Die Junioren des 1. FC Köln haben eine starke Halbserie hinter sich und konnten sportlich voll und ganz überzeugen. Dabei machten mehrere Akteure der FC-Akademie mit Nachdruck auf sich aufmerksam. Der GEISSBLOG stellt einige der vielversprechendsten FC-Talente für 2026 vor.
Stefan Ruthenbeck und Vladyslav Moschenski, die Trainer der A- und B-Junioren des 1. FC Köln, betonen immer wieder, dass die Erfolgsformel ihrer Mannschaften in der mannschaftlichen Geschlossenheit liegt. Dennoch: Aus den Kadern der beiden Teams stechen durchaus Talente hervor, dessen weitere Entwicklung im neuen Jahr mit Spannung zu beobachten sein wird.
Fynn Schenten
Die Statistik spricht für sich: In der aktuellen Spielzeit der A-Junioren kommt der 18-Jährige wettbewerbsübergreifend auf 15 Treffer in 18 Spielen. Ob Deutsche Meisterschaft, DFB-Pokal oder UEFA Youth League: Der Deutsch-Franzose, der sowohl auf den Außenbahnen als auch im Sturmzentrum agieren kann, zeigte sich treffsicher. Dabei hat der wuchtige Angreifer eine auffällige Entwicklung hinter sich: Ließ Schenten zu Beginn der Saison noch einige gute Torchancen liegen, ist seine Effizienz vor dem Tor nun bemerkenswert. Als Belohnung durfte der Blondschopf zuletzt bei den Profis mittrainieren und feierte im Spiel gegen Union Berlin seine Premiere im Profi-Kader.
Jason Ponente Ramirez
Der Flügelspieler, der 2022 aus dem Nachwuchs von Viktoria Köln zum FC wechselte, traf achtmal in 18 Spielen und gilt mit seinem Tempo und seinen Dribblings als weiterer Schlüsselspieler im Angriff der A-Junioren. Ein um das andere Mal sorgte der 18-Jährige, der die italienische und spanische Staatsbürgerschaft besitzt, für ein Raunen bei den Zuschauern – nämlich immer dann, wenn der Linksfuß von der rechten Außenbahn aus nach innen zog und beim Abschluss erfolgreich das lange Eck anvisierte. Sollte Ponente Ramirez körperlich weiter zulegen und noch konstanter in seinen Leistungen werden, hat er eine spannende Zukunft vor sich.
Kristiyan Irmiev
Der bulgarische U19-Nationalspieler ist der Dreh- und Angelpunkt im Spiel der FC-U19 und der verlängerte Arm von Ruthenbeck auf dem Rasen. Wettbewerbsübergreifend ist der 18-Jährige, der seit 2017 bei den Geißböcken spielt, absoluter Stammspieler. Im defensiven Mittelfeld bestach Irmiev mit robuster und intelligenter Zweikampfführung und setzte mit seinem feinen linken Fuß auch in der Offensive immer wieder Akzente.
Assad Kotya-Fofana
Gemeinsam mit Luis Stapelmann bildet der Deutsch-Togolese das Abwehr-Bollwerk der Kölner U19. Der knapp zwei Meter große Defensivspezialist ist bei Ruthenbeck bereits in seinem ersten A-Jugendjahr gesetzt. Dabei hinterließ der 17-Jährige nicht nur durch seine Statur Eindruck. Kotya-Fofana überzeugte durch seine Ruhe am Ball zeigte seine Qualitäten im beidfüßigen Spielaufbau. Doch auch bei ihm gilt: Für die weitere Entwicklung ist Konstanz unabdingbar.
Milan Nikolic
Unter etlichen fußballerisch Hochbegabten der FC-U17 sticht Nikolic noch einmal besonders heraus. Der deutsche Nationalspieler und Kapitän der Kölner B-Junioren ist die Schaltzentrale des Moschenski-Teams. Offensiv wie defensiv einsetzbar, ging der 16-Jährige in jedem Spiel vorweg, war der Taktgeber der Geißböcke und stellte mit seinen sechs Treffern in 13 Spielen zudem Torjäger-Qualitäten unter Beweis.
Luca Mijatovic
Noch torhungriger zeigte sich im bisherigen Saisonverlauf der österreichische Nationalspieler Luca Mijatovic, der im Sommer aus Wien an das Geißbockheim wechselte und sofort ablieferte. Gleich siebenmal traf der 16-Jährige für die U17 und gehörte mit zwei weiteren Kölnern, Elfried Assiobo-Tipoh und Simon Neugebauer, zu den Top-Torschützen der Liga. Der Außenstürmer stellte die gegnerischen Abwehrreihen dank seines Tempos immer wieder Herausforderungen und blieb im Abschluss eiskalt.








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