Jetzt beginnt der Kampf um die Kader- und Stammplätze

Ab sofort geht es im Training um die Kaderplätze. (Foto: Bucco)
Ab sofort geht es im Training um die Kaderplätze. (Foto: Bucco)

Nach dem Trainingslager startet der 1. FC Köln in die heiße Phase der Vorbereitung. Drei Woche vor dem Pflichtspiel-Start beginnen die Kämpfe um die Kader- und Startelf-Plätze.

René Wagner hat sich bislang nicht in die Karten schauen lassen. Der Trainer des 1. FC Köln verteilte die Einsatzzeiten bei den Testspielen gleichmäßig. Doch nach dem Trainingslager dürfte sich dies nun ändern. Zumindest dürften die beiden Aufstellungen am Freitag und Samstag gegen Real Sociedad erste Hinweise auf die aktuellen Kräfteverhältnisse im Kader liefern.

Am Freitag steigt das erste der zwei Duell gegen den spanischen Pokalsieger. Hinter verschlossenen Türen geht es im Franz-Kremer-Stadion zur Sache. Am Samstag dann bittet die Wagner-Elf im RheinEnergieStadion vor zehntausenden Fans zum Tanz. Es gilt als wahrscheinlich, dass Wagner die aktuell stärkere Elf am Samstag in Müngersdorf aufbieten wird.

Nur drei Spieler mit einer Stammplatz-Garantie

Die Augen richten sich damit auf die diversen Duelle, die sich aus dem aktuellen Kader ergeben. Nur wenige Spieler hätten einen Stammplatz sicher, sollte morgen das erste Pflichtspiel anstehen. Marvin Schwäbe als Kapitän im Tor, Said El Mala als Ausnahmespieler auf dem linken Flügel (trotz des neuen Konkurrenten Reigan Heskey), Ragnar Ache als Zielspieler auf der Neun. Darüber hinaus aber sind viele Duelle eng – oder noch gar nicht richtig in Gang gekommen, weil die Kaderplanungen noch laufen.

Gideon Mensah hat links aktuell keinen Konkurrenten, auch wenn er noch gar nicht richtig im Training ist. Jonathan Friemel macht es zwar gut, ist aber nicht für die Profis vorgesehen. In der Innenverteidiger hat Sportchef Thomas Kessler einen Fünfkampf ausgerufen. Rechts streiten sich Sebastian Sebulonsen und Alessio Castro-Montes um den Platz.

Im Mittelfeld praktisch alles offen

Auf der Sechs und der Acht begegnen sich aktuell Tom Krauß, Paul Okon-Engstler und Isak Johannesson in dem Wissen, dass mindestens noch ein Sechser kommen soll – und dieser als Säule im FC-Spiel und quasi automatisch als Stammspieler. Rechts offensiv bekam Jan Thielmann zuletzt ein Sonderlob von Wagner, während auch Linton Maina sich anschickt in der Vorbereitung aufzufallen und Youssoupha Niang sich anschickt eine echte Option zu werden. Und auf der Zehn wissen Luca Waldschmidt und Marius Bülter, dass sie ebenfalls noch externe Konkurrenz bekommen dürften.

Viel zu beobachten also für Wagner in den kommenden Tagen, ehe es gegen Real Sociedad gehen wird. Drei Wochen vor dem Pflichtspiel-Start und vier Wochen vor Ende der Transferperiode gibt es noch viele Fragezeichen im FC-Kader und in einer möglichen Startelf. Das Gute ist: Bislang fiel niemand im Training spürbar ab. Die Leistungsdichte ist gegeben. Jetzt muss Wagner die Puzzlestücke schrittweise zusammensetzen.

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