Ein Bewerber ist aus dem Rennen um Said El Mala offenbar ausgestiegen: Brighton & Hove Albion soll sein Angebot für den Shootingstar des 1. FC Köln zurückgezogen haben. Wird ein Verbleib nun wahrscheinlicher?
Auch wenn Said El Mala beim 1:2 gegen Bayer Leverkusen sein zwölftes Saisontor verpasst hat: An der Tatsache, dass der Youngster des 1. FC Köln einer der begehrtesten deutschen Spieler auf dem Transfermarkt ist, wird sein Derby-Fehlschuss nichts geändert haben.
Dennoch soll sich inzwischen ein Interessent aus dem Buhlen um El Mala verabschiedet haben: Wie der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet, hat Brighton & Hove Albion sein Angebot zurückgezogen. Der Premier-League-Club bemühte sich monatelang um den 19-Jährigen, hätte ihn gerne für ein Gesamtpaket von 35 bis 40 Millionen plus Weiterverkaufsbeteiligung verpflichtet – der FC erhofft sich jedoch andere Summen um die 50 Millionen Euro.
Gehaltserhöhung beim FC statt 3,3 Millionen Euro in Brighton?
Ein Treffen mit den Kölner Verantwortlichen, das Brighton initiieren wollte, fand gar nicht erst statt. El Mala hätte im Süden Englands offenbar ein Jahresgehalt von mindestens 3,3 Millionen Euro kassiert, plus 1,7 Millionen Euro Handgeld. Ob ein Verbleib beim FC nun wahrscheinlicher wird, bleibt abzuwarten. Schließlich galt Brighton nur als einer von vielen Interessenten. El Malas Ex-Berater hatte beispielsweise auch mit Chelsea gesprochen.
Mittlerweile hat bekanntlich die Familie die Vertretung des Bruderpaares in die eigenen Hände genommen. Am vergangenen Donnerstag soll es ein Gespräch zwischen den El Malas und den FC-Bossen am Geißbockheim gegeben haben. Der Rückzieher von Brighton dürfte dabei ein Thema gewesen sein – und gewiss auch ein möglicher Verbleib in Köln, der keinesfalls vom Tisch ist.
1. FC Köln muss El Mala nicht verkaufen
Wie vom GEISSBLOG berichtet, ist der FC nicht darauf angewiesen, seinen Star im kommenden Sommer zu verkaufen. Weder vertraglich, schließlich ist El Mala bis 2030 ohne Ausstiegsklausel gebunden, noch aufgrund finanzieller Zwänge. Um ihn zumindest noch eine Saison zu halten, erwägen die Geißböcke offenbar, El Mala zum Top-Verdiener zu machen – von 1,75 Millionen Euro Jahresgehalt ist die Rede. Präsident Jörn Stobbe hatte zuletzt in einem Podcast erklärt: „Natürlich werden wir ihm ein Angebot machen mit unserem Umfeld – nicht nur finanziell, aber auch finanziell.“
Der Familie soll der FC derweil raten, auf die Dienste eines lizenzierten Beraters zu setzen. Es soll sich um Thies Bliemeister handeln, der für die Agentur CAA Stellar tätig ist. Diese vertritt unter anderem auch Isak Johannesson. Entscheidender dürfte allerdings sein, dass die Agentur ihren Hauptsitz in London hat und daher über beste Kontakte in die Premier League verfügt. Doch womöglich benötigt El Mala diese Kontakte auch erst im Sommer 2027.






Hier kannst du über den 1. FC Köln diskutieren und dich mit anderen Usern austauschen. Bitte beachte dabei die Spielregeln in unserer Netiquette! Du findest sie hier und kannst sie jederzeit nachlesen. Viel Spaß!