Der 1. FC Köln will den politischen Wandel in der Stadt Köln nutzen, um das Geißbockheim zeitnah auszubauen. Präsident Jörn Stobbe kündigte am Freitagabend an, dass die Bagger in rund einem Jahr rollen sollen.
Der 1. FC Köln will im nächsten Jahr mit dem Bau des geplanten Leistungszentrums beginnen. Präsident Jörn Stobbe erklärte am Freitagabend auf dem Mitglieder-Stammtisch des Vorstands im RheinEnergieStadion, dass die Arbeiten in gut einem Jahr beginnen sollen. Nach GEISSBLOG-Informationen wollen die Verantwortlichen noch bis Weihnachten die Grundlagen legen und einen Beschluss fassen.
„Wir wollen das Gebäude bauen und wir wollen das relativ zeitnah, dass Ende 2026 die Bagger rollen“, sagte Stobbe am Freitagabend. „Das Gebäude ohne Plätze ist aber nichts“, betonte der FC-Boss aber auch. „Wir müssen uns die Plätze sichern, die uns durch den Ratsbeschluss zugesichert worden. Wir werden auch bei Gleueler Wiese nicht locker lassen. Das ist vertrackt, aber wir müssen dranbleiben.“
FC will sich für Olympia einsetzen
Das Leistungszentrum soll neben dem Franz-Kremer-Stadion auf dem alten Kunstrasen errichtet werden. Geplant ist, dass die männlichen Profis sowie der Nachwuchs dieses Leistungszentrum nutzen sollen. Die FC-Frauen sollen dann in den Trakt ziehen, der im Hauptgebäude zuletzt für die männlichen Profis saniert und umgebaut worden war.
Stobbe erklärte zudem, dass der FC sich im Zuge der Olympia-Bewerbung Nordrhein-Westfalens mit Köln als „Leading City“ engagieren werde. „Olympia ist für die Stadt Köln eine riesige Chance. Wenn man es richtig macht, wenn man es nachhaltig macht, kann man hier etwas bewegen“, sagte Stobbe.
Neue Satzung soll im Sommer 2026 fertig sein
Bei der Veranstaltung am Freitagabend kündigte der FC-Vorstand zudem an, dass die Verantwortlichen bis zum Sommer 2026 eine neue Satzung ausgearbeitet haben wollen. Diese soll den Mitgliedern noch vor der Sommerpause zugestellt werden, damit die FC-Fans diese mit genügend Vorlauf vor der nächsten Mitgliederversammlung im Herbst 2026 prüfen können.
„Wir wollen Euch schon vor der Sommerpause den ersten Entwurf der neuen Satzung vorstellen“, erklärte Vizepräsident Jörg Alvermann. „Ihr sollt die Möglichkeit bekommen, Euren Input zu liefern. Das Ziel ist, dass der Vorstand eine Satzung einbringt, bei der alle Bereiche der FC-Familie eingebunden und gehört worden sind. Das Ziel ist, am Ende eine Satzung zu haben, die jeder versteht und die von Mitgliedern und den Gremien für die Mitglieder entwickelt wurde.“ Diese soll auf der MV 2026 zur Abstimmung gestellt werden.








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