„Guter Austausch“: Bleibt El Mala noch ein Jahr bei der Viktoria?

Malek und Said El Mala wurden am Sonntag bei der Viktoria verabschiedet. (Foto: IMAGO / Koch)
Malek und Said El Mala wurden am Sonntag bei der Viktoria verabschiedet. (Foto: IMAGO / Koch)

Während Said El Mala für Viktoria Köln weiterhin nach Belieben trifft, muss sein Bruder Malek derzeit verletzungsbedingt zuschauen. Möglich, dass der ältere Angreifer im Sommer noch ein Jahr bei der Viktoria dranhängt und nicht sofort beim 1. FC Köln durchstartet.

Beim 2:0-Erfolg über die zweite Mannschaft von Hannover 96 hat Said El Mala am Sonntagabend sein zwölftes Saisontor erzielt. Der 18-Jährige gehört zu den überragenden Akteuren bei Viktoria Köln und dieser Spielzeit. Nur die beiden Routiniers Lex-Tyger Lobinger und Serhat-Semih Güler haben im laufenden Wettbewerb noch mehr Scorerpunkte gesammelt als der Youngster.

In der kommenden Saison soll der Junioren-Nationalspieler, der kürzlich zum „Newcomer der Saison“ gewählt wurde, dann seine nächsten Schritte beim 1. FC Köln gehen. Der Offensivspieler wechselt mit seinem Bruder Malek vom Sportpark Höhenberg ans Geißbockheim. Beide wurden am Sonntag im letzten Heimspiel offiziell verabschiedet. Allerdings könnte im Laufe der Sommer-Vorbereitung noch einmal Bewegung in zumindest eine der beiden Personalien kommen.

Malek El Mala nur einmal in der Startelf

So ist Malek El Mala seit Ende März aufgrund eines Bänderrisses zum Zugucken gezwungen. Zuvor musste sich der Mittelstürmer, anders als sein Bruder, vornehmlich mit der Joker-Rolle zufrieden geben. Nur einmal stand der 19-Jährige in der Startelf, wurde zudem 17 Mal eingewechselt. Dabei gelangen ihm jedoch immerhin drei Tore.

Ob es für den älteren der beiden Brüder jedoch in der kommenden Saison bereits für den Sprung zu den Profis des 1. FC Köln reichen wird, ist noch unklar. Entsprechend derzeit derzeit ein weiteres Leih-Jahr bei Viktoria Köln im Raum. „Wir haben das Heft des Handelns nicht in der Hand“, sagte Sport-Vorstand Franz Wunderlich am Sonntagabend nach dem Spiel gegen Hannover im Interview mit MagentaSport. Allerdings sei die Viktoria „in einem guten Austausch mit dem 1. FC Köln.“

Wunderlich: „Für Malek ist die Tür immer auf“

Wunderlich erklärte auch, dass beide El Malas erstmal die Vorbereitung beim FC absolvieren werden. Je nachdem, wie sich insbesondere Malek dabei präsentiert und wie die Chancen auf Spielzeit am Geißbockheim aussehen, könnte man aber noch einmal in die Gespräche gehen. „Für Malek ist die Tür immer auf“, sagte Wunderlich.

Überhaupt sei der lange Zeit brachliegende Austausch zwischen dem FC und der Viktoria in den vergangenen Monaten immer besser und intensiver geworden. „Man hat beim FC gesehen, dass wir sehr gute Arbeiten machen“, meinte der Sportchef. Dabei sei die Dritte Liga für junge Spieler deutlich wertvoller als die Regionalliga, in der die FC-U21 spielt. „Sich da durchzubeißen, sorgt nochmal für einen größeren Schritt.“ Einen, den zumindest Malek El Mala vielleicht in der kommenden Saison noch einmal gehen wird.

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