Ellyes Skhiri steht mit dem FC aktuell auf dem achten Platz. (Foto: Bucco)

Ellyes Skhiri steht mit dem FC aktuell auf dem achten Platz. (Foto: Bucco)

Skhiri über FC-Ambitionen: “Natürlich wollen wir weiter nach oben” 

Der 1. FC Köln hat in dieser Saison die besten Chancen, bis zum Schluss um die internationalen Plätze mitzuspielen. Aussprechen wollte das bislang jedoch keiner der Verantwortlichen. Nun hat sich Ellyes Skhiri als erster FC-Profis aus der Deckung getraut und öffentlich über die Ambitionen innerhalb des Teams gesprochen.

Von Lina Gebhardt

Die letzten Wochen waren keine einfachen für Ellyes Skhiri. Nach einem starken Saisonbeginn verletzte sich der Mittelfeldspieler im Oktober 2021 in einem Länderspiel mit der tunesischen Nationalmannschaft und fiel daraufhin für fünf Wochen aus. “Es ist natürlich immer enttäuschend und schwierig, wenn man dem Team nicht helfen kann. Aber als Fußballer muss man lernen, damit umzugehen. Ich habe hart gearbeitet”, sagte Skhiri am Mittwochvormittag am Geißbockheim.  

Doch im Dezember bremste ihn dann eine Coronainfektion aus und der Leistungsträger fiel erneut aus. Im Januar reiste der Leistungsträger mit der tunesischen Nationalmannschaft zum Afrika-Cup nach Kamerun und stand dem 1. FC Köln bis zum Aus im Viertelfinale nicht zur Verfügung. “Nach meiner Rückkehr vom Afrika-Cup war ich ein bisschen krank, aber jetzt fühle ich mich wieder gut und kann auch wieder ganz normal trainieren, mit gewohnter Intensität. Ich bin sehr froh, wieder zurück zu sein. Ich möchte dem Team mit meiner Leistung helfen.”  

Startelfeinsatz und wichtige Spiele gegen direkte Konkurrenz 

Bei der Niederlage gegen RB Leipzig am vergangenen Wochenende stand Ellyes Skhiri das erste Mal seit dem 14. Spieltag wieder in der Startelf. Er selbst habe sich gut gefühlt und es sei kein schlechtes Spiel der Kölner gewesen, aber gegen ein so gutes Leipziger Team habe es nicht gereicht. “Man hat den Unterschied zwischen einem Topteam und uns gesehen. Wir müssen daraus lernen und uns weiterentwickeln.”  

Das Spiel gegen Eintracht Frankfurt am Samstag könnte zeigen, in welche Richtung es für den FC in den nächsten Wochen geht. “Wir wissen, dass Frankfurt ein direkter Konkurrent in der Tabelle ist, umso wichtiger ist das Spiel am Samstag. Wir haben jede Chance zu gewinnen, aber wir müssen diese Woche hart arbeiten, damit wir am Wochenende unsere bestmögliche Leistung zeigen können.” 

Die Situation in der Tabelle ist dabei aktuell sehr eng. Einige Teams haben derzeit gute Möglichkeiten, zum Ende der Saison noch Plätze gutzumachen und in der Tabelle weiter nach oben zu klettern. Die Plätze vier bis zehn trennen nur drei Punkte, Frankfurt steht mit 31 Zählern auf dem zehnten Tabellenplatz, der FC aktuell mit einem Punkt mehr auf Platz acht. “Das Spiel gegen Frankfurt müssen wir – wie jedes Spiel im Schlussspurt der Saison – wie ein Endspiel angehen”, fordert Skhiri. 

Der Blick geht nach oben

Entscheidend könnte sein, ob Anthony Modeste, der sich am Mittwoch aus der Quarantäne freitesten konnte, gegen Frankfurt wieder spielen kann. “Es ist wichtig, dass Tony wieder mit dabei ist. Er spielt eine richtig gute Saison und hilft dem Team enorm.” Ob er schon dieses Wochenende wieder eine Option für Steffen Baumgart ist, steht noch nicht fest, “aber wir hoffen natürlich, dass er mit uns auf dem Spielfeld stehen kann”, sagt sein Teamkollege. 

Der Blick in der Tablle gehe, so Skhiri, nach oben, daran ändere auch die Niederlage gegen Leipzig nichts. “Natürlich wollen wir weiter nach oben, wir haben noch einige Spiele und wir werden bis zum Ende kämpfen, das ist ganz klar. Die Mentalität im gesamten Team stimmt.” Es sei noch ein langer Weg und drei Monate eine lange Zeit, in der noch Vieles passieren könne, doch die Ambitionen stünden fest: “Am Ende der Saison wollen wir stolz auf uns sein können.” 

“Ich habe kein Problem, in Köln zu bleiben”  

Und wie sieht es mit der Zukunft von Ellyes Skhiri aus? Der Vertrag des Leistungsträgers läuft 2023 aus, in den letzten Transferperioden galt er stets als Wechselkandidat und könnte dem 1. FC Köln eine ordentliche Ablösesumme einbringen. “Ich habe kein Problem, in Köln zu bleiben. Aber wir reden über das Fußballgeschäft und wenn sich eine gute Gelegenheit für mich und den Club ergibt, dann werde ich mit dem Verein sprechen. Jetzt ändert sich für mich aber erst einmal nichts: Ich denke aktuell nur daran, gute Leistungen zu bringen und der Mannschaft zu helfen. Ich werde immer mein Bestes geben und das wird sich auch nicht ändern.” 

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