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Wie „kleine“ Klubs den FC auf dem Transfermarkt vorführen


Jetzt wechselt also auch noch Robin Hack zu Arminia Bielefeld. Für die Fans des 1. FC Köln ist dieser Transfersommer eine Zeit der Leiden. Nicht nur, weil die Geißböcke in ihrer Kaderplanung inzwischen kein Stück mehr voran kommen. Auch, weil die Konkurrenz all das richtig macht, was der FC über Jahre in den Sand gesetzt hat und deswegen jetzt nicht mehr umsetzen kann. Besonders zwei vermeintlich „kleine“ Klubs führen die Kölner dabei auf dem Transfermarkt vor.

Ein Kommentar von Marc L. Merten

Robin Hack wollte im Sommer 2020 zum 1. FC Köln wechseln, sollte aber vier Millionen Euro kosten. Stattdessen holten die Geißböcke Dimitris Limnios für 3,3 Mio. Euro. Ein Jahr später wechselt Hack zu Arminia Bielefeld. Im Frühjahr 2021 wollte der 1. FC Köln Janni Serra für die neue Saison verpflichten. Dieser entschied sich ebenfalls für die Arminia – ablösefrei und ligaunabhängig. Der FC wollte auch Florian Krüger von Erzgebirge Aue holen, doch dieser wechselte stattdessen – na klar – nach Bielefeld. Für eine Million Euro, die die Arminia über drei Jahre hinweg abstottert.

Der FC hat gegen Bielefeld keine Chance

Die Ostwestfalen haben somit drei deutsche Angreifer zwischen 22 und 23 Jahren verpflichtet, die allesamt U21-Nationalspieler waren und sich nun für die Bundesliga gewappnet sehen. Der FC hingegen hatte bei allen drei Spielern das Nachsehen. Wohl bemerkt nicht im Wettstreit mit einem Topklub oder einem langjährigen, zahlungskräftigeren Bundesligisten, sondern mit – bei allem Respekt – Bielefeld.

Ortswechsel. Schauplatz Köpenick. Union Berlin stieg im Sommer 2019 gemeinsam mit den Geißböcken in die Bundesliga auf. In den folgenden zwei Spielzeiten gaben die Eisernen knapp zehn Millionen Euro für neue Spieler aus. Zum Vergleich: Der 1. FC Köln legte in der gleichen Zeit rund 36 Mio. Euro für Ablösen auf den Tisch. Es gibt keine zwei Meinungen, welcher Klub die besseren Transfers tätigte und wer die bessere Strategie fuhr. Oder anders: Wer überhaupt eine Strategie hatte.

Klare Strategie: Union macht es dem FC vor

Die Strategie der Berliner lautete: ablösefreie Spieler und Leihspieler. 2019 kamen neun von 13 verpflichteten Spieler nach diesen Kriterien, 2020 waren es 12 von 15. Mit dieser wirtschaftlich vorsichtigen Strategie ermöglichten sich die Berliner, in diesem Jahr trotz der Corona-Krise erstmals richtig zu investieren: knapp 13 Millionen Euro. Und trotzdem kamen weiterhin sieben Spieler ablösefrei und einer auf Leihbasis.

Und der FC? Ächzt stattdessen unter der jahrelangen Misswirtschaft, einem überteuerten Kader, und kann nicht einmal mehr mit Arminia Bielefeld um Spieler bieten. Die Geißböcke haben einfach kein Geld mehr. Gar keins. Zu allem Überfluss müssen sie die beiden besten Transfers der letzten Jahre, Bornauw und Skhiri, wieder verkaufen. Nicht jedoch, um von diesem Geld wieder investieren zu können, sondern um zu überleben.

Die selbst verschuldete Wahrheit

Es stimmt, dass wohl nur drei Klubs in Deutschland wegen der fehlenden Zuschauereinnahmen noch viel größere Umsatzeinbußen hinnehmen mussten wie der 1. FC Köln (Bayern, Dortmund, Schalke). Doch die wahren Probleme der Geißböcke sind hausgemacht und spiegeln sich nun überdeutlich auf dem Transfermarkt wieder. Der FC muss hilflos zusehen, wie große Talente bei vermeintlich kleineren Klubs unterkommen, während man selbst nicht weiß, wie man die Baustellen im Kader schließen soll.

Das Bitterste dabei ist nicht, dass dem FC viele Spieler durch die Lappen gehen, die man gut hätte gebrauchen können. Das passiert fast jedem Klub jedes Jahr. Das Problem ist, dass Vereins wie Union Berlin oder Arminia Bielefeld die Geißböcke abhängen könnten. Mit ihrer nahezu durchgehend niedrigen und gesunden Gehaltsstruktur, ohne Altlasten, ohne teure Transfers aus der Vergangenheit, die den Etat noch auf Jahre belasten. Der FC dagegen kann nichts anderes tun, als ums Überleben zu kämpfen – finanziell in der Hoffnung, dass die dicksten Verträge bald auslaufen, sportlich mit dem Ziel, in der Bundesliga zu bleiben, um nicht noch mehr den Anschluss zu verlieren. Das ist die Wahrheit, und sie ist selbst verschuldet.

67 Kommentare
  1. Max Moor sagte:

    Der FC ist selbst schuld ! Viele Spieler haben sinnlose Top Verträge aber zeigen Nix !!! Viele Spieler werden geholt die man garnicht benötigt ! Köln macht es sich zu oft zu einfach ! Statt im Ausland richtig zu schauen holt man gescheiterte Spieler zu Top Verträgen …. Schwäbe gibt man keine richtige Chance genauso Amateurhaft !!! Es fehlt an zu vieles und solange die kein Konzept haben wird es auch nie besser . Hätte Köln besser gespielt dann hätte es auch viele Anfragen gegeben aber man scheitert auch ständig im Pokal oder Liga sobald etwas winkt . . .

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    • Max Fritzmann sagte:

      Ich finde es grds immer interessant, wenn Namen genannt werden aber ich fürchte es macht wenig Sinn, wenn wir uns aus finanziellen Gründen nichtmsls irgendwelche 2. Ligaspieler leisten können. (vielleicht auch gut so, bevor wir mit dem geldverbrennen weitermachen) Und in diese Situation hat uns neben Veh und Wehrle auch Heldt mit seinen letzten Transfers gebracht. Er hat in meinen Augen einen kleineren Anteil als die anderen beiden aber wenn ich in einer corona Situation, wo sehr viele Vereine auf Leihen spekulieren über 7 mio für einen älteren Spieler mit knieproblemen ausgebe, der jetzt kurz vor der Invalidität steht, über 3 Mio für limnios, der den Verein schon wieder verlassen musste, weil er sich weder unter Gisdol noch Baumgart durchsetzen konnte und selbst bei den Leihen mit Dennis und Tolu (hier sehe ich den kleinsten Fehler, er ist noch jung und hat keine chance erhalten und war sicherlich eher geringverdiener) daneben gelegen hat, dann hat er auch mit dafür gesorgt, dass deine namentlich genannten und erwünschten Neuzugänge schon aus finanziellen Gründen nicht geholt werden können.

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  2. BM sagte:

    Zumindest die Sache mit Serra kann so nicht passen, schon Anfang Januar hatte Arminia die Zusage von ihm (auch deswegen zögerte Bielefeld so lange mit einer Verlängerung bei Klos), folglich wäre ein Interesse von Held im Frühjahr viel zu spät gekommen. Und die Ablöse für Hack hat sich auf ein Drittel der Summe reduziert, die Hecking vom FC forderte und kann zudem abgestottert werden. Ich habe ohnehin den Verdacht, dass abgebende Vereine beim FC besonders hinlangen, immer in der Hoffnung, wie vordem Veh, Held und Schmadtke wenig hinzuschauen und viel zu zahlen. Auch wenn es vor Corona war: dass für ältere, maximal durchschnittliche Zweitligakicker wie Czichos und Drexler neben exorbitantem Verdienst fast 8 Mio. Ablöse hingeblättert wurden, dass sich Sobiechs Gehalt gegenüber Pauli mehr als verdoppelte – das ist alles unbegreiflich, dämlich und weithin bekannt, da setzt man sofort die Ablösesummen höher an.
    Hack wird in Bielefeld auch erheblich weniger verdienen als Köln letztes Jahr bot – Arabi und Kollege Rejek sind sehr „preisbewusst“. Dass Hack jetzt nach Bielefeld geht hat aber auch mit Trainer Kramer zu tun, der ihn schon in Hoffenheim und beim DFB betreute, Krüger kennt den Trainer ebenfalls vom DFB und hatte, anders als im letzten Jahr, von Aue die Zusage, für rund 1 Mio. gehen zu dürfen. Ob es Serra und Krüger in Liga 1 packen ist eine andere Frage. In der Summe scheint Arminia aber offensiv besser als der FC aufgestellt zu sein. Und auf der 6 hat Bielefeld einen ähnlichen wichtigen Kicker wie Skhiri, ebenfalls Dauerläufer, vor langer Zeit aus Österreich geholt, natürlich ablösefrei. Wenn Skhiri geht, hoffe ich, dass Ljubicic die Lücke füllt, an Salih kann ich leider nicht so richtig glauben

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  3. Michael H sagte:

    Nun ja, es sind schon schwere Fehler von Wehrle und Co. gemacht worden. Allerdings gehört das auch zum Geschäft dazu und läuft bei den meisten anderen Vereinen auch nicht viel besser.

    Wir haben halt weder die sportliche noch administrative Führung eines Mönchengladbach oder Leverkusen…

    Da können wir nur hoffen, dass Leverkusen bald eingemeindet wird und wir die Fusion der zwei Kölner Erstligisten sehen werden…

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  4. Holger sagte:

    Sehr guter Beitrag.
    Ich freue mich auf den Tag, wenn die Altlasten den Verein verlassen und hoffe das bis zu diesem Tag der FC keine neuen aufgebaut hat und noch immer in der 1. Liga ist.
    Alleine vom Monatsgehalt unseres Reha Sturms könnte man 6-8 talentierte Spieler bezahlen und das wären dann nur 2 Altlasten!

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  5. Kurti sagte:

    Der FC zahlt viel und gut, leider ohne jegliche sportliche Kompetenz auf der Position Geschäftsführer Sport.
    Ein Vorstand, der sich hinstellt und sagt : „Natürlich wollen wir mit Veh verlängern“ als man diesem schon vereinsschädigendes Verhalten vorwerfen konnte.
    Kontrollgremien die über keinerlei Sachverstand verfügen und denen der Posten wichtiger ist als alles andere.
    Als wir noch Geld hatten in den letzten 2 Spielzeiten hat man dieses für Granaten wie Limnios, Dennis, Tolu, Meyer ausgegeben, die uns überhaupt kein Stück ein Hilfe waren.

    Die bekannten Schwachstellen im Kader werden aber seit Jahren nicht angegangen.

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  6. Robert Koerner sagte:

    Nicht 1 Spieler, nicht 1 Trainer und auch nicht 1 GF kreiert alleine Erfolg beim FC. Es ist immer das Gesamtgefüge unseres Klubs. Und das macht es so schwierig. Nur ein richtig gutes Gerüst von kompetenten, durchsetzungsstarken, loyalen Personen sichert einen Erfolg. Dieses Gerüst existiert beim FC (noch) nicht. Es muss wachsen, ständig hinterfragt werden und benötigt Zeit, die man in Köln nur selten bekommt. Aus meiner Sicht wäre absolute Prio, dass man immer füreinander (für den FC) und nicht gegeneinander (persönliche Befindlichkeiten) agiert. Das ist mal eine Herausforderung.

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    • Kurti sagte:

      Wir müssten erstmal kompetentete, und durchsetzungsstarke Personen besitzen um ein richtig gutes Gerüst bauen zu können.
      Die finanzielle Schieflage ist bekannt, gepaart mit einem schlechtem Präsidium reicht es dann nur für Leute von Rudis Resterampe Ala Gisdol und Heldt.

      Wenn Du sportlich minderbemittelt bist, kannst Du alle Zeit der Welt bekommen, aber Du wirst nicht kompetenter dadurch.

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  7. Christian Werdes sagte:

    Sehr guter Beitrag, wie viele schon zuvor.

    Sind wir ehrlich, viele Vereine bereichern sich an unserer seit Jahren unfähigen sportlichen Leitung, die mit Geldern um sich schmeißt, das es nur so raucht. Wie viele Spieler geholt wurden, die sich hier die Taschen voll machen, dürftige Leistungen bringen oder Fans dann als Spacken betiteln und weiter reisen. Spieler aus litauischen Ligen, die keine Sau kennt und auch nichts taugen. Der FC tritt seit Jahren auf der Stelle während andere kleine Vereine zeigen wie es gehen kann. Talentsichtung klappt überall, nur nicht hier. Hier zerbricht man sich scheinbar lieber den Kopf, wie man möglichst viel Geld sinnfrei ausgeben kann. Das haben 2 Herren zuletzt mehr als gut hinbekommen. Die letzten Jahre mit Schmadtke, Heldt und Co. waren verschenkte Zeit und hat nur unnötig Geld gekostet. Auch das Drumherum beim FC: Söhne von einem Arbeitskollegen dürften vergangenes WE ins Geisbockheim, die Kabine besichtigen und das drum herum, die waren erstaunt / geschockt vom ALTEN Zustand der Gegebenheiten im Inneren und sind wir ehrlich, so holst du trotz Status Traditionsverein und geilen Fans keine vernünftigen Spieler.

    Das größte Problem ist und bleibt einfach die Führung des FC, wenn selbst das Thema Pressesprecher so thematisiert wird in der Öffentlichkeit, was bei anderen Vereinen im vorbeigehen erledigt wird, weiß man, wo man hier ist: beim neuen FC Hollywood, nur mit deutlich weniger Geld in der Tasche als der frühere aus München

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  8. Michael Klöcker sagte:

    Irgendwann fallen einem die Fehler einfach auf die Füße.
    Man kann nur froh sein dem Absteig (vorerst) entronnen zu sein.
    Dennoch bleibt es ein finanzieller Überlebenskampf in den nächsten Jahren.

    Jedoch darf man die sportliche Seite nicht außer Acht lassen. Man hat mit Bornauw den absoluten Leistungsträger in der Abwehr abgegeben. Man hat Jakobs verkauft.
    Ein weiterer Abgang von Shkiri, ist m.M. nach nicht zu verkraften. Ein Özkan ist leider nicht in der Lage diese lücke zu schließen. Ein Abstieg wäre in jedem Fall teurer als die 15-20 Mio die man für die Shkiri erhofft zu bekommen……..um was zu holen ???
    Einen LV und noch einen Stürmer !
    Was bekommt man denn jetzt noch auf der Resterampe ? Nein, dann lieber Shkiri behalten, da wissen wir, was wir haben !

    moderated
  9. Frank sagte:

    Es ist einfach schade, dass man mitansehen muss, dass der FC es nicht gebacken bekommt, endlich einen fitten Stürmer zu verpflichten. Polter bei Bochum im Gespräch, Duksch bei Werder. Klar, beides keine Ronaldos, aber in unserer Situation für kleineres Geld beides erfahrene Kandidaten, die für 1-2 Jahree weiterhelfen könnten und wissen wo das Tor steht. Ich hoffe unser Teilzeit-Sportdirektor zaubert bald ein Kaninchen aus dem Hut.

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  10. Hennes48 sagte:

    Erstaunlich ist für mich immer wieder, dass ein Wehrle nahezu jedes Mal mit großem Eifer und Geschick gute neue Sponsoren an Land zieht bzw. mit diesen verlängert, um das größte Unheil gerade noch abwenden zu können.
    Jedoch ist exakt dieser Alex Wehrle seit Jahren jedes Mal zumindest klar beteiligt, wenn es um Monsterverträge inkl. Traumgehältern ging.
    Platt gesprochen: „Was er vorne aufbaut, haut er mit dem Hintern wieder um!??“
    So richtig verstehe ich das nicht. Er müsste doch schon häufig gesagt haben-halt stopp-wieso noch den 35 Ergänzungsspieler zu dieser Laufzeit und bei diesem Gehalt verpflichten??? Allein die Kadergröße für einen Wettbewerb??? Unglaublich, wie ich finde…Dabei sind dann noch nicht mal alle Positionen regulär besetzt. Bestes Beispiel: Da spielt ein schwacher RV Schmitz nun LV? Ein Easy einziger RV? Ernsthaft? Und es gibt in der ganzen 2. und 3.Liga, oder keinen Leihspieler aus dem Ausland, den man für diese Positionen hätte für kleines Geld finden können, um diesen schwachen Kader zumindest punktuell zu verbessern??? Da feiert man Sponsorenverträge, die ne knappe Mio pro Jahr bringen und zeichnet unsinnige Spielerverträge, die dieses Geld quasi im Halbjahr verschlingen…genau mein Humor…:-(((

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  11. Mario Schmitz sagte:

    Ich bin erst einmal froh, dass kein Geld da ist. Das führt vielleicht zu einem reinigenden Prozess. Junge Spieler bekommen die Chance sich zu entwickeln, Spieler wie die hier genannten werden nicht verpflichtet. Gut so.

    Wir verfügen aktuell über die vielleicht beste Jugendarbeit in Deutschland. Dann lasst die Jungs spielen. Die Thielmanns, Lemperles, Cestic, und auch Katterbach werden uns noch sehr viel Freude bereiten, wenn Sie denn spielen dürfen.

    Dieser ständige unterschwellige Zwang Spieler zu verpflichten, weil Konkurrenten gerade Transfers tätigen, hat uns hier hin geführt. Lieber mit den eigenen Jungs und einem guten Gerüst in die Saison gehen, und das wenige Geld was da ist sparen, und in einen oder zwei, dann aber Toptransfers investieren.

    Serra und Hack werden die Liga aber sicherlich nicht rocken.

    Also entspannen und unsere Jungs, gerade Salih und Noah K. Unterstützen. Dann werden Sie es früher oder später mit guten Leistungen zurück zahlen.

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    • Steffen Weber sagte:

      Ich verstehe immer nicht, wieso man denkt, daß die Spieler aus der eigenen Jugend zwangsläufig erstligatauglich sind!? Sind sie nicht! Cestic geht gänzlich das Tempo für Erstliga-Fußball ab! Lemperle muss man mal sehen, Thielmann hat ja auch weiterhin Probleme, lässt sich sogar von Viertligisten leicht abkochen, sein Abschluss ist Kreisklasse. Da fehlt noch einiges… – ob es noch kommt? Muss man abwarten. Und Katterbach spielt seit einiger Zeit auch nicht gerade die Sterne vom Himmel.
      Özcan ist bereits gescheitert, hat es in unzähligen Spielen und bei zahlreichen Trainern nicht gepackt, da muss man auch mal einen Schlußtrich ziehen und nicht krampfhaft auf einem toten Pferd reiten wollen.

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    • kalla lux sagte:

      Ich bin auch erstaunt, was manche da an Potenzial bei unserer Jugend sehen.
      Wen es normalerweise einer jedes Jahr schafft, ist das viel. Also müsste man
      den Rest mit Leihen und vertragslosen Spielern machen.
      Den egal was der Verein meint, ohne Investitionen sind eigentlich bei dem jetzigen Personal keine großen Aussichten auf zukünftige Gewinne, ala Seb und Shkiri in Sicht. Selbst leihen müsste man ala Frankfurt fast immer mit einer Kaufklausel machen. Weil ein Spieler, den man ohne Chance in zu kaufen aufbaut und dann wieder abgibt ist eine Momentaufnahme . Nicht mehr nicht weniger.
      Mit einem, maximal 2 Spielern die man hochzieht und dann eventuell verkauft,
      kann und wird man den Spielbetrieb nicht am laufen halten!

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    • Boom77 sagte:

      Ich verstehe nicht, woher immer dieser in meinen Iugen Irrglaube her kommt, dass wir die beste Jugendarbeit in Deutschland hätten? Gut… 2019/2020 sind wir in der A-Bundesliga-West Erster geworden mit gerade mal 2 (!) Punkten Vorsprung auf den BVB. 2018/2019 waren wir aber „nur“ Dritter. Die Meisterschaft in der Klassse U 19 haben wir zuletzt 1971 gewonnen. Gut, in der Saison 2019/2020 und auch letzte Saison wurde sie wegen Corona nicht ausgespielt… Da hätte es klappen können, aber nicht müssen.

      In der U17 sieht es nicht wesentlich besser aus. Da sind wir in der Saison 2018/2019 zwar Meister geworden, haben aber in der zuvor zu spielenden Bundesliga West nur den 2. Platz hinter Dortmund belegt und dabei 7 Punkte Rückstand gehabt. Die Meisterschaft damals war nicht Resultat einer herrausragenden Jugendarbeit, sondern – wenn man ehrlich ist – ein „kleines Fußballwunder“. Zuvor sind wir 2011 das letzte Mal U17-Meister geworden.

      Ich will nicht sagen, dass wir eine schlechte Jugendarbeit haben. Keinesfalls. Sie ist gut! Aber „die beste Jugenabteilung in Deutschland“ ist hanebüchen und nicht belegbar.

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    • Goat-Tower sagte:

      Ist doch hier dasselbe…ein Wirtz lässt man ziehen. Ein ziemlich dummer Fehler! Als ihnen das klar wurde haben sie jedem, der nicht bei drei auf dem Baum war einen Vertrag in die Hand gedrückt. Toll! Und wenn man sich die letzte Aufstellung anschaut…. Die meisten sind wieder zur U21 abgeschoben. Sponsel hat es als RV nicht schlecht gemacht…wird aber keine Chance bekommen. Es spielen genau die, die letzte Saison gespielt haben. Nur jetzt haben sie den unfähigen Schmitz auf die linke Seite gezogen. Was soll besser werden als letzte Saison? Ich hoffe das zumindest Uth vorne hilft….weil Modeste und Anderson sicher nicht lange auf dem Platz stehen werden.

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  12. Susanne Lex sagte:

    Der 7jahres Plan vom „genialen „vom Profi Fussball NULL Ahnung Vorstand , ist ein weg in den sportlichen Abgrund. So ein merkwürdig geführter Verein ist von den drei Profivereinen Ligen nur der FC. Und der Hüter der Finanzen wird auch noch von einigen gelobt. Tja , was will man machen. Den würde ich sofort entlassen!! Und wer ist so dumm zu glauben das man irgendwann einen richtig guten Manager bekommt? Bei der Konstellation im Verein ,zum jetzigen Zeitpunkt, wird es richtig richtig schwierig ! Selbst vom “ kleinen“ Verein Arminia Bielefeld geht keiner zum “ großen“ FC. Eben weil er clever ist ..

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  13. FC Neukoelln sagte:

    Sehr guter Beitrag. Geht es nicht – wie so oft – einmal mehr um die Selbstwahrnehmung seitens unserer Vereinsführung, die einen Weg wie denjenigen Union Berlins (nämlich ablösefreie und Leihspieler zu verpflichten) eventuell als unehrenhaft ansieht? Möchte man im Selbstverständnis eines 1. FC Köln nicht vielmehr mitmischen am ganz grossen Casinotisch? An dem die Susis und Brazzos die Haufen nur so hin und herschieben, dass es einem schwindelig wird? Ist es einem FC unwürdig, sich nach Pfennigen zu bücken? Möchte man auf dem Lidl-Parkplatz nicht gesehen werden, weil man der Auffassung ist, der Gourmettempel würde einem besser zu Gesichte stehen? Natürlich zahlen wir fette Gehälter! Was denn sonst??

    Interessanterweise hat man selbst im vergangenen Sommer noch, als allen klar war, dass pandemiebedingt gigantische Umsatzeinbußen zu erwarten sind, mit Millionen und Verträgen nur so um sich geworfen. Übrigens unter demselben Vorstand, demselben Geschäftsführer Finanzen wie heute. Und weiterhin interessanterweise sind es dieselben Wahrnehmungsstörungen, die anlässlich des Pokalspiels am vergangenen Sonntag für eine Entscheidung gesorgt haben, die mich aufhorchen ließ: der FC ist mit dem Flieger nach Jena gereist. Das sind 409km. Der Bus ist leer vorgefahren, um die Jungs nach den Strapazen der Anreise vom Flieger abzuholen. Und ist dann auch wieder leer nach Hause gefahren.
    Es ist keine 4 Wochen her, da hat der Klimawandel Teile des Rheinlandes in Schutt und Asche gelegt und dabei die Existenz oder das Leben vieler Leute zerstört. Der FC beteiligt sich lobenswerterweise an Spendenaktionen… um dann IN DEN FLIEGER NCH JENA zu steigen? Als hätte man mit dem Klimawandel nicht das geringeste am Hut?

    Schön, dass wir bei der nächsten MV das Thema Nachhaltigkeit wieder aufgetischt bekommen. Ich werde nur beim besten Willen nicht verstehen, was damit gemeint sein soll. Muss an unterschiedlichen Wahrnehmungen liegen.

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  14. Norbert Furmanek sagte:

    Ja unser Marc !!! Toptalente nicht verpflichtet! Die hat der FC selber ! Schon von so vielen Toptalenten gelesen ,und ? Später unter ferner liefen . Marc ,man muß nicht kaufen weil andere Clubs es gerade machen. Das vorhandene Material richtig aufbauen , dann wird es was. Erst wird die eigene Jugendabteilung des FC über den Klee gelobt und dann ? Es ist verständlich ,dass es nicht jeder zum Profi schafft. Aber 3-4 sollten es schon schaffen.

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  15. Besser Wisser sagte:

    Ein schöner Artikel über Nostalgie Missmanagement in der Kaderplanung beim FC. Aber mal ganz ehrlich, Union und Augsburg schwächen sich seit Jahren gegenseitig und für Bielefeld geht es nur um den direkten Abstieg. Ja wir hatten letzte Saison Interesse an Hack. Gut das wir den Preis nicht bezahlt haben. In der 2. Liga hat der jetzt nicht hervorgehoben. Von daher kein Thema mehr bei uns.

    Wichtiger als die ganze Diskussion ist das der Trainer endlich richtig aufstellt um in der Bundesliga eine Chance zuhaben. Jena war total vercoacht.

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  16. Daim71 sagte:

    Wir hatten mit Stöger und Schmadtke eine gute Zeit (4 Jahre).
    Das 5 Jahr war eine Katastrophe.
    Schmadtke wäre immer noch da, wenn man Schmadtke nicht enteiert hätte. Schmadtke wollte Stöger entlassen und durfte nicht weil irgendwelche Hanseln (Spinner usw.) das nicht zugelassen haben.
    Dann haben wir Schmadtke und Stöger verloren.
    Hier haben wir es verpasst langfristig mit Schmadtke etwas aufzubauen.
    Das ist das Problem, wir haben keine Struktur
    im Verein. Solange wir so arbeiten und die Strukturen so sind, habe ich meine Zweifel.
    Ich glaube auch nicht das das mit Wolf und Konsorten besser wird.
    Ich hätte gerne die professionelle Strukturen von Leipzig. Da sitzen Leute die Ahnung haben und da redet keiner rein, die machen einfach. Das ist bei uns nicht möglich, der glorreiche FC scheitert an sich selbst.

    Wir verpennen seit Jahren unsere Zukunft.
    Wenn die Stadt nicht mit zieht, ich hätte außerhalb von Köln komplett etwas neues gebaut.
    Nostalgie hin oder her, sind wir ein professioneller Verein oder ein Kirmes Verein ?
    Mal schauen was passiert, wenn die Stadionpacht 2024 ausläuft.

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  17. Jose Mourinho sagte:

    „Robin Hack wollte im Sommer 2020 zum 1. FC Köln wechseln, sollte aber vier Millionen Euro kosten. Stattdessen holten die Geißböcke Dimitris Limnios für 3,3 Mio. Euro.“ Limnios stellte sich als Fehleinkauf heraus. Geschenkt. Aber Hack machte in der 2. Liga auch nicht nochmal 10 Tore sondern deren 4 und kostet Bielefeld in der Folge jetzt deutlich weniger. Da darf man aber schon bezweifeln, ob der Spieler erstens in der ersten Liga eine große Hilfe gewesen wäre und zweitens der günstigere Preis jetzt auf das Verhandlungsgeschick oder die in der letzten Saison gezeigte Leistung zurückzuführen ist.

    Und Serra hat mir im Relegationsspiel auch nicht unbedingt Angst gemacht. Bevor ich den als Toptransfer der Konkurrenz feiere, warte ich mal lieber ab, was er liefert.

    Außerdem finde ich ausgewählte Vergleiche tendenziös. Ja, Union hat es wohl besser gemacht als wir. Man könnte aber auch einen Vergleich mit Schalke und Bremen ziehen…

    Letztlich muss man auf sich gucken und es selbst mit den eigenen Möglichkeiten besser machen. Schiefe Vergleiche mit ausgewählten Anderen bringen nix.

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    • Lederball sagte:

      Da bin ich völlig deiner Meinung. Diese Vergleiche nerven! Sicherlich hab es zu viele Transfers die nicht funktionieren, da brauchen wir eine bessere Quote. Abgesehen davon finde ich es nicht richtig dem Verein vorzuwerfen er habe keine Strategie. Es war klar, dass man junge Spieler mit langfristigen Verträgen an sich binden wollte um sie dann gewinnbringend zu verkaufen, was ja auch ok ist. Welche Gewinne konnten den Bielefeld und Augsburg generieren? Leiht der FC nun Spieler aus kann man dann aber in einen Jahr prima schreiben, dass man so keine Transfereinnahmen erzielen kann und und ××bach oder Frankfurt als Beispiel anführen wie es denn zu machen ist. Kritik finde ich sehr wichtig und hilfreich, aber mehr es euch dabei bitte nicht ganz so einfach.

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    • Ali Perez sagte:

      Ich kann da nur beipflichten!
      Krüger, Serra und Hack müssen erst mal ihre Bundesligatauglichkeit beweisen. Das Label U-21-Nationalspieler hat da keine Aussagekraft, wie wir ja bei Salih sehen.
      Ich war letzte Saison froh, dass der Hack-Transfer nicht zustande gekommen ist. Schließlich konnte er seine ordentliche Saison in der 2. Liga nicht bestätigen.
      Deswegen beneide ich Arminia nicht um diese Transfers und fühle mich als Effzeh-Fan auch nicht düpiert. Es bringt im übrigen auch nichts, immer wieder in die Vergangenheit zu schauen. Nur das Hier und Jetzt zählt. Es ist ärgerlich, wieviel Geld für Nichts ausgegeben wurde. Aber es bringt auch nichts, wenn Herr Merten diesen Umstand immer wieder wie eine tibetanische Gebetsmühle wiederholt.

      Enteilte Clubs müssen in der Zukunft mit ihren Transfers auch immer wieder richtig liegen, um ihren Vorsprung zu wahren. Wer hätte vor Zehn Jahren gedacht, dass der HSV oder Werder 2021 zusammen in der 2. Liga spielen?

      Ich hoffe natürlich, dass wir noch nachlegen werden. Aber dann bitte nicht mit Transfers der Kategorie Wundertüte sondern mit aussortierten Spielern, die ihre Erstligatauglichkeit nachgewiesen haben.

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  18. Anti Raute sagte:

    Im Artikel von Marc stehen viele richtige Dinge.

    Aber die Vergleiche mit anderen Vereinen bezüglich Transfers von Spielern, an denen auch der FC mal interessiert war, hinken etwas. Denn man vergisst den Faktor Zeit. Am Beispiel Hack einfach zu erklären: Die im letzten Jahr geforderte Ablöse von Hecking für Hack würde heute niemand bezahlen, weil Hack eine schlechte Saison gespielt hat. So war es nun möglich diesen Spieler für ein Drittel der Summe zu transferieren.

    Das dann dem FC als Fehler anzulasten oder andere Vereine als besser darzustellen, ist nicht richtig, weil man den Spieler Hack von 2020 nicht mit dem Spieler Hack von 2021 vergleichen kann. Im übrigen haben sich auch die Kader der Vereine verändert, so dass Hack jetzt nicht mehr zum FC passt, weil wir schon andere Spieler haben. Auch in anderen Vereinen ist dies so. Bielefeld hat auch zumindest einen wichtigen Spieler angeben müssen, dafür haben sie Hack geholt, ob dies eine Verbesserung ist, wage ich zu bezweifeln.

    Der FC hat derart finanzielle Probleme, dass die wenigen Transfers sitzen müssen, man darf da keine Wundertüten wie Hack verpflichten. Wir brauchen Qualität statt Quantität, in dieser Saison noch mehr als zuvor.

    Ebenso wird oft vergessen, dass sich unsere jungen Spieler auch weiter entwickeln, das führt auch zur Steigerung der Mannschaftsstärke. Dass Spieler aus diesem Bereich mal in ein Loch fallen, wie Katterbach ist doch normal, aber katterbach hat doch das Potenzial dadurch nicht verloren und darf abgeschrieben werden nach dem Motto, er bringt es nicht, weg mit ihm, der nächste bitte.

    Der FC hat eine überragende Jugendabteilung, aber diese Spieler sind nicht sofort Erstligareif. Viele Fans fordern von Beginn an Einsatzzeiten für die jungen Spieler, das ist leider realitätsfremd. Solange diese jungen Spieler nicht wenigstens die gleiche Spielstärke haben als der Spieler, der bisher in der Mannschaft ist, wird der junge Spieler nicht (regelmäßig) spielen.

    Mit einer Bewertung der Mannschaft sollte man abwarten bis man weiß, wie sie Anfang September ausschaut. Stand heute sehe ich Chancen den Klassenerhalt zu schaffen.

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    • Boom77 sagte:

      Richtig gesagt. Hier tun viele so, als würden die jungen spieler (manche wollen gleich drei bis vier davon einsetzen) uns sofort sportlich weiterhelfen werden. Woher diese Träumereien kommen ist mir schleierhaft. Zunächst haben wir doch gesehen wozu – mit ausnahme von Wirtz – unsere besten jungen Spieler wie Cestic, Katterbach, Jakobs oder Thielmann derzeit in der Lage sind. Allein aufgrund dieser Tatsache davon auszugehen, dass wir mit denen nicht absteigen werden, ist realitätsfremnd. Und nur so zur Erinnerung… selbst ein heutiger Weltstar wie Messe hat Barca nicht sofort, nachdem zu den Profis aufgestiegen ist, merklich weiter geholfen. Der hat in seiner Debutsaison 7 Spiele mit insgesamt 75 Minuten gemacht. Man sieht, selbst bei einem Ausnahmetalent braucht das Geduld.

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      • Gerd1948 sagte:

        Doch, kann man so ausdrücken mit „überragende“ Jugendabteilung. Heißt ja nicht, dass du dabei alle paar Jahre auch Titel einheimsen musst. Es ist ja nicht nur die U 17 und die U 19 die Jahr führ ja vorne mitspielen bis auf vor 4-5 Jahren war das glaub ich mal. dass die U 19 hinten dran war. Es sind vielmehr auch die jüngeren Jahrgänge, also der Unterbau praktisch dessen, was dann später Junioren Bundesliga spielt wenn die Kinder dann erwachsen werden sowohl körperlich als auch fußballerisch. Nur das Denken muss halt realistischer werden, was den Sprung in die Profimannschaft angeht. Aber dieser ist ja gut kommuniziert worden von Heidrich & Co, dass es eben schon doch wenigstens einer pro Jahr schaffen sollte. Wenns denn mal so sein sollte, dass es eben keiner schafft und im Folgejahr gleich 2 ,wäre es ja auch wieder klasse, vor allem für das Budget, was gehörig entlastet wird.

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          • Gerd1948 sagte:

            Okay, ich finde es gerade auch nicht mehr. Hatte „überragend“ im Hinterkopf. Nein, als „Beste von irgendwas“ ist immer sehr gewagt so was zu schreiben, da braucht es in der Tat Belege, die das dokumentieren, dass man z.B. besser als Schalke, Dortmund, Bayern oder wer sonst ist.

          • Gerd1948 sagte:

            Im Prinzip hatte Mario aber Recht, punktuell in die klamme Tasche gehen, aber zumindest immer wieder versuchen die Jugend rein zu werfen, wenn man doch sowieso gefühlt nicht mehr Qualität im Kader hat. Das beste Beispiel war doch jetzt wirklich Schmitz. Er hat mir in 2 Vorbereitungsspielen sogar gut gefallen, aber es nutz doch nix, wenn er dann in einem Pflichtspiel mehr seinen Mitspieler anstatt den Gegner deckt. Das hätte Katterbach nicht schlechter machen können.

  19. Ali Perez sagte:

    Für Arminia Bielefeld machen die drei Transfers absolut Sinn. Denn für Arminia ist der Klassenerhalt nicht unbedingt ein Muss. Spieler zu verpflichten, die im Falle eines Abstiegs ihre Ausstiegsklausel ziehen, wäre Blödsinn. Ich bin mir sicher, dass alle drei auch gültige Verträge für die 2. Liga haben.

    Wir brauchen Spieler, die es sicher in Stammelf schaffen können; sprich einen unserer Old-Stars verdrängen. Das Potential sehe ich nicht zwingend bei Krüger, Serra und Hack.
    Wir brauchen andere Kaliber.

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    • Gerd1948 sagte:

      Das macht wieder einmal Sinn, was du da entgegnest Ali. daraus resultierend ist es in etwa Äpfel mit Birnen zu vergleichen, da insgesamt (noch) andere Voraussetzungen herrschen bei Aufsteigern wie Bielefeld, Fürth, Paderborn gegenüber anderen wie Stuttgart ,Köln und HSV…NICHT :-)

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  20. Horst Simon sagte:

    Das Alexander Wehrle alle Transfers mitgetragen hat, hängt offensichtlich damit zusammen, dass er seine guten Freunde Veh und Heldt selber ausgesucht oder mit aussuchen durfte.
    Er hat sich blind darauf verlassen, dass Veh und Heldt schon die richtigen Entscheidungen treffen werden.
    Das ist natürlich Verhängnisvoll gewesen,
    zumal das Präsidium keine sportliche Kompetenz besitzt. Warum offensichtlich die sportlichen Berater kein Veto eingelegt haben , verstehe ich nicht .

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  21. andi sagte:

    Bevor man Serra, Hack, Krüger kauft oder leiht sollte man erst abwägen was die uns bringen. Nämlich nix aber auch gar nix. Dann ware Jakobs der nächste der nichts taugt. In unserer finanz. Lage gibt es nur den Weg, die Spieler zu verbessern (kann Baumgart ja so gut) oder auf die eigene Jugend zu setzen und dennen dann auch Vertrauen zu schenken. Aber gerade an diesem Vertrauen fehlte es nicht nur bei Gisdol……. Ich bin der Meinung unser Nachwuchs ist besser wie irgendwelche Serras, Hacks oder wer da noch alles aufgezählt wird. Come on FC

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  22. wiwakoe sagte:

    Wer soviel Geld verbrennt, muss Talenten aus der eigenen Jugend eine Chance geben. Aber ohne den Anspruch auf komplett fertige Spieler zu sehen sondern mit guter Trainer arbeit schnellstmöglich gute Profis zu machen und auch mal Fehler in kauf zu nehmen. Das ist die Aufgabe des Trainers. Wir werden sehen ob unser Trainer das schafft. Talente haben wir jaumd bezahlbar sind die auch. Kommt nur drauf an was man draus macht. Eins ist sicher,einfach wird es nicht aber es wäre machbar.
    Bis das so eine junge Mannschaft funktioniert spielt man wieder gegen den Abstieg.

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  23. Curious sagte:

    Leider hat der FC keine existierende Fehlerkultur und keine Konstanz auf den sportlich entscheidenden Positionen. Dass Horst Heldt den neuen Coach Steffen Baumgart überzeugt und vor dessen Antritt vom Hof gejagt wird, ist alleine schon bezeichnend.
    Durch das ständige Hü und Hott mit neuen Trainern und Sportvorständen hat man viele Beispiele in den vergangenen Jahren „produziert“, die clevere, junge Spielern mit guten Beratern von einem Engagement beim FC eher abhält als überzeugt.
    Sobald es mal eine schwächere Phase gibt oder Fehler bei Transfers gibt, was in jedem Beruf einfach normal ist, werden die Köpfe der handelnden Personen gefordert. Das machen Bielefeld, Union und auf einem höheren Niveau Gladbach oder Frankfurt besser (wobei die Entwicklung bei FFM spannend wird nach den Abgängen von Bobic, Bruno Hübner und Hütter).

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  24. Colonia 71 sagte:

    Es fehlt an einer grundlegenden Spielphilosophie, die der FC verkörpern möchte (möchte ich aktiven Fussball spielen lassen, so wie es Baumgart aktuell spielt oder eher defensiver stehen, so wie die Graupen vorher oder oder oder) und darauf aufbauend ein vernünftiges Scoutingkonzept (datenbasiertes Scouting oder eigenes aktives Scouting oder oder oder)….ob man das dann mit Leihspielern oder talentierten Jungsprofis umsetzt, ist der 3. Schritt…

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  25. Klaus Höhner sagte:

    Es ist schon erstaunlich was der Merten alles weiss,und was er alles behauptet,wirklich erstaunlich.Das ist genau so ein dummes Gewäsch was er mit seiner Tussi auf dem schmierigen Sofa von sich gibt.Auf diese dämlichen Komentare kann man verzichten und bringen den FC nicht weiter.Sollte es am Wochenende Punkte für uns geben dreht sich bei den beiden der Wind.

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