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GEISSPOD #35: Pfiffe als Lob? Der FC hat sie sich erarbeitet!


Nein, niemand hat es verdient, ausgepfiffen zu werden. Doch der 1. FC Köln hat sich die Pfiffe während des 2:2 (1:2) gegen Union Berlin erarbeitet – durch gute Leistungen zum Saisonstart und mit einer Entwicklung, die so nicht zu erwarten gewesen war. Im neuen GEISSPOD diskutieren Sonja und Marc über die Situation der Geißböcke, aber auch ausführlich über die Mitgliederversammlung und die Finanzlage. Die neue Folge des FC-Podcasts beim GEISSBLOG – hört rein und diskutiert mit!

17 Kommentare
  1. Adrian Senger sagte:

    Die Pfiffe haben sich vor allem gewisse Personen erarbeitet.
    Jedem Spieler gesteht man Fehler zu. Jedem!
    Der springende Punkt ist nur wie oft Fehler passieren und wenn Sie passieren wer dann die Spieler sind.
    Ist es immer mal jemand anderes muss man wohl einfach sagen reicht es Qualitativ mit diesem Kader nicht in der BL.
    Sind es jedoch oft die gleichen Spieler die Fehler produzieren kann man als Zuschauer und Fan mal erwarten das eben genau diese Spieler irgendwann mal auf der Bank sitzen.
    Wenn dem nicht so ist wird es nach und nach für immer mehr Zuschauer nicht mehr nachvollziehbar wieso es immer die gleichen Spieler sind die die Fehler machen das ganze aber keinerlei Konsequenzen nach sich zieht.
    So einfach ist das…..

    Wir haben genug Leute im Kader von denen Baumgart immer sagt jeder hat im Training die gleiche Chance.
    Man bekommt vereinzelt den Eindruck das eben genau das nicht auf alle Spieler zutrifft. Und das fängt an die Leute zu nerven!
    Und wenn Baumgart und Jakobs lieber 25.000 im Stadion haben statt 50.000 bei denen ein paar Leute pfeifen dann nur zu.
    Was macht eigentlich das Festgeld Konto so? Der FC braucht ja kein volles Stadion.

    Setzt einfach Leute auch mal auf die Bank die permanent Bockmist bauen dann wird auch weniger gepfiffen weil man dann wahrscheinlich auch mal wieder ein Spiel gewinnt. Nur mal so am Rande. 1 Sieg aus den letzten 8 BL Spielen!
    Und Gott sei Dank waren dank Modeste noch ein paar Unentschieden dabei……

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  2. Stephan sagte:

    Falls es jemand interessiert. Statement der WH96

    Nachdem sich bereits die Südkurve 1. FC Köln zum Stand der Dinge äußerte, wenden wir uns nun an alle FC-Fans, die an unseren Worten interessiert sind. Es sollte jedem klar sein, dass eine Rückkehr in die Kurve derzeit unser größtes Ziel ist. Es sollte aber ebenso bekannt sein, dass wir diesen Schritt nicht vollziehen werden, wenn dabei unsere Prinzipien über Bord gehen.

    Es gab sicherlich Zeiten, in denen unsere Bereitschaft für Zugeständnisse höher war. Über die Jahre hinweg mussten wir uns jedoch immer weiter verbiegen, um überhaupt noch ein Stadion von innen zu sehen. Spieltagszerstückelungen, Sicherheitspapier und 9-Punkte-Plan sind da nur wenige von vielen Beispielen. Allein an der Ticketpreisgestaltung lässt sich aufzeigen, dass man schon vor Corona einen Scheiß auf Fußballfans gegeben hat. Als alle Welt kurz nach Pandemieanfang davon sprach, dass sich der Fußball „verändern“ und „demütig“ zeigen müsste, war man im Hintergrund schon wieder dabei eine „Stadionallianz“ zu gründen und den Fankurven das Upperclass-Benimmregelwerk mittels 3-Stufen-System überzustülpen. Auch wenn diese Dinge nicht direkt mit den aktuellen Einschränkungen in Zusammenhang stehen, spielen die daraus gewonnenen Erfahrungen eine Rolle in unseren Entscheidungen. Es sind nun mal dieselben Leute und Institutionen, die diese Dinge zu verantworten haben und denen man jetzt glauben muss, dass die getroffenen Maßnahmen nach der Pandemie wieder zurückgenommen werden. Es sind auch dieselben, die jetzt, da der Rubel wieder rollt, nicht mal mehr wissen wie man „Veränderung“ und „Demut“ buchstabiert.

    Wir können also nicht so tun, als wäre nichts gewesen, zeigen eine App oder Ausweis am Eingang vor, nur um für die Folklore zu sorgen und uns damit noch mehr zum Teil des „Produkts“ zu machen, als es schon vor Corona der Fall war. Darüber hinaus sehen wir es auch nicht mehr ein uns noch mehr einzuschränken, um mit angezogener Handbremse den Spaßclown zu spielen, wenn es gut läuft und den Bösewicht, wenn mal wieder was passiert ist. Natürlich sehen wir, dass die derzeit geltenden Maßnahmen nicht das neuste Ergebnis irgendwelcher Träume von kranken Sicherheitsfanatikern sind, sondern im Rahmen der Pandemie wohl ihre Berechtigung haben. Wir sehen aber auch die Gefahr der Normalisierung von personalisierten Einlasskontrollen, auch über die Corona-Zeit hinaus – ein Umstand gegen den wir uns immer gewehrt haben, wegen welchem seinerzeit sogar der Fanclub Dachverband (Vorläufer der Südkurve 1. FC Köln) ins Leben gerufen wurde.

    Den Fußball als Volkssport zu erhalten, ist seit langer Zeit unser Ideal. Als Volkssport kann er aber nur funktionieren, wenn er für alle zugänglich ist – dies wiederum ist mit der aktuellen Regelung nicht der Fall. Wir wissen, dass Corona keine Micky-Maus-Veranstaltung ist, auch ohne uns unter die ganzen Hobbyvirologen zu mischen. Das äußerte sich schon in unserer Kritik, den Ligabetrieb aus finanziellen Gründen viel zu früh aufzunehmen sowie in Form einer entsprechend hohen Impfquote in den eigenen Reihen. Fernab von jeglichen ideologischen Hintergründen und esoterischem Geschwurbel, haben wir aber auch über die Jahre gelernt, wie man in einer Gemeinschaft mit unterschiedlichen Ansichten umgeht. Ausgrenzung ist bei ganz anderen Geschichten schon nicht unser Ding gewesen.

    Fast jede Woche wird kontrovers in den einzelnen Gruppen diskutiert. Natürlich ist es ärgerlich, dass man die sportlich attraktivste Saison seit längerem bisher nur vor dem Stadion erlebt hat. Dennoch sind wir nicht bereit heute etwas anzunehmen, was morgen schon zur „neuen Normalität“ werden könnte oder Übermorgen aufgrund einer veränderten Pandemie-Lage bereits wieder obsolet ist. Daher warten wir die Entwicklungen ab und werden erst dann ins Stadion zurückkehren, wenn wir vollends vom Gesamtpaket des Spieltagablaufs überzeugt sind. Bei allen Entscheidungen ist und bleibt uns allerdings wichtig, dass sowohl die Ultras als auch die Südkurve 1. FC Köln an einem Strang ziehen. Wir wollen keinen auf der Strecke lassen und möchten mit allen FC-Fans, die am sachlichen Austausch interessiert sind, im Dialog bleiben. Möglichkeiten hierzu gibt es ausreichend.

    ULTRAS 1. FC KÖLN

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    • FC Neukoelln sagte:

      „…um mit angezogener Handbremse den Spaßclown zu spielen, wenn es gut läuft – und den Bösewicht, wenn mal wieder was passiert ist.“

      Das entscheidende an diesem Satz ist: den Spaßclown spielt ihr tatsächlich, und das sogar mitunter überzeugend und unterhaltsam. Was der regelmässige Bösewicht in Euch allerdingings mit „Spiel“ zu tun hat erschliesst sich mir leider gar nicht. Es ist mitunter traurig, nicht selten richtig erbärnmlich, was Ihr manchmal an Negativschlagzeilen produziert (Genk), sogar dann, wenn Ihr gar nichts tut (die nicht geschehene, öffentliche Positionierung zu den Geschehnissen in Genk).

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  3. Gerd1948 sagte:

    Richtig Sonja, den Torhüter einfach mal wechseln, das funktioniert so nicht. Dies wäre ein elementarer Eingriff in das komplette Gefüge. Horn weiß selbst ,dass es jetzt auch mal eng werden kann, der Schwäbe spielt ja auch nicht Just for fun im Pokal, sondern soll sich schon auch zeigen und wird als jederzeit einsetzbar eingestuft. Man kann aber andererseits nicht einen Schwäbe ins Tor stellen und nach 2 oder 3 Spielen sagen, nee, wir hätten uns da mehr versprochen, du machst auch nicht alles richtig. Es gibt ne Nr.1 und ne Nr. 2. Wichtig ist nur, dass es nicht mehr so wird wie bei Kess, dass es kein Wettkampf oder Leistungsprinzip ist. Ich schätze Kess übrigens sehr als Mensch, aber ein besserer Torwart als Horn war er nicht.

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    • Adrian Senger sagte:

      Man hat ja auch gut gesehen das der Elementare Eingriff in das Gefüge im Pokal in Stuttgart 8 Bankspieler reinzurotieren komplett schief ging da das gesamt Gefüge nachweislich komplett kollabiert ist.
      Man war Chancenlos in Stuttgart und schied vollkommen zurecht aus……

      Manchmal Frage ich mich echt ob das Ironie sein soll?

      In Stuttgart haben 8 Bankspieler gespielt! Inklusive Torwart Wechsel! Hat es irgendwie geschadet???
      Ohne Czichos und ohne Horn hat man dort Defensiv mit Abstand beste Saisonleistung abgeliefert!

      Und komm mir niemand mit Stuttgart ist kein Gradmesser! Wir haben genau 1 Spiel aus den letzten 8 Ligaspielen gewonnen und der VFB steht obwohl denen seit Wochen die halbe Stammelf fehlt nur 4 Punkte hinter uns…..

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    • Adrian Senger sagte:

      Der Witz an der ganzen Sache ist wenn Horn und Czichos in der Startelf stehen und einer von beiden Mist baut wird nach dem Spiel immer gern drauf verwiesen „Wo man herkomme“ etc.

      Wenn Horn und Czichos dann wie im Pokal nicht in der Startelf stehen und man die mit Abstand beste Defensivleistung aus dem das bisher einzige „Zu Null“ Spiel resultiert, heisst es plötzlich Stuttgart wäre kein Gradmesser und ähnlicher Blödsinn.

      Die Horn und Czichos Fanboys drehen und wenden es sich gern so hin das es gerade passt.
      Der Widerspruch in der eigenen Argumentation fällt in der Sippe selbstverständlich niemandem auf.

      Falls hier die Spielerberater von Horn und Czichos unter einem Pseudonym unterwegs sind bitte einfach outen. Das macht es um ein vielfaches Einfacher…. Danke

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  4. Horst sagte:

    Offensichtlich haben alle das gleiche Gefühl bezüglich Czichos und Horn. Beide sind für die Mannschaft als Persönlichkeiten sehr wichtig.
    Ich bin allerdings der Meinung, dass sie das Spiel extrem langsam machen. Wenn beim Rausspielen schneller gespielt würde, wenn Horn den Ball, den er gerade aufgenommen hat, schneller abwirft, entstehen diese Pressingsituationen gar nicht erst. Auch Ist es nicht verboten, dass ein Innenverteidiger, wenn er vor sich Platz hat, mit Ball am Fuß ein paar Meter ins Mittelfeld geht. Ein Mittelfeldspieler muss dann seinen Platz hinten solange übernehmen.
    Mere macht das öfter. Das ist auch der Spieler, der von hinten raus die meisten Pässe tief spielt (gefühlt) Der Gunesch hat bei Dazn gesagt, dass der FC so, mit dieser langsamen Spielweise und dem Quergeschiebe, den Gegner zum Pressing einlädt. Der Meinung bin ich auch. Ich finde es toll, dass der FC Fußball spielen will, allerdings sollte das alles schneller gehen.
    Timo:
    Warum immer in die Hocke gehen?
    Der Sommer macht das auch gerne . Was ist das für eine blöde Angewohnheit. Der Gegner schießt, Timo geht in die Knie, egal ob der Schuss vielleicht auch hochkommt. Bitte abstellen. Dann kannst du auch reagieren.

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  5. Salino sagte:

    Baumgart ist ja nun wirklich unverdächtig, daß er nicht einfach wechselt, wenn ihm danach ist. Von daher glaube ich, daß er von Cichos und Horn überzeugt ist. Und wenn du hinten was Neues entwickeln willst, dann ist natürlich schwieriger die Statik zu verändern. Aber ich bin mir sicher, daß Baumgart auch dort Wechsel durchführt wenn seine Überzeugung wackelt.

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