Florian Kainz und Dejan Ljubicic haben zusammen bereits 16 Scorerpunkte erzielt. (Foto: IMAGO / Sielski)

Florian Kainz und Dejan Ljubicic haben zusammen bereits 16 Scorerpunkte erzielt. (Foto: IMAGO / Sielski)

Ljubicic und Kainz: Die Super-Österreicher des 1. FC Köln

So sehr das Kollektiv beim 1. FC Köln auch im Vordergrund stehen mag, so sehr haben sich zwei Spieler in den vergangenen Wochen gerade in der Offensive als unverzichtbar erwiesen. Florian Kainz und Dejan Ljubicic gehören in dieser Saison zu den torgefährlichsten Spielern im FC-Kader.

Eigentlich wäre der Vertrag von Florian Kainz im vergangenen Sommer ausgelaufen. Dass der Österreicher jedoch bereits im März um zwei weitere Jahre verlängert hatte, erweist sich mittlerweile als Glücksfall für den 1. FC Köln. Zum einen, weil die Geißböcke damit einen erfahrenen Profi (128 Bundesliga-Spiele) zu deutlich verringerten Bezügen weiter von ihrem Weg überzeugen konnten. Zum einen, weil es der Offensivspieler in dieser Saison mit einer Leistungs-Explosion dankt.

Der 29-Jährige ist seit Saisonbeginn konstant einer der besten Spieler im FC-Kader und hat bereits jetzt drei Tore und vier Vorlagen in der Bundesliga erzielt. Zudem kommen jeweils ein Assist im DFB-Pokal und den Playoffs zur Europa Conference League sowie zahlreiche starke Standards, die letztlich ein Tor zur Folge hatten. Zum Vergleich: In der gesamten letzten Saison hatte Kainz vier Treffer und sieben Vorlagen erzielt.

Ljubicic und Kainz: Zusammen 16 Scorerpunkte

Auch gegen Borussia Dortmund gehörte Kainz auf Kölner Seite zu den Spielern des Spiels: Ein Tor und eine Vorlage, vier Schüsse und drei Torschussvorlagen, standen hinterher im Arbeitsnachweis des Österreichers – und das mit nur 36 Ballaktionen. Und auch wenn Steffen Baumgart seinen Spieler nach der Partie nicht gesondert hervorheben wollte, gehört Kainz bislang in dieser Saison beim FC zu den Unterschiedsspielern in der Offensive.

Ähnliches gilt jedoch auch für seinen Landsmann Dejan Ljubicic. Über alle Wettbewerbe gesehen kommt der Nationalspieler dabei gemeinsam mit Kainz zusammen auf 16 Scorerpunkte. Drei Mal in der Bundesliga, zwei Mal in der Conference League, sowie einmal im Pokal hat sich der 24-Jährige in dieser Saison bereits in die Torschützenliste eintragen können. Hinzu kommt eine Vorlage in den Playoffs gegen Fehérvár. Sieben Scorer in 13 Spielen – in der vergangenen Saison waren es vier in 32! Ljubicic ist also im vergleich zum Vorjahr noch einmal deutlich effektiver geworden.

Keiner lief am 8. Spieltag mehr als Ljubicic

Auch gegen Borussia Dortmund traf der gebürtige Wiener wieder. Diesmal mit einem gefühlvollen Schlenzer aus 16 Metern ins Eck. Zudem schoss Ljubicic ebenso wie Kainz vier Mal auf das Tor von Alexander Meyer und gab zudem fünf Torschussvorlagen. Darüber hinaus lief am Samstag in der gesamten Bundesliga kein Spieler so viel wie Ljubicic (12,62 Kilometer). Kein anderer FC-Profi war schneller (33.2 km/h) und kein anderer Spieler auf dem Platz hatte eine höhere Passeffizienz (2.27).

Für den FC sind die beiden Super-Österreicher aktuell unverzichtbar. Ljubicic ist dabei noch bis 2025 an die Kölner gebunden, Kainz hat sein Arbeitspapier bis 2024 verlängert. Nicht auszuschließen, dass spätestens im Sommer für das Duo Anfragen anderer Vereine beim FC auf dem Tisch landen. Doch zumindest aktuell dürften die beiden Offensivspieler wohl kaum an einen Abschied denken. So sagte Ljubicic am Samstag nach dem 3:2-Sieg: “Es ist einfach wunderschön, in diesem Team zu spielen.”

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