Erst der Aufstieg, dann der Umbruch? Pierre Littbarski wünscht sich nach der Bundesliga-Rückkehr des 1. FC Köln „frisches Blut“ für den Kader und hat so einige Vorschläge für Sportchef Christian Keller.
Der 1. FC Köln wird trotz der Niederlage bei Hannover 96 in die Bundesliga zurückkehren, daran zweifelt wohl kaum noch ein Fan – und auch nicht Vereinsikone Pierre Littbarski. „Der FC steigt mit absoluter Sicherheit auf“, legte sich der einstige Dribbelkünstler in seinem neuesten Instagram-Video fest.
Littbarski (504 Pflichtspiele für den FC) setzt sich nicht mehr mit der Frage auseinander, ob der Aufstieg gelingt, sondern vielmehr damit, wie es anschließend weitergehen könnte. „Es muss jetzt schon für die erste Liga geplant werden“, sagt der 65-Jährige und hält sich dabei an einen seiner Ex-Trainer: „Christoph Daum hat mir mal gesagt: Man muss träumen, um das Unmögliche möglich zu machen.“
Diese Spieler schlägt Littbarski vor
Frei nach diesem Motto präsentiert Littbarski seine „Träume für die neue Saison“, einen illustren Transfer-Wunschzettel für den Sommer.

Litti schlägt der sportlichen Leitung um Christian Keller einerseits Leistungsträger dieser Zweitliga-Saison vor: Fabian Reese, Michael Cuisance (beide Hertha BSC) und Fisnik Asllani (Elversberg), die allerdings jeweils von Rogon betreut werden, zudem Marvin Wanitzek (Karlsruher SC), Paul Seguin (Schalke 04), Marcel Halstenberg (Hannover 96) und Isak Bergmann Johannesson (Fortuna Düsseldorf).
Andererseits finden sich auf seiner Liste die Bundesliga-Profis Jonas Wind, Patrick Wimmer (beide VfL Wolfsburg) und Robert Andrich (Bayer Leverkusen), deren Marktwert jeweils auf rund 15 Millionen Euro geschätzt wird, internationale Stars wie Robin Gosens (AC Florenz) und Wout Weghorst (Ajax Amsterdam), Ex-Nationalspieler Timo Werner (Tottenham) – und obendrein die scheidende Bayern-Legende Thomas Müller.
Littbarski: „Wenigstens mal nachfragen“
„Die Mannschaft braucht frisches Blut, Energie, eine Hierarchie, Qualität, Charakter, Erfahrung und Führungsspieler“, meint Littbarski und schiebt nach: „Man sollte wenigstens bei einigen dieser Spieler einmal nachfragen, ob jemand Lust hätte, zum FC zu kommen.“
Fraglos könnten so einige dieser Profis dem FC weiterhelfen – nicht nur die ganz großen Namen, sondern auch ein Zweitliga-Akteur wie Johannesson. Dem zentralen Mittelfeldspieler sind in Düsseldorf bislang beachtliche zehn Treffer und sechs Vorlagen gelungen sind. Verpasst Fortuna den Aufstieg, könnte der Isländer für 5,5 Millionen Euro aus seinem bis 2029 laufenden Vertrag gekauft werden.
Der Großteil von Littbarskis Vorschlägen dürfte sich für den FC aber im Bereich des Unmöglichen bewegen – aufgrund von anderen Plänen, wie sie Bayerns Müller hegen wird, oder Unbezahlbarkeit. Doch zumindest Träumen ist natürlich erlaubt.








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