Marius Bülter hat den 1. FC Köln am Sonntag gegen den 1. FSV Mainz 05 zum Sieg geköpft. Trainer Lukas Kwasniok lobte hinterher das Auftreten seines Neuzugangs – und schob gleichzeitig eine Bemerkung an Sportdirektor Thomas Kessler hinterher.
Diese Wahl war am Sonntag keine Überraschung: Mit 45 Prozent aller Stimmen haben die FC-Fans Marius Bülter gegen den 1. FSV Mainz 05 zum Spieler des Spiels gewählt. Der Sommer-Neuzugang von der TSG Hoffenheim war dabei während der weit über 90 Minuten nicht nur auf allen Positionen in der Offensive zu finden gewesen. Gleichzeitig erzielte der der 32-Jährige auch das erste Kölner Bundesliga-Tor der neuen Saison und damit auch den späten 1:0-Siegtreffer in der Mewa-Arena.
Bülter begann dabei als Mittelstürmer, rückte zwischenzeitlich aber auch auf die Flügel, agierte in der Schlussphase als rechter Schienenspieler und war kurz vor Ende der regulären Spielzeit bei seinem Treffer dann wieder im Angriffszentrum zu finden gewesen. „Er kann auf allen Positionen vorne spielen, er hat hintenraus sogar noch die rechte Schiene beackert“, lobte Trainer Lukas Kwasniok seinen Matchwinner nach der Partie.
Kölns „Königstransfer“ überzeugt
Ex-FC-Profis Mark Uth hatte Bülter schon während der Sommer-Vorbereitung als Kölner „Königstransfer“ bezeichnet. Aufgrund seiner Flexibilität sowie seiner Mentalität ist der 32-Jährige aktuell im Kwasniok-Team gesetzt. „Bülti zeigt, dass er ein ein Bundesliga-Niveau in ganz vielen kleinen Aspekten des Fußballs hat“, sagte der FC-Coach weiter.
Dabei hätten viele Spieler gute Qualitäten, oftmals reiche es trotzdem nur für die 2. Liga. „Weil sie das Spiel nicht richtig verstehen“, meinte Kwasniok und führte weiter aus: „Weil sie nicht im richtigen Moment den Körper reinstellen oder auch mal das Foul ziehen.“ Attribute, die Bülter für den FC auch dank seiner Erfahrung von 147 Bundesliga-Spielen nun mitbringt.
Entsprechend schickte Kwasniok am Sonntag nicht nur ein Lob in Richtung seines Spielers, sondern auch an den Mann, der für den Neuzugang verantwortlich war: „Ein cooler Move von Kess!“, sagte Kwasniok auf der Pressekonferenz, während Thomas Kessler selbst im hinteren Teil des Raumes anwesend war. Die FC-Fans haben das am Wochenende mit ihrer Wahl ganz ähnlich gesehen.








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