1. FC Köln, Training, Laufeinheit im Grüngürtel (1. FC Köln), 16.10.2021, Bild: Herbert Bucco

Heute Trainingsauftakt: Neuzugänge nur neben dem Platz

Der 1. FC Köln startet am heutigen Sonntag um 15 Uhr in die Vorbereitung auf die Bundesliga-Rückrunde. Die Mannschaft von Steffen Baumgart wird dabei nahezu unverändert auf dem Trainingsplatz erscheinen. Neuzugänge sind aktuell nicht angedacht, die gibt es allerdings neben dem Platz. Auf Seiten der Abgänge könnte sich dagegen zeitnah etwas ergeben.

Köln – Wenn Steffen Baumgart seine Spieler am Sonntag erstmals in 2022 auf den Rasen bittet, wird Ellyes Skhiri nicht mit dabei sein. Der Tunesier ist zum Afrika-Cup gereist und wird im Januar wohl nicht für die Geißböcke auflaufen. Der Mittelfeldspieler ist allerdings, Stand Neujahr, der einzige FC-Profi, der sicher fehlen wird. Ansonsten hofft Baumgart auf die volle Kaderstärke.

Fehlen könnten dagegen Spieler, denen ein Wechsel nahegelegt wurde und die in fortgeschrittenen Verhandlungen mit potentiell interessierten Klubs zu stehen scheinen. Dass sich schon in den nächsten Tagen etwas tun könnte, deutete Lizenzspielerleiter Thomas Kessler in der Kölnischen Rundschau zumindest an. „Es ist noch nichts spruchreif, aber es könnte sein, dass zum Start der Rückrunde Bewegung reinkommt.“

Es ist noch nichts spruchreif, aber…

Der Start der Rückrunde findet bekanntlich für den FC in einer Woche in Berlin statt. Bis dahin könnte insbesondere bei drei Personalien eine Entscheidung fallen: Noah Katterbach (Vertrag bis 2024) soll verliehen werden, Sava Cestic (Vertrag bis 2024) würden auch bei einem Verkauf keine Steine in den Weg gelegt werden, für Niklas Hauptmann (Vertrag bis 2023), sofern gesund, gilt dasselbe wie für Cestic. Bei Jorge Meré hingegen gibt es keine Bewegungen. Der Spanier will spielen, tut es nicht, scheint aber auch keinen neuen Verein zu finden – wie so oft in der Vergangenheit.

Auf Seiten der Neuzugänge wird es dagegen keine Bewegungen geben. Zumindest ist dies, wenn überhaupt, erst für den Fall angedacht, dass es Abgänge gibt. Da jedoch weder Katterbach noch Cestic oder Hauptmann in der Hinrunde irgendeine Rolle gespielt haben, müssten die Geißböcke diese nicht ersetzen. Und Abgänge aus dem engeren Kader sind aktuell nicht zu erwarten.

Türoff und Rudolph nehmen ihre Arbeit auf

Die einzigen Neuzugänge bleiben damit jene, die der FC für Aufgaben abseits des grünen Rasens verpflichtet hat. Philipp Türoff nimmt am Montag seine Arbeit als Finanz-Geschäftsführer neben Alexander Wehrle auf und wird von diesem in seinen Job eingeführt. Die ersten Aufgaben bestehen in der Vorbereitung des Lizenzierungsverfahrens (die Unterlagen müssen im März eingereicht werden) sowie im Auffangen der neuerlichen Verluste durch die bevorstehenden Geisterspiele.

Michael Rudolph wird derweil den seit 18 Monaten verwaisten Posten des Mediendirektors übernehmen und soll neben der Beratung des Vorstands vor allem die in den letzten Jahren immer wieder unglückliche Kommunikation des Vereins auf Vordermann bringen. Ihm zur Seite steht auch künftig Pressesprecherin Lil Zercher, die das Gesicht nach außen bleiben und auf den Pressekonferenzen neben Steffen Baumgart sitzen wird.

Laux am Sonntag erstmals beim Team

Schließlich hat der FC am Samstag die Personalie Marius Laux verkündet, der – wie bereits berichtet – Denis Lapaczinski als Teammanager ablöst. Lapaczinski war 2018 von Armin Veh installiert worden, hatte aber zuletzt den direkten Kontakt zur Mannschaft eingebüßt, da er sich nicht hatte gegen das Coronavirus impfen lassen. Laux übernimmt nun diese Vertrauensrolle innerhalb der Profiabteilung und wird schon am Sonntag erstmals beim Team weilen.

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