Damion Downs vom 1. FC Köln steht mit den USA im Finale des Gold Cup. Die US-Boys besiegten Guatemala im Halbfinale mit 2:1 (2:0). Downs wurde kurz vor Schluss eingewechselt.
Der Traum lebt weiter. Damion Downs und die USA können auf den großen Triumph im Heim-Turnier hoffen. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag zog die Mannschaft von Trainer Mauricio Pochettino ins Finale des CONCACAF Gold-Cup ein.
Gegen Guatemala reichten zwei frühe Tore von Mittelfeldspieler Diego Luna (4./15.) in der ersten Halbzeit zum Sieg. In der 80. Minute konnte Guatemala zwar noch verkürzen. Nach 85 Minute wurde Damion Downs vom 1. FC Köln eingewechselt und erlebte in einer spannenden Schlussphase den Abpfiff und Jubel der US-Boys mit auf dem Rasen.
Nächste Titel-Chance für einen FC-Spieler
In der 34-jährigen Geschichte des Turniers haben die Amerikaner nun die Chance auf den achten Gewinn der Trophäe. In der Nacht von Sonntag auf Montag treffen die USA im Finale auf Mexico. Das Spiel wird in Houston/Texas ausgetragen. Die beiden Mannschaften standen sich bereits sieben Mal in einem Gold-Cup-Finale gegenüber.
Nach Eric Martel und Jan Thielmann, die mit der deutschen U21 das Finale der Europameisterschaft gegen England verloren, hat mit Downs nun der nächste Spieler des 1. FC Köln die Chance auf einen internationalen Titel in diesem Sommer. Für den 20-Jährigen wird es auf doppelte Weise ein außergewöhnliches Spiel werden, denn am Finaltag wird der Stürmer 21 Jahre alt.
An Downs hängt die Kaderplanung
Ein Titel zum Geburtstag also? Nachdem Downs in der Vorrunde nur einmal eingewechselt wurde, kam der Stürmer im Viertel- und Halbfinale als Joker in der Schlussphase in die Partie. Sein verwandelter Elfmeter im Viertelfinale ist sein bislang einziger Treffer im Turnier. Nun bekommt er womöglich noch eine Chance im Finale zum Helden zu werden.
Danach steht bekanntlich die große Entscheidung über seine Zukunft an. Noch ist der Angreifer Spieler des 1. FC Köln. Ob das so bleibt, hängt an ihm selbst. Ein Angebot zur Vertragsverlängerung liegt Downs vor, genauso aber hat der FC Southampton sein Interesse hinterlegt und bietet dem Vernehmen nach inzwischen inklusive Boni über zehn Millionen Euro für den Stürmer.
Verhandlungen im Urlaub
Erst das Finale und die Geburtstags- (und womöglich Titel-)Feier, dann die Entscheidung über seine eigene Zukunft: Der FC kann die Antwort kaum abwarten, da an ihr wichtige Teile der Kaderplanung hängen. Nun ist klar: Downs wird sich noch ein paar Tage gedulden. In der Nacht von Sonntag auf Montag steigt das Finale, am Montag nimmt der FC das Training am Geißbockheim auf, während Downs nach dem Abschluss des Turniers in den Urlaub aufbricht. Ein Urlaub, der jedoch von Verhandlungen geprägt sein wird.








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