Strubers Überlegungen: „Pendel-Position“ für wichtigsten Spieler?

Auf welcher Position stellt Gerhard Struber Eric Martel gegen Münster auf? (Foto: IMAGO / Beautiful Sports)
Auf welcher Position stellt Gerhard Struber Eric Martel gegen Münster auf? (Foto: IMAGO / Beautiful Sports)

Eric Martel könnte beim 1. FC Köln wieder auf die Sechs zurückkehren. Ausschlaggebend dafür sind die Rückkehrer in der Innenverteidigung. Trainer Gerhard Struber hält sich die Position jedoch offen.

An den vergangenen drei Spieltagen hat Eric Martel den 1. FC Köln jeweils als Kapitän auf den Platz geführt. Dabei vertrat der 22-Jährige nicht nur Timo Hübers als Spielführer, sondern übernahm gleichzeitig dessen Position als zentraler Part in der Innenverteidigung. Der deutsche U21-Nationalspieler hat dabei keine Probleme, die Position ohne Qualitätsverlust in der Abwehr auszufüllen.

Problematisch war die Situation zuletzt nur deshalb, weil dem FC dadurch sein bester Sechser im Mittelfeld gefehlt hat (der GEISSBLOG berichtete). Nun stehen FC-Trainer Gerhard Struber am Sonntag gegen Preußen Münster aber alle Innenverteidiger, abgesehen des erkrankten Neo Telle, zur Verfügung. Julian Pauli, Dominique Heintz, Joël Schmied und Timo Hübers können allesamt zum Einsatz kommen.

Struber stellt Pauli Startelf in Aussicht

Während Struber seinem Kapitän eine Startelf-Garantie aussprach, stellte er auch Pauli seinen zweiten Einsatz in Folge von Beginn an in Aussicht. „Er hat wieder eine gute Trainingswoche hinter sich gebracht und ist ein Kandidat, von Beginn weg loszulegen.“ Heintz dürfte derweil als Routinier und emotionaler Leader gesetzt sein, wodurch womöglich Schmied am Ende die Bank droht.

Allerdings konnte respektive wollte sich Struber am Freitag noch nicht festlegen, ob die entspannte Personalsituation in der Abwehr gleichzeitig dazu führt, dass Martel wieder eine Position nach vorne auf die Sechs rücken wird. „Hybrid ist eine gute Beschreibung“, sagte der Trainer hinsichtlich Martel Rolle auf dem Feld. Dabei habe es der gebürtige Bayer „gut unter Beweis gestellt, zu pendeln.“

In einer Pendel-Position könnte er wichtig sein.

Gerhard Struber über Eric Martel

Martel kann dabei als flexibler Part agieren, der zwischen der Sechs und der Dreierkette fließend hin und her wechseln kann. „Er hat Stärken im Spielaufbau, kann das Spiel aber auch strategisch lesen. Wir trauen ihm auf beiden Positionen sehr viel zu. In einer Pendel-Position könnte er wichtig sein“, meinte der Österreicher.

Welches Sturm-Duo lässt Struber los?

Neben der defensiven Zentrumsfrage ist ebenfalls noch offen, mit welchen Stürmern Struber am Sonntag beginnen wird. Imad Rondic hatte zuletzt einen unglücklichen Auftritt in Fürth, wobei der FC-Trainer lobend erwähnte, dass der Bosnier „immer wieder zu vielen Chancen kommt und ein gutes Näschen beweist.“ Die Spielidee mit dem intensiven Pressingverhalten sei jedoch „ein Stück weit Neuland“ für den Angreifer.

Entsprechend könnte erstmals seit einem halben Jahr wieder Damion Downs neben Tim Lemperle auflaufen, nachdem beide seither häufig abwechselnd ausgefallen waren. „Eine Überlegung sind die beiden natürlich“, sagte Struber. „Gleichzeitig“, ergänzte der Trainer, „wollen wir eine gewisse Unterschiedlichkeit auf dem Platz haben.“ Allerdings würden sich beide Stürmer gut ergänzen. „Da werde ich erst kurzfristig eine Entscheidung treffen.“ Dass das Duo allerdings gemeinsam erfolgreich sein könne, „ist klar“, schloss Struber ab.

So könnte der FC spielen: Schwäbe – Pauli, Hübers, Heintz – Thielmann, Martel, Pacarada – Waldschmidt, Ljubicic – Downs, Lemperle

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