„Ausschließen können wir es nicht“: El Mala wird für den FC zur Hängepartie

Immer wieder Gerüchte um Said El Mala. (Foto: IMAGO / Beautiful Sports)
Immer wieder Gerüchte um Said El Mala. (Foto: IMAGO / Beautiful Sports)

Der 1. FC Köln und die Zukunft von Said El Mala: Der Stürmer der Geißböcke steht nicht vor einem schnellen Abschied aus der Domstadt. Was nicht heißt, dass es irgendwann ganz schnell gehen kann. Womöglich sogar bis zum 1. September.

Said El Mala dürfte den Auftakt zur Weltmeisterschaft 2026 auf dem amerikanischen Kontinent mit hochgelegten Füßen verfolgt haben. Der Angreifer des 1. FC Köln wäre selbst gerne mit dabei gewesen. Stattdessen bleibt ihm nur das Zusehen.

Das gilt aktuell auch für den FC mit Blick auf den Poker um den 19-Jährigen. Zusehen und abwarten, mehr bleibt den Geißböcken nicht. Kommt ein Angebot für den Shootingstar, ist der FC gesprächsbereit. Kommt keines, ist El Mala Teil der Kaderplanung in Köln.

Das sagt Türoff zum El-Mala-Poker

Philipp Türoff hat am Freitag am Geißbockheim bestätigt, dass es „bis zum letzten Tag der Transferperiode dauern kann“, ehe sich wieder etwas tun könnte. „Das ist kein Szenario, das wir anstreben, aber ausschließen können wir es nicht“, sagte der Finanz-Geschäftsführer und bestätigte damit erstmals, dass es tatsächlich eine Hängepartie werden könnte für den FC.

Fraglos kann der FC jederzeit einen Schlussstrich ziehen und El Mala ab einem gewissen Punkt der Transferperiode für unverkäuflich erklären. So hätte Sportchef Thomas Kessler nicht die Sorge, seinen Topscorer der letzten Saison zum Deadline Day am 1. September 2026 zu verlieren, zwar viel Geld einzunehmen, aber keinen Ersatz mehr verpflichten zu können. Dieses Szenario würde den Kölner Erfolg in der kommenden Saison massiv gefährden. Ein Umstand, den die Verantwortlichen zwingend ausschließen wollen.

Gruppe an potenziellen Interessenten ist überschaubar

Und dennoch könnte es sein, dass ausgerechnet zum 1. September genau das Angebot eintreffen könnte, welches El Mala unbedingt annehmen will. Der Anspruch der Spieler-Seite ist gestiegen. Die Spanne an Clubs, die nicht nur interessiert, sondern auch finanzstark genug sind, um einen solchen Deal zu stemmen, halten sich in Grenzen – und vor allem halten sie sich aktuell noch weitgehend auf dem Transfermarkt zurück. Auch deswegen weiß der FC: Der El-Mala-Deal könnte noch dauern. Länger als manchem FC-Verantwortlichen lieb sein dürfte.

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