Ein Jahr vor Vertragsende: Stuttgart lässt bei FC-Talent nicht locker

Max Finkgräfe soll weiter beim VfB Stuttgart auf der Liste stehen. (Foto: Bucco)
Max Finkgräfe soll weiter beim VfB Stuttgart auf der Liste stehen. (Foto: Bucco)

Max Finkgräfe wird gegen Jahn Regensburg wohl in der Startelf des 1. FC Köln stehen. Wie viele Einsätze im Dress des FC noch hinzukommen, ist jedoch ungewiss. Der VfB Stuttgart soll nach wie vor Interesse an einem Transfer des Kölner Eigengewächses haben.

Die Saison verläuft für Max Finkgräfe alles andere als erhofft. Aufgrund einer Knieverletzung während der Vorbereitung war der Shootingstar des Vorjahres nur schwer in Tritt gekommen und hatte Routinier Leart Pacarada den Vorzug lassen müssen. Zwischen dem 24. und 27. Spieltag hatte der 21-Jährige schließlich vier Mal in Folge in der Startelf gestanden, ehe ihn eine Muskelverletzung erneut ausbremste.

Im Heimspiel gegen Jahn Regensburg am kommenden Samstag dürfte der Abwehrspieler jedoch wieder in die Anfangsformation zurückkehren, fehlt Pacarada nach seinem Platzverweis in Hannover schließlich gesperrt. Für Finkgräfe wäre es überhaupt erst der siebte Startelf-Einsatz der laufenden Zweitliga-Saison. Insgesamt stehen erst 719 Minuten für den Youngster zu Buche, nachdem er in seiner Debüt-Saison in der Bundesliga 1757 Minuten auf dem Feld gestanden hatte.

Stuttgart im Winter mit Angebot abgeblitzt

Entsprechend dürfte sich das Eigengewächs Gedanken machen, wie es im Sommer für ihn weitergeht. Der VfB Stuttgart soll laut Sky weiterhin Interesse an dem Linksverteidiger haben, nachdem die Schwaben bereits im Winter mit einem offiziellen Angebot beim FC abgeblitzt waren. Demnach gebe es im Hintergrund weiterhin Kontakt zwischen dem Bundesligisten und der Spielerseite.

Hatten die Kölner Verantwortlichen einem Wechsel des Abwehrspielers im Winter-Transferfenster noch kategorisch einen Riegel vorgeschoben, dürfte sich die Situation im Sommer anders darstellen. Für den FC wäre es die letzte Möglichkeit, für seinen Spieler noch eine angemessene Ablösesumme zu generieren, da der Vertrag von Finkgräfe im Sommer 2026 ausläuft. Gleichzeitig aber wären die Kölner hinsichtlich einer Verlängerung gesprächsbereit und würden ihr Talent gerne weiterhin binden.

Finkgräfe wäre dritter Wechsel zum VfB

Wie das bei Finkgräfe selbst nach der durchwachsenen Saison aussieht, ist derzeit unklar. Im Winter soll die Spielerseite mögliche Vertragsgespräche mit dem FC abgeblockt haben, nachdem sich die Situation für ihn als unbefriedigend dargestellt hatte. Ob die Aussichten auf vermehrte Spielzeit beim diesjährigen Pokalfinalisten sofort besser stünden, dürfte jedoch aktuell dahingestellt sein.

Dem VfB Stuttgart sollen die Dienste von Finkgräfe jedoch um die drei Millionen Euro wert sein. Aktuell beläuft sich der Marktwert des Junioren-Nationalspielers auf rund vier Millionen Euro. Angesichts der kurzen Rest-Laufzeit des Vertrages sowie der komplizierten Saison wäre ein solcher Betrag im Sommer also durchaus realistisch. Sollte es tatsächlich zu diesem Wechsel kommen, wäre Finkgräfe nach Jeff Chabot und Justin Diehl der dritte FC-Spieler innerhalb von zwölf Monaten, der vom 1. FC Köln zum VfB Stuttgart wechseln würde.

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