Bright Arrey-Mbi im FC-Training. (Foto: Bucco)

Bright Arrey-Mbi im FC-Training. (Foto: Bucco)

Arrey-Mbi zwischen Training, Integration und Kader-Hoffnung

Bright Arrey-Mbi ist das jüngste Kader-Mitglied das 1. FC Köln. Nicht nur, weil als 2003er-Jahrgang noch zu den Jüngsten gehört, sondern weil er gerade erst zehn Tage beim FC weilt. Der Innenverteidiger soll zügig an die Bundesliga herangeführt werden. Wann er eine Option für das Trainerteam um Steffen Baumgart werden wird, ist allerdings noch offen.

Im Training mischt Bright Arrey-Mbi schon voll mit. Der Linksfuß kommt körperlich stark und ballsicher daher, geht aus Laufduellen häufig als Sieger hervor und zeigt eine gute Übersicht im Passspiel. Was die bisherigen Einheiten am Geißbockheim für Aufschlüsse über seine Leistungsfähigkeit auf der Bühne Bundesliga zulassen, wird sich aber erst in einigen Wochen zeigen.

Gegen den SC Freiburg stand der Innenverteidiger noch nicht im Kader. Und auch gegen RB Leipzig gilt als wahrscheinlich, dass der 18-Jährige noch zuhause bleiben wird. “Bright war mit einer Krankheit zu uns gekommen und ist noch nicht im Vollbesitz seiner Kräfte”, sagte Thomas Kessler am vergangenen Sonntag. Daher war der Leihspieler vom FC Bayern München auch noch nicht für die U21 in der Regionalliga zum Einsatz gekommen.

Letztes Pflichtspiel am 12. Dezember

Ausgeschlossen ist dieser Zwischenschritt aber nicht, eher sogar wahrscheinlich. Auch wenn Arrey-Mbi fraglos ein Spieler des Profi-Kaders ist, benötigt er zunächst einmal Spielpraxis, und diese fehlt ihm. Der letzte Einsatz des Innenverteidigers liegt zwei Monate zurück, am 12. Dezember im DFB-Pokal der Junioren für die U19 des FC Bayern. Zuvor war er Stammspieler bei der Regionalliga-Mannschaft des Rekordmeisters gewesen. Seitdem jedoch hat er in keinem Pflichtspiel mehr auf dem Platz gestanden.

“Wenn wir den Eindruck hätten, es würde ihm gut tun, in der Regionalliga spielen, dann würde er das auch tun. Das haben wir auch klar mit ihm kommuniziert”, sagte Kessler. Und so wäre es keine Überraschung, sollte Arrey-Mbi über die U21 für die Profis aufgebaut werden. “Auf mich macht er einen guten Eindruck. Auch die Integration ist schon gut gelungen”, lobte Kessler. Doch weil Timo Hübers und Luca Kilian ihre Sache in der Bundesliga gut machen und Jeff Chabot als Nummer drei die erste Alternative ist, hat Arrey-Mbi genug Zeit, sich in Köln zurechtzufinden, die Folgen seiner Krankheit zu überwinden und sich für die Bundesliga in Position zu bringen.

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