Alexander Wehrle (li.) und Dr. Werner Wolf (re.) am Mittwoch bei der Impf-Aktion. (Foto: Bopp)

Hoffen auf Zuschauer: Impf-Aktion “nicht ganz uneigennützig”

Der 1. FC Köln hat am Mittwoch zu einer Impf-Aktion ins Franz-Kremer-Stadion eingeladen. Die Besucher am Grüngürtel konnten sich ohne Voranmeldung gegen das Coronavirus impfen lassen. FC-Präsident Werner Wolf und Alexander Wehrle bedankten sich persönlich bei den Ärzten vor Ort – der Einsatz der Geißböcke sei jedoch “nicht ganz uneigennützig”, wie Wolf betonte. Denn in zwölf Tagen sollten 16.500 Zuschauer ins RheinEnergieStadion kommen.

Köln – Es kamen Dutzende Interessierte und noch nicht Geimpfte ans Geißbockheim. Ein Team um den Kölner HNO-Arzt Dr. Jürgen Zastrow hatte am Franz-Kremer-Stadion eine mobile Impfstation aufgebaut und zwischen 14.30 Uhr und 17.00 Uhr die Menschen geimpft. Insgesamt waren es am Ende des Nachmittags 87 Kölner, die sich ihre Spritze abholten, wie der FC bestätigte.

FC hofft auf 16.500 Zuschauer gegen Hertha

“Jeder Geimpfte zählt”, sagte FC-Präsident Werner Wolf hinterher. Man müsse alles tun, um über eine hohe Impfquote in Deutschland wieder den entscheidenden Schritt in Richtung Normalität zu gehen. “Und natürlich”, gab der 65-jährige zu, “tun wir das nicht ganz uneigennützig, denn je mehr Geimpfte es gibt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass bald wieder Zuschauer in die Stadien zurückkehren können”.

Am Rande der Impfaktion wurde klar, dass der 1. FC Köln für das Heimspiel gegen Hertha BSC am 1. Spieltag der neuen Bundesliga-Saison auf 16.500 Zuschauer im RheinEnergieStadion hofft. In dieser Woche sollen die letzten Gespräche geführt werden. “Wir sind optimistisch”, sagte Geschäftsführer Alexander Wehrle, “dass wir zum Bundesliga-Auftakt vielen Fans die Rückkehr nach Müngersdorf ermöglichen können”.

Individuelle Regelung für das erste Heimspiel

Weil das Bundesliga Nordrhein-Westfalen die geltende Coronaschutzverordnung bis zum 19. August verlängert hat, der FC aber bereits am 15. August gegen Hertha BSC antritt, hoffen die Geißböcke auf eine individuelle Regelung für die Zuschauer dieser Partie. Der Inzidenzwert in Köln lag am Mittwoch bei 42,7 und damit über dem bisherigen Schwellenwert von 35. Dieser soll aber in der Vereinbarung zwischen Land, Stadt und FC nicht das entscheidende Kriterium für die Anzahl Zuschauer werden.

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