Vier Spiele nicht im Kader: Wie geht es mit Damion Downs weiter?

Damion Downs bei seinem Debüt für Southampton. (Foto: IMAGO / Pro Sports Images)
Damion Downs bei seinem Debüt für Southampton. (Foto: IMAGO / Pro Sports Images)

Damion Downs kommt beim FC Southampton noch nicht ins Rollen. Der ehemalige Stürmer des 1. FC Köln stand zuletzt wochenlang nicht im Kader. Ein Zeichen für das Transferfenster im Winter?

In seinem ersten Championship-Spiel für den FC Southampton sah es so gut aus. Damion Downs wurde eingewechselt und legte, wenn auch eher unfreiwillig, das Tor zum Sieg auf. Der ehemalige Stürmer des 1. FC Köln wollte durchstarten und in England für Furore sorgen. Doch bislang ist es gänzlich anders gekommen.

Kein weiterer Scorerpunkt kam für Downs seither dazu. Trainer Will Still wurde nach 13 Spieltagen entlassen. An seine Stelle ist Tonda Eckert getreten, der selbst einmal im Nachwuchs des 1. FC Köln als Trainer tätig war. Unter Eckert lief es plötzlich, sechs Siege aus acht Spielen waren die Folge des Trainerwechsels. Doch Downs konnte davon nicht profitieren.

WM-Teilnahme war eigentlich das Ziel

Zwar wurde Downs zunächst noch vier Mal in Folge als Joker in der Schlussphase der Partien eingewechselt. Doch seit vier Spielen ist der 21-Jährige raus, stand nicht mehr im Kader. Auf GEISSBLOG-Nachfrage hieß es aus dem Management des Spielers, Downs sei angeschlagen und sei deswegen zuletzt nicht nominiert worden.

Doch Downs hat keinen leichten Stand in Southampton. Der US-Nationalspieler hatte sich den Wechsel bislang gänzlich anders vorgestellt, wollte er sich doch über gute Leistungen in Englands 2. Liga auch für die Nationalmannschaft und damit für die WM 2026 im eigenen Land empfehlen. Dieses Unterfangen läuft aber noch nicht nach Plan. Noch ist Downs für seinen neuen Club, der dem FC immerhin acht Millionen Euro plus Boni überwiesen hat, noch ohne Tor.

Kein Winter-Transfer angedacht

Dennoch ist nach GEISSBLOG-Informationen im Winter keine weitere Luftveränderung geplant. Downs will sich in England und bei den Saints durchsetzen. Dafür muss der Ex-Kölner jedoch Adam Armstrong Konkurrenz machen. Der 28-jährige Engländer ist mit elf Toren bislang Southamptons bester Torschütze und als Neuner die erste Wahl. Dahinter hat aktuell Cameron Archer die Jokerrolle inne.

Auffällig: Beide Mittelstürmer-Konkurrenten sind zwischen 15 und 20 Zentimeter kleiner als Downs und somit gänzlich andere Spielertypen. Im 3-4-3 unter Eckert spielt Southampton mit einer Spitze und zwei Zehnern dahinter – in der Regel mit Leo Scienza, dem ehemaligen Heidenheimer, sowie Finn Araz. Insbesondere Letzterer hat vom Trainerwechsel profitiert: Araz kam in den acht Spielen unter Eckert auf sechs Tore und drei Assists. Downs hingegen wird sich weiter gedulden müssen.

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