Obwohl Max Finkgräfe beim 1. FC Köln wahrlich keine überragende Saison spielt, sieht sich der Linksverteidiger in der kommenden Saison wohl in der Bundesliga. Die Liste an interessierten Vereinen wird dabei länger.
Schon im Winter hatte der VfB Stuttgart versucht, Max Finkgräfe von einem Wechsel nach Cannstatt zu überzeugen. Dem Vernehmen nach soll das Kölner Eigengewächs einer Luftveränderung nicht abgeneigt gewesen sein. Der VfB war mit einem offiziellen Angebot jedoch bei den Verantwortlichen rund um Ex-Sportchef Christian Keller abgeblitzt.
Auch ein halbes Jahr später hat der Pokalfinalist wohl noch immer Interesse an einer Verpflichtung des Linksverteidigers, der in dieser Saison zumeist hinter Leart Pacarada nur die zweite Wahl auf seiner Position gewesen war. Doch der VfB soll nicht der einzige Club aus der Bundesliga sein, der Finkgräfe auf seiner Liste hat.
Auch Frankfurt und Hoffenheim interessiert
Wie die SportBild am Mittwoch berichtet, soll auch Eintracht Frankfurt seine Fühler nach dem 21-Jährigen ausgestreckt haben. Der Kicker ergänzt zudem, dass auch die TSG Hoffenheim Interesse an Finkgräfe haben soll. Nach GEISSBLOG-Informationen hatte sich zumindest im Winter auch der VfL Wolfsburg nach dem Spieler erkundigt. Bei noch einem Jahr Restlaufzeit des Vertrages steht für den Kölner eine Ablösesumme von rund drei Millionen Euro im Raum.
Finkgräfe soll den Verantwortlichen laut dem Bericht sogar schon mitgeteilt haben, seinen im Sommer 2026 auslaufenden Vertrag nicht verlängern zu wollen. Damit wäre nach der laufenden Saison die letzte Gelegenheit für den FC, noch Geld für den Spieler zu generieren und nicht wie im Falle von Tim Lemperle oder Justin Diehl das nächste Talent ablösefrei zu verlieren.
FC muss verlängern oder verkaufen
Fraglich ist, inwieweit Finkgräfes Chancen auf mehr Einsatzzeit bei einem der genannten Vereine steigen würde. Die Frankfurter spielen in der kommenden Saison womöglich in der Champions League, sicher jedoch in der Europa League. Zudem sind die Hessen auf der Linksverteidigerposition mit Nathaniel Brown und Niels Nkounkou bereits qualitativ hochwertig besetzt. Beim VfB Stuttgart, der durch das Pokalfinale ebenfalls noch Chancen auf das internationale Geschäft hat, hätte Finkgräfe mit Maximilian Mittelstädt ebenfalls einen deutschen Nationalspieler vor sich.
Der 1. FC Köln würde derweil eigentlich gerne mit seinem Talent verlängern. Durch die Zweitliga-Saison scheint das Verhältnis zwischen dem Eigengewächs und dem Club jedoch gelitten zu haben. Im Sommer heißt es dann: entweder verlängern oder verkaufen. Wobei aktuell viel auf Letzteres hinzudeuten scheint.








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