Frühjahr 2019: Florian Kainz im Duell mit Khaled Narey. (Foto: IMAGO / Kraft)

Frühjahr 2019: Florian Kainz im Duell mit Khaled Narey. (Foto: IMAGO / Kraft)

Kainz vor Verlängerung – Gerüchte um Ruthenbecks Wunschspieler

Der 1. FC Köln kann aufgrund der sportlichen Erfolge der letzten Monate bereits für die nächste Saison planen. Die Geißböcke werden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch 2022/23 in der Bundesliga spielen. Nachdem zuletzt Benno Schmitz seinen Vertrag bis 2024 verlängerte, könnte in den nächsten Tagen der Österreicher Florian Kainz folgen. Derweil gibt es Gerüchte um Khaled Narey, doch wahrscheinlich ist eine Verpflichtung des Düsseldorfers nicht.

Florian Kainz ist unter Steffen Baumgart uneingeschränkter Stammspieler. Der 29-Jährige stand in 23 von 25 Spielen in der Startelf, konnte sich dreimal in die Torschützenliste eintragen und fünf Treffer vorbereiten. Der beidfüßige Außenbahnspieler gehört zwar nicht zu den schnellsten Flügelspielern der Liga, seine Flanken waren und sind für den FC jedoch von großem Wert. Baumgart und die FC-Bosse schätzen den ruhigen Nationalspieler für seine Verlässlichkeit und Professionalität.

Belohnt werden sollen die Leistungen der letzten zwölf Monate nun mit einem neuen Vertrag. Nachdem zuletzt klar geworden war, dass Kainz sich erst mit dem neuen finanziellen Möglichkeiten des FC anfreunden musste, scheint dies nun geschehen. Wie Jörg Jakobs dem kicker bestätigte, befinden sich der FC und der Spieler “in guten Gesprächen” – eine Einigung steht demnach bevor. Spätestens zur Länderspielpause ab dem 21. März soll die Vertragsverlängerung unter Dach und Fach sein.

Kainz muss Gehaltseinbußen in Kauf nehmen

Kainz muss dabei jedoch deutliche Gehaltsabstriche machen. Der Österreicher war im Winter der Saison 2018/19 vom SV Werder Bremen zum damaligen Zweitligisten 1. FC Köln gewechselt und von dem damaligen Sportchef Armin Veh mit einem Bundesliga-Gehalt in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro ausgestattet worden. Ein solches können sich die finanziell gebeutelten Geißböcke jedoch nicht mehr ansatzweise leisten, und so soll sich Kainz’ künftiges Salär im hohen sechsstelligen Bereich bewegen.

Nach Schmitz und der gestrigen Verlängerung von Matthias Köbbing würde damit der nächste Spieler mit auslaufendem Vertrag über den Sommer 2022 hinaus beim FC bleiben. Kainz ist aktuell im Kader die einzige echte Alternative auf der linken Außenbahn, überhaupt sind die offensiven Flügel ein großes Problem im Kölner Kader. Zuletzt half Dejan Ljubicic auf der rechten Seite aus. Doch dass die Geißböcke insbesondere links und rechts offensiv nach neuem Personal fahnden, ist längst kein Geheimnis mehr.

Gerücht um Narey: FC müsste Ablösesumme zahlen

Nun berichtet die Rheinische Post, dass der FC neben dem 1. FSV Mainz 05 an Khaled Narey interessiert sein soll. Der Rechtsaußen von Fortuna Düsseldorf war im vergangenen Sommer ablösefrei vom Hamburger SV an den Rhein gewechselt und hatte sich dort in dieser Saison zum Leistungsträger aufgeschwungen. Der 27-Jährige steuerte in 24 Zweitliga-Spielen starke sieben Tore und elf Vorlagen bei in einer ansonsten schwachen Düsseldorfer Mannschaft bei. Sein Vertrag bei der Fortuna läuft noch bis 2023.

Das heißt: Narey wäre nicht ablösefrei, die RP spekuliert über eine niedrige siebenstellige Millionen-Ablöse. Alleine schon deshalb könnte dieses Gerücht wohl nicht mehr als ein solches sein, denn eine solche Ablösesumme könnte der 1. FC Köln derzeit kaum stemmen, zumal nicht für einen Spieler, der im Juli 28 Jahre alt wird und noch nie in der Bundesliga gespielt hat (179 Zweitligaspiele, 27 Tore, 28 Assists).

Ruthenbeck wollte Narey – Veh lehnte ab

Dennoch gibt es eine kuriose Verbindung: Im Winter 2017, als Veh gerade Sportchef geworden war und Stefan Ruthenbeck als Interimscoach von Peter Stöger übernommen hatte, hatte sich Ruthenbeck eben jenen Narey als Neuzugang gewünscht. Narey hatte zu dem damaligen Zeitpunkt als 22-Jährige die Position des offensiven Rechtsverteidigers bei Greuther Fürth bekleidet. Der FC hatte hinten rechts große Probleme, die von Veh aber nicht behoben wurden. Ruthenbecks Vorschlag, Narey zu verpflichten, lehnte der damalige Sportchef ab.

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