Enttäuschung bei Jonas Hector nach der ersten Heimniederlage der Saison. (Foto: Bucco)

Enttäuschung bei Jonas Hector nach der ersten Heimniederlage der Saison. (Foto: Bucco)

„Unterm Strich hat uns die Killerqualität gefehlt“

Erstmals in dieser Saison musste sich der 1. FC Köln im RheinEnergieStadion geschlagen geben. Trotz zahlreicher Chancen blieben die Kölner zudem erstmals in Müngersdorf ohne eigenen Treffer, wurden hinten jedoch zweimal eiskalt erwischt. Entsprechend enttäuscht fielen hinterher die Stimmen aus. 

Aus Müngersdorf berichten Sonja Eich und Felix Rösen 

Salih Özcan: „Ich würde nicht sagen, dass wir zurecht verloren haben. Ich finde, wir haben ein gutes Spiel gemacht. Wir haben einfach die Tore vorne nicht gemacht, die Chancen dazu hatten wir. Wir waren eigentlich gut im Spiel, haben die Räume gut genutzt und die Augsburger ins Laufen gekriegt. Aber wenn du die Dinger nicht machst und hinten zwei Tore kassierst, kannst du das Spiel nicht gewinnen. Da wo wir im Moment stehen, ist das richtig so. Von den Punkten her ist es ganz knapp. Wir geben weiter Gas und versuchen, unsere Leistung konstant zu halten.“

Heute bin ich richtig traurig

Dejan Ljubicic: „Ganz bitter muss ich sagen. Es ist schwierig, so kurz nach dem Spiel Worte dafür zu finden. Ich finde, dass wir es nicht schlecht gemacht haben, aber eine gute Mannschaft hat uns Paroli geboten. Am Ende haben bei uns die Tore gefehlt. Wir spielen nur auf ihr Tor und Augsburg macht die Tore. In dieser Liga kann jeder jeden schlagen. Ich hätte am liebsten die drei Punkte geholt, deswegen bin ich heute richtig traurig.“

Jörg Jakobs: „Wir hatten mehr Spielanteile und haben mehr für das Spiel getan. Wir waren aber auch anfällig für Konter. Es ist aber lange nichts passiert. Unter dem Strich hat uns die Killerqualität gefehlt, die du in der Bundesliga brauchst. Du musst Tore machen, das ist klar. Die Gegentore waren in ihrer Entstehung eigentlich gar nicht so gefährlich. Am Ende liegt es aber daran, dass wir die Chancen nicht genutzt haben. Es war größtenteils okay, aber das Ergebnis ist extrem bitter. Wir haben jetzt. noch zwei Chancen, etwas für das Punktekonto zu tun vor der Winterpause. Es wäre gut, wenn wir mit Blick auf die Tabelle noch Punkte sammeln.“

Am Ende hat immer der Sieger recht

Steffen Baumgart: „Glückwunsch an Augsburg. Am Ende hat immer der Sieger recht. Aber wir haben auch nicht so ein schlechtes Spiel gemacht. Wir haben uns immer wieder die Chancen erarbeitet. Wir müssen nach 120 Sekunden das 1:0 machen, auch direkt nach der Pause. Wir haben es nicht geschafft, die Tore zu erzielen. Das ist das, was mich am meisten ärgert, weil wir sehr gute Möglichkeiten hatten. Augsburg hat sehr gut verteidigt und wir haben nicht immer die Lösung gefunden.“

Markus Weinzierl: „Ein cooles Spiel meiner Mannschaft heute. Ich denke, dass der Sieg in Ordnung geht, weil wir kompakt verteidigt haben und ein sehr gutes Auswärtsspiel gemacht haben. Das Traumtor von Niklas Dorsch war die Krönung seiner Leistung. Wir haben einen Fight gegen eine starke Kölner Leistung geliefert und den ersten Sieg hier geholt.“

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