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FC-Frauen starten im Pokal: Selbstvertrauen tanken vor dem Ligastart


Es wird ernst für die Fußballerinnen des 1. FC Köln: Am Samstag (15 Uhr) steht das erste Pflichtspiel der Saison auf dem Programm. In der ersten Runde des DFB-Pokal tritt der Bundesliga-Aufsteiger beim Hessenligisten TSG Lütter an. Alles andere als ein Weiterkommen wäre eine große sportliche Überraschung.

Köln – Acht Tage nach dem 3:3 gegen den niederländischen Meister und Champions-League-Teilnehmer Twente Enschede ist das Pokalspiel die nächste Chance für die Fußballerinnen des 1. FC Köln, um Selbstvertrauen für den Bundesliga-Start zu tanken. Am Wochenende darauf startet die Mission Klassenerhalt mit dem Auswärtsspiel im Westduell bei der SGS Essen.

Glass will seine Mannschaft offensivstark sehen

„Gegen Enschede waren wir auf Augenhöhe, das sollte uns Selbstvertrauen geben“, äußert Kölns Trainer Sascha Glass im Vorfeld der Partie. Gegen Lütter gelte es, „vieles von dem umzusetzen, was wir uns in der Vorbereitung erarbeitet haben“. Insbesondere möchte der Trainer seine Mannschaft offensivstark sehen: „Wir wollen uns viele Torchancen herausspielen.“ Spannend wird die Frage, ob die FC-Frauen – anders als in den Vorjahren – in dieser Saison konsequenter mit ihren Möglichkeiten umgehen werden.

Der FC muss dabei auf Jana Beuschlein verzichten, die mit einem Muskelbündelriss ausfällt. Hinter den Einsätzen von Laura Donhauser und Adriana Achcinska stehen noch Fragezeichen. Achcinska verletzte sich am Freitag kurz vor dem Testspiel gegen Enschede. Die genaue Diagnose steht noch aus. Mit Blick auf die Kölner Favoritenrolle im Pokalspiel werden die Verantwortlichen bei Achcinska und Donhauser jedoch sicherlich kein unnötiges Risiko eingehen.

Ab dem Achtelfinale nur noch ein Lostopf

Am DFB-Pokal der Frauen nehmen insgesamt 54 Vereine teil. Die zehn besten Bundesligisten der Vorsaison erhielten ein Freilos für die zweite Runde, sodass zum Auftakt 22 Begegnungen anstehen. Die ersten beiden Runden werden in zwei separaten, nach regionalen Gesichtspunkten eingeteilten Gruppen gespielt, ehe es ab dem Achtelfinale nur noch einen Lostopf geben wird. Das Finale findet am 28. Mai 2022 im Müngersdorfer Stadion statt.

 

 

4 Kommentare
  1. Gerd1948 sagte:

    Die 2 Millionen gehören doch nicht mal der GmbH + Co. KGaA? mal sollte also immer wenn man durch andere Versäumnisse oder eben wie jetzt durch Corona auch andere Abteilungen auflösen, die vllt nicht so viel finanziellen Nutzen abwerfen , wie etwa Tischtennis, Handball, Frauenfußball? Bin ich dagegen aber dabei belass ich es jetzt auch.

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