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Krahl-Abschied: Das nächste Torwart-Talent schafft es nicht


Er galt als eines der vielen großen Torwarttalente beim 1. FC Köln, doch auch Julian Krahl hat den Sprung zu den Profis der Geißböcke nicht geschafft. Der Stammkeeper der Kölner U21 verlässt den FC und schließt sich Viktoria Berlin an. Beim Drittliga-Aufsteiger soll der 21-jährige um die Position der Nummer eins kämpfen.

Köln – Die Liste derjenigen Torhüter, die es hinter Timo Horn nicht geschafft haben sich als potentielle Nachfolger in Position zu bringen, ist um einen Namen länger. In den vergangenen Jahren versuchten Daniel Mesenhöler, Sven Müller, Brady Scott, Jan-Christoph Bartels, Vincent Müller und Jannick Theißen, sich hinter Horn und Thomas Kessler heranzukämpfen und dem langjährigen Duo gefährlich zu werden.

Doch schon bei der Attacke auf die Nummer zwei, dem heutigen sportlichen Leiter der Lizenspielerabteilung, scheiterten die diversen hochgelobten Torwart-Talente. Weil sich auch vor der Saison 2020/21 niemand in Stellung gebracht hatte, holten die Geißböcke Ron-Robert Zieler als Nummer zwei. Und nun, ein Jahr später, kommt Marvin Schwäbe, um Horn in einem „fairen Konkurrenzkampf“ gefährlich zu werden.

Wer wird die neue Nummer drei?

Diesen Posten nicht ergattert hat hingegen Julian Krahl trotz anständiger bis teilweise starker Leistungen in der Regionalliga. Sein Vertrag bis 2022 wurde nun aufgelöst, der 21-jährige wechselt in die Dritte Liga zu Aufsteiger FC Viktoria 1889 Berlin. Dort soll der langjährige U-Nationalspieler um die Position der Nummer eins kämpfen. Das bestätigte der 1. FC Köln kurz nach Bekanntgabe der Verpflichtung von Marvin Schwäbe als neue Nummer zwei.

„Kralle hat sich für diesen Schritt entschieden, weil er bei Viktoria die Chance hat, auf hohem Niveau mehr Spielpraxis zu sammeln. Das ist für uns absolut nachvollziehbar und deshalb sind wir seinem Wechselwunsch nachgekommen“, sagte Thomas Kessler. Wer die neue Nummer drei wird, ist noch nicht klar. In der U21 werden in der nächsten Saison Daniel Adamczyk, Vincent Friedsam und Julian Roloff um Spielzeit kämpfen. Dahinter lauert U19-Talent Jonas Urbig, der im Sommer bei den FC-Profis mittrainieren soll.

12 Kommentare
  1. maradonna sagte:

    Der FC ist ein Scheiss-Verein!
    So einen guten Jungen nicht die Chance zu geben, ist bedauerlich!

    Aber gut es hat seine Gründe warum in der Millionen Stadt solch schlechter Fussball dargeboten wird.

    Auch der in den Medien gehandelte Theate ist kein Guter, ein zweiter Heintz.

    Heldt wollte Ben Davies aus Preston north End holen, das wäre eine Top verstärkung gewesen.

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  2. Reiner Ziegler sagte:

    Man hat damals Timo Horn das Vertrauen ausgesprochen und ihn zur Nummer 1 gegen Rensing gemacht und jetzt sollte
    man auch Adamczyk weiter in der U21 fördern, damit er nächstes Jahr zu den Profis aufrückt. Von der Verpflichtung von Schwäbe halte ich nicht viel. Er hat es bei Hoffenhein auch nicht gepackt.

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  3. Norbert Furmanek sagte:

    Wann haben die ,,Talente “ denn mal eine faire Chance bekommen ? Oder sind die nur hochgehypt worden. ??? Wenn es aber am Scouting lag dann sollten die sich einen anderen Job suchen. Dann reicht es hinter Timo einen Keeper ab 30 zu installieren. Denn an Timo kommt keiner vorbei ……::—((((

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  4. Haarspalta sagte:

    Im Vergleich zu Feldspielern, bei denen viel mehr Faktoren Einfluss haben, ist die Leistung von Torhütern relativ leicht zu messen.
    Und weil ich dem FC nicht sinnlose Nibelungentreue zu Horn unterstelle, waren die vielen Talente dann wohl doch nicht so extrem gut. Soweit ich weiß, ist auch keiner von denen Stammkeeper eines Bundesligisten geworden.
    Torwart ist nunmal ein Job, den man sehr lange auf dem gleichen Niveau ausüben kann. Als man Horn mit 18 Jahren als Stammkraft installierte, muss dem Nachwuchs klar gewesen sein, dass es hier erstmal auf 10 bis 15 Jahre sehr schwer werden wird. War seinerzeit bei Illgner nicht anders.
    Ausnahmsweise kann ich hier mal kein Versagen des Vereins erkennen.

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