher so etwas wie ein 2:5. Wenn das zweimal hintereinander passiert wird medial so viel Druck auf Trainer und Mannschaft aufgebaut, ich bin gespannt ob man da noch ein drittes mal unbelastet auf Sieg spielen kann. Leider war der FC in den letzten 20 Jahren immer nur dann stark wenn seine Defensive stand (oder er gerade in der 2. Liga unterwegs war). Und: ein dreckiges 1:0 ist mir 100x lieber als drei berauschende 3:4. Sorry.

    Paderborn hat damals auch schönen Offensivfußball gespielt, trotzdem hatten sie die zweitwenigsten Tore aber mit Abstand die meisten Gegentore, und da gab es keine Erwartungshaltung. Hoffe das wird nicht unser Schicksal, sonst kommt der stürmische Herbst ganz bestimmt!

    Nun ja. Ich hoffe ich werde widerlegt. Den Baumgart würde ich gerne 5 Jahre lang als Kulttrainer genießen, mit seiner Schnoddrigkeit die noch die von Schmadke toppt. Ein echtes Alleinstellungsmerkmal und sehr unterhaltsam. Aber die Euphorie die hier geraden ihm gegenüber herrscht kann ich noch nicht teilen.

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  8. Max Moor sagte:

    Es steht auch in der Bild … wo steht Testspiel Meister Köln . . . gegen Bayerns F Truppe dazu Elversberg usw. Schaffhausen.. Ich hoffe es gibts kein böses Erwachen . Ich habe böse Vorahnung , das man gegen kleine Teams wenigstens noch Gewinnen konnte und im Alltag August sieht es wieder böse aus . Ob der Kader langt …. verdammt schwer da zu viele lahme Kicker im Team . Horn im Tor ist für mich ein Unsicherheitsfaktor , er strahlt mir kein Ehrgeiz aus und bei den Gegentoren schaut er nur zu wie der Einschuss und die Tornetze zappeln das reicht nicht . Schmitz am Sa beim Einwurf so langsam und steif auf dem Platz .. viele Spieler haben einfach nicht das Bundesliga Format wie Ich es kenne . Ich glaube mit dieser Vorbereitung steigt man am Ende ab da bin Ich Ehrlich . Das Niveau ist im Alltag 10 x höher .

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