Jonas Hector fällt gegen Dortmund mit hoher Wahrscheinlichkeit aus. (Foto: Bopp)

Jonas Hector fällt gegen Dortmund mit hoher Wahrscheinlichkeit aus. (Foto: Bopp)

Topspiel erneut ohne den Kapitän: “Ein großer Nachteil für die Mannschaft”

Der 1. FC Köln ist am Mittwochvormittag in die neue Trainingswoche gestartet. Statt Derby-Euphorie herrschte jedoch Ernüchterung: Mit Jonas Hector, Florian Kainz und Kingsley Schindler werden gleich drei Spieler gegen Dortmund nicht zur Verfügung stehen. Am Rande der Trainingseinheit äußerte sich der Sportliche Leiter Thomas Kessler über… 

…die drei Ausfälle: „Es ist nie schön, wenn Spieler ausfallen. Wenn der Kapitän ausfällt, ist es immer ein großer Nachteil für die Mannschaft. Da haben wir ja schon nach dem Spiel gegen Hoffenheim drüber gesprochen. Wir würden uns freuen, wenn Jonas und Florian uns am Wochenende zur Verfügung stehen würden. Stand heute sieht es aber nicht danach aus. Aber wir haben einen breiten Kader, in den wir volles Vertrauen haben. Auch wenn King uns diese Woche fehlen wird, war er am Sonntag das beste Beispiel dafür.“ 

…den Derbysieg: „Wir sind sehr glücklich über den Sieg am Wochenende. Das war noch einmal ein richtiger Meilenstein und ein Schritt in unserer Entwicklung. Ich denke, es war ein schönes Gefühl für jeden unserer Anhänger, am Montag ins Büro zu gehen. Uns geht es ja genauso. Am Ende ist es aber nicht entscheidend, wo wir unsere Punkte holen, sondern dass wir unsere Punkte holen.“ 

“Entscheidungen, die vielleicht auch unpopulär sind”

…eine neue Zielsetzung nach dem feststehenden Klassenerhalt: „Ich darf Jörg und Steffen in dem Punkt natürlich nicht widersprechen. Auch wenn ich es gerne tun würde, weil ich zuletzt immer von 40 Punkten gesprochen habe. Ich habe großes Vertrauen, dass unsere Mannschaft in der laufenden Spielzeit noch einen Punkt dazu holen wird. Saisonziele kann man natürlich neu definieren. Aber ich stelle mir die Frage, ob es nach dem geschafften Klassenerhalt noch etwas anderes gibt, als den Europapokal. Wir wollen unsere Spiele gewinnen, das hat der Trainer ganz klar gesagt. Daran wird sich auch in den nächsten Wochen nichts ändern.“ 

…das dritte Zu-Null-Spiel in 2022: „Wir arbeiten defensiv sehr gut. Das fängt bei uns aber schon vorne an. Es gibt eine hohe Laufbereitschaft in unserer Mannschaft, die Räume zuzulaufen. Trotzdem kreieren Mannschaften wie Bayer Leverkusen dann auch immer Situationen, in denen sie sich durchkombinieren. Da braucht man auch Matchglück und einen guten Torwart. Wir haben das Vertrauen in unsere Innenverteidiger, die zugegebenermaßen noch relativ unerfahren in der Bundesliga sind. Aber Luca und Hübi machen das hervorragend. Jeff auch hat auch schon gezeigt, dass er in der Bundesliga gut stehen kann. Das ist der Weg, den wir gehen wollen. Wir müssen nachhaltig in diesem Kader Entscheidungen treffen, die vielleicht auch unpopulärer sind.“ 

“Das war am schwierigsten zu verdauen”

…die Leistung von Marvin Schwäbe: „Marvin hat eine herausragende Leistung gezeigt am Sonntag. Er ist ein unglaublich angenehmer Typ in unserer Mannschaft, er kommt sehr gut an. Er ist nicht der typische Lautsprecher hinten drin, wie man es vielleicht aus alten Tagen kennt. Er strahlt die Ruhe, die er in seinen Händen und Füßen hat, auch auf die Mannschaft aus. Das passt sehr gut zu der Art und Weise, wie wir spielen wollen. Er hat seine Chance gut genutzt, sich in den Vordergrund zu spielen. Wir hatten auch gar keine Bauchschmerzen, ihn ins Tor zu stellen. Wenn du dann von Null auf Hundert startest, musst du auch funktionieren. Wir reden von Bundesliga, da geht es um die Performance. Die hat er ohne Zweifel nachgewiesen.“ 

…das bevorstehende Spiel gegen Borussia Dortmund: „Wir hatten schon ein sehr enges Hinspiel. Das war für mich am schwierigsten zu verarbeiten, weil es meiner Meinung nach das beste Saisonspiel war. Aber wir haben trotzdem verloren. Ich würde mich freuen, wenn die Jungs an die Leistung vom Hinspiel anknüpfen können und sich dann vielleicht auch belohnen. Aber es ist klar, dass Dortmund der Favorit in dem Spiel ist. Aber wir haben die Erwartungshaltung, dass die Mannschaft es Dortmund so schwierig wie möglich macht. Wir erhoffen uns schon eine Menge für Sonntagabend.“ 

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