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Mit Schwäbe im Tor: Wie sieht Baumgarts erste Startelf aus?


Der 1. FC Köln steht vor seinem Pflichtspiel-Auftakt der Spielzeit 2021/22. Steffen Baumgart wird dabei am Sonntag erstmals als Trainer der Geißböcke eine Startelf unter Wettkampfbedingungen auf das Feld schicken. Einige Positionen scheinen dabei klar, bei anderen ist das Rennen noch offen. 

Köln – Ein Spieler kann sich seines Einsatzes am Sonntagnachmittag gegen den FC Carl Zeiss Jena bereits sicher sein. Marvin Schwäbe hat von Trainer Steffen Baumgart eine Einsatzgarantie für den Pokalwettbewerb erhalten. In der Bundesliga wird allerdings weiterhin Timo Horn die klare Nummer 1 sein.

Offensivreihe bereits klar – Duda auf der Bank?

Neben der Frage nach den Torhütern dürfte der Konkurrenzkampf insbesondere in der Offensive zum Großteil bereits entschieden sein. Anthony Modeste und Jan Thielmann scheinen aktuell in der Sturmspitze die Nase vorn zu haben. Dass Sebastian Andersson für den Trainer zur Zeit nur als Joker in Frage kommt, hatte Steffen Baumgart unlängst bestätigt. Darüber hinaus sieht es aktuell danach aus, als würden Florian Kainz, Mark Uth und Jonas Hector die Dreierreihe hinter dem Angriff bilden.

Somit müsste sich Ondrej Duda zunächst mit einem Bankplatz zufrieden geben. Wie Baumgart am Freitag erklärte, sieht der Trainer den slowakischen EM-Fahrer weniger als Neuner denn als Kreativkraft auf der Zehn. Dudas Problem: Dort kommt auch Mark Uth am liebsten zum Einsatz. Der Rückkehrer scheint nach Dudas verlängertem Urlaub im Vorteil zu sein.

Auf der Sechs kämpfen Ellyes Skhiri, Salih Özcan und Neuzugang Dejan Ljubicic um den Startplatz. Solange Skhiri beim FC bleibt, so hatte es Baumgart bereits im Trainingslager angedeutet, ist der Tunesier auch gesetzt. Ob das allerdings auch für den Auftakt im DFB-Pokal gilt, bleibt zunächst abzuwarten. Möglich, dass Baumgart zunächst Özcan das Vertrauen schenkt, den er persönlich im Sommer von einem Verbleib in Köln überzeugt hatte. Ljubicic braucht nach seinem Wechsel aus Österreich noch Zeit und geht in dem Rennen um den Startelfplatz als dritter Herausforderer in die Saison.

Größte Fragezeichen in der Abwehr

In der Abwehr gibt es derweil noch die größten Fragezeichen. Einzig Rafael Czichos und Kingsley Ehizibue scheinen ihre Plätze aktuell sicher zu haben. Dadurch, dass Ehizibue nach dem kurzfristigen Ausfall von Kingsley Schindler keinen Konkurrenten auf der Position hat, da Benno Schmitz auf der linken Seite benötigt wird, ist der Niederländer praktisch gesetzt. Darüber hinaus scheint sich der 26-jährige im Baumgart-System wohl zu fühlen und Spaß an den offensiveren Aufgaben zu finden.

Czichos, unlängst von Baumgart zum Vizekapitän ernannt, ist ebenfalls gesetzt. Unklar ist dabei, ob Neuzugang Timo Hübers oder Jorge Meré neben dem Routinier auflaufen werden. Geht man nach dem letzten Testspiel, dürfte Hübers den Vorzug erhalten, bekam dieser im Vergleich zum Spanier gegen Kerkrade knapp 60 Minuten Spielzeit neben Czichos. Chancenlos ist aber auch Meré nicht, ist dieser aufgrund seines spielerischen Vorteils für das System von Baumgart doch eigentlich prädestiniert. Gerade gegen den tief erwarteten Underdog aus Jena könnten Merés Qualitäten im Spielaufbau hilfreich sein.

Katterbach bleibt zuhause

Hinten links wäre nach der Verletzung von Jannes Horn eigentlich Noah Katterbach der logische Kandidat für einen Einsatz. Doch der 20-jährige hängt nach wie vor in einem Leistungsloch fest und wurde von Baumgart gar nicht erst für den Kader berücksichtigt. Schmitz hat das Eigengewächs augenscheinlich aktuell auf der linken Seite überholt und dürfte gegen Jena aller Voraussicht nach starten.

Auch Kapitän Jonas Hector wäre eine Alternative auf der Position, auf der er einst zum Nationalspieler wurde. Doch eigentlich wird der 31-jährige im Mittelfeld gebraucht, sodass eine Rückkehr in die Abwehr eigentlich nur eine Notlösung wäre.

So könnte der FC spielen: Schwäbe – Ehizibue, Meré, Czichos, Schmitz – Skhiri – Kainz, Uth, Hector – Modeste, Thielmann

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