Ondrej Duda hat gegen Borussia Dortmund seine fünfte Gelbe Karte gesehen. (Foto: Bucco)

Ondrej Duda hat gegen Borussia Dortmund seine fünfte Gelbe Karte gesehen. (Foto: Bucco)

Duda fehlt in Berlin – Gleich fünf FC-Spieler gefährdet

Der 1. FC Köln muss gegen Union Berlin nicht nur auf Benno Schmitz verzichten, sondern auch auf Ondrej Duda. Der Mittelfeldspieler hatte sich gegen Borussia Dortmund zuletzt seine fünfte Gelbe Karte abgeholt. Derweil sind gleich fünf Kölner Profis vorbelastet und müssen im Saisonendspurt aufpassen.

Duda ist mit seiner fünften Gelben Karte der erste FC-Profi in dieser Saison, der eine Sperre absitzen muss. Überhaupt waren die Kölner als bis dato einziger Bundesligist noch um eine Gelbsperre herumgekommen. Nun ist der Mittelfeldspieler am Freitagabend in Köpenick jedoch zum Zuschauen verdammt und wird dem FC neben dem verletzten Benno Schmitz sicher nicht zur Verfügung stehen.

Waren die Geißböcke in der laufenden Saison von Ausfällen wegen Sperren noch verschont geblieben, könnte es im Saisonendspurt gleich mehrere FC-Profis treffen. Denn aktuell sind gleich fünf Spieler aus dem Kader von Steffen Baumgart mit vier Gelben Karten vorbelastet. Gegen Dortmund hatte zuletzt Salih Özcan seine vierte Gelbe Karte gesehen. Damit ist der neue türkische Nationalspieler ebenso gefährdet wie Dejan Ljubicic, Timo Hübers und Jan Thielmann. Auch Benno Schmitz wurde in der laufenden Saison bereits vier Mal verwarnt. Da der Rechtsverteidiger gegen Berlin aber verletzungsbedingt nicht zum Einsatz kommen, wird zumindest der 27-Jährige zunächst nicht die fünfte Gelbe Karte sehen können. Dahinter folgen Ellyes Skhiri und Sebastian Andersson mit jeweils drei Verwarnungen.

Baumgarts Vorfreude auf die Alte Försterei

Bei den Kölnern wird man sich voraussichtlich um die drohenden Sperren keine Gedanken machen. Zum einen sind diese in den meisten Fällen ohnehin nicht zu vermeiden. Zum anderen haben in den letzten Wochen auch die Spieler aus der vermeintlich zweiten Reihe eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass sie Spiele entscheiden können.

Bei Steffen Baumgart zumindest war die Vorfreude auf die Partie in seiner Wahlheimat schon zu Wochenbeginn groß. “Es wird ein ausverkauftes Haus sein und ich glaube, das wird eine geile Stimmung. Ich vermute, das wird ein gutes, interessantes, schönes Spiel und ich glaube, die äußeren Rahmenbedingungen werden auf jeden Fall stimmen.” Dabei hofft der FC im sechsten Anlauf endlich den ersten Bundesliga-Sieg gegen Union Berlin einfahren zu können. An der Alten Försterei gab es sogar zuletzt drei FC-Niederlagen in Folge.

“Wir fahren jetzt zu Union und ich hab den Jungs schon gesagt, ich bin mir relativ sicher, dass der FC in letzter Zeit nicht so oft so gut ausgesehen hat gegen Union”, weiß auch Steffen Baumgart, dessen Familienwohnsitz nur wenige hundert Meter von der Alten Försterei entfernt liegt. Mit einem Sieg könnte der FC den Vorsprung auf die Unioner im Kampf um die internationalen Plätze auf fünf Zähler ausbauen. Dessen ist man sich auch beim FC bewusst: “Das Ziel wird sein zu gewinnen und mal sehen, wohin wir klettern werden. Und wenn wir nicht gewinnen, dann wird es auch weitergehen. Wir wollen aus den sieben Spielen so viele Punkte wie möglich holen”, lautet das klare Ziele am Geißbockheim.

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