„…dann sehr, sehr gerne“: Waldschmidt stellt Bedingung für Verbleib

Luca Waldschmidt kann sich einen Verbleib beim 1. FC Köln gut vorstellen. (Foto: Bucco)
Luca Waldschmidt kann sich einen Verbleib beim 1. FC Köln gut vorstellen. (Foto: Bucco)

Der 1. FC Köln kann seinen Kader der nächsten Saison für die Bundesliga planen. Vor den Verantwortlichen liegt dabei einiges an Arbeit. Um eine Personalie müssen sich die Kölner aber wohl keine Gedanken machen.

Luca Waldschmidt war im vergangenen Sommer einer der letzten Spieler, die sich nach dem Abstieg zu einer Zukunft beim 1. FC Köln bekannt haben. Die Vertragsverhandlungen sowohl mit dem VfL Wolfsburg als auch mit dem Spieler gestalteten sich trotz ursprünglicher Kaufoption als herausfordernd. Erst fünf Tage vor dem Trainingsauftakt unterschrieb der Angreifer schließlich seinen neuen Vertrag und ging ebenfalls mit dem FC in die 2. Liga.

Für den FC war der Verbleib angesichts der Transfersperre von extremer Wichtigkeit. Der ehemalige Nationalspieler hatte eine tragende Säule im Kölner Angriff werden können. Zwar konnte der 29-Jährige die hohen Erwartungen an ihn in vielen Spielen nicht erfüllen, speziell im letzten Saisondrittel machte Waldschmidt jedoch mitunter den Unterschied für den FC aus. An den letzten zehn Spieltagen erzielte der Zehner fünf seiner acht Tore sowie alle seiner drei Vorlagen.

Aufstiegsklausel nur im Nicht-Aufstiegsfall

Im Falle des Nicht-Aufstiegs soll Waldschmidt eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag gehabt haben. Da der Stürmer nun auch am letzten Spieltag maßgeblich selbst zur Bundesliga-Rückkehr beigetragen hat, erübrigt sich eigentlich die Frage, ob Waldschmidt in der kommenden Saison weiterhin beim FC spielt.

Ganz so in Stein gemeißelt scheint ein Verbleib aber tatsächlich nicht, denn Waldschmidt ist es wichtig, wie der Trainer der neuen Saison mit ihm plant. „Ich habe schon mal gesagt: Mir ist extrem wichtig auf dem Platz zu stehen und der Mannschaft zu helfen“, sagte der Torschütze zum 2:0 nach dem Schlusspfiff am Sonntag.

Schwierige Phase zum Jahresbeginn

Der gebürtige Siegener hatte dabei zuletzt öffentlich zum Ausdruck gemacht, dass insbesondere die Phase zu Rückrundenbeginn, als Waldschmidt zwei Mal in Folge über 90 Minuten auf der Bank saß und danach drei Mal nur als Joker zum Einsatz kam, an ihm genagt hatte. „Ohne überheblich sein zu wollen, glaube ich, dass ich auf den Platz gehöre“, meinte Waldschmidt.

Das sei auch in der Bundesliga sein Anspruch, führte der ehemalige Wolfsburger zudem aus. Und weiter auf die Frage, ob er auch nächste Saison in Köln spielen würde: „Wenn der FC so mit mir plant, dann sehr, sehr gerne“. Dafür muss aber zunächst klar sein, welcher Trainer in der kommenden Saison an der Seitenlinie beim FC stehen wird. An einem Luca Waldschmidt in der Form der letzten Spiele dürfte aber wohl ohnehin kein Trainer vorbeikommen.

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