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Trotz Islacker-Comeback: Befreiungsschlag verpasst!


Die Fußballerinnen des 1. FC Köln haben den ersten großen Schritt in Richtung Klassenerhalt verpasst: Im Kellerduell bei Werder Bremen kam der ambitionierte Aufsteiger nicht über ein 0:0 hinaus.

Bremen – Im Vergleich zur 1:3-Heimniederlage am Sonntag gegen Turbine Potsdam änderte Kölns Trainer Sascha Glass seine Startformation auf einer Position: Mandy Islacker kehrte nach Verletzungspause zurück, dafür musste Amber Barrett weichen.

Chancen des Tages

Viele Beobachter rechneten bei diesem Kellerduell mit zwei abwartenden, sich belauernden Mannschaften. Doch den 246 Zuschauern auf dem Nebenplatz des Weserstadions bot sich eine abwechslungsreiche Partie, insbesondere im ersten Durchgang.

Den Kölnerinnen gelang ein schöner Spielzug, den Islacker mit einem Pass in die Spitze zu Weronika Zawistowska einleitete. Die Polin legte quer und die mitgelaufene Eunice Beckmann verpasste den Ball in der Mitte nur knapp (18.). Auf der Gegenseite behielt Kölns Torfrau Manon Klett die Nerven und parierte einen Schuss von Jasmin Sehan (31.).

Glücksmoment des Tages 

Es war die 66. Minute, als die bereits verwarnte Adriana Achcinska äußerst rustikal in den Zweikampf mit Jasmin Sehan ging. Bei einer zweiten gelben Karte hätte sich niemand beschweren dürfen. Die Schiedsrichterin Dr. Riem Hussein ließ jedoch Gnade vor Recht ergehen, sodass die körperbetont auftretende polnische Nationalspielerin auf dem Rasen bleiben durfte.

Schlachtenbummler des Tages

Es war eine kleine, rund ein Dutzend Fans zählende Gruppierung aus Köln, die sich an der Seite hinter den Trainerbänken hinter der bekannten Zaunfahne „1. FC Köln Powerfrauen“ versammelte und sich immer wieder mal akustisch zu Wort meldete. Gerade bei der übersichtlichen Kulisse an der Weser fiel die Gruppe durchaus auf.

Fazit

Das Unentschieden war am Ende leistungsgerecht, auch wenn Bremen dem Siegtreffer in der zweiten Hälfte etwas näher war als Köln. Mit dem Zähler hat der FC das Minimalziel erreicht, denn Verlieren war an der Weser verboten. Sollte nach der Länderspielpause am 5. Dezember gegen Sand ein Heimsieg gelingen, können die Kölnerinnen entspannte Weihnachten feiern und allmählich für ein zweites Bundesliga-Jahr planen.

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