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Noch viel Luft nach oben bei Hattrick-Hosiner

Philipp Hosiner war einer der Gewinner des ersten, ernst zu nehmenden Testspiels des 1. FC Köln. Das 3:2 (0:1) beim VfL Osnabrück war vor allem dem Österreicher zu verdanken, der alle drei Tore erzielte und damit eindrucksvoll unter Beweis stellte, warum die Geissböcke ihn schon im Winter unbedingt holen wollten. Doch Hosiner ist längst nicht bei 100 Prozent. Auch sein Trainer sieht noch viel Luft nach oben.

Osnabrück – Er kam zur zweiten Halbzeit beim Stand von 0:1 aus Sicht des Effzeh und brauchte gerade einmal 19 Minuten, um sein Team auf die Siegerstraße zu schießen. Erst nach einer Ecke, dann als Abstauber nach einem Pfostentreffer und zuletzt nach einem Konter markierte Philipp Hosiner zwischen Minute 52 und 70 seine Treffer drei, vier und fünf in der laufenden Vorbereitung. Schon gegen die Burgenland-Auswahl im ersten Trainingslager (11:2) hatte Hosiner zweimal getroffen.

Lasse mich jetzt sicher nicht feiern

„Natürlich ist es ein schönes Gefühl“, sagte der Hattrick-Schütze nach dem Spiel. „Das zweite Tor hätte Matze Lehmann auch machen können, wenn er sich etwas gestreckt hätte. Aber er hat es mir überlassen. Das zeichnet eine Mannschaft aus. Deswegen stelle ich mich jetzt sicher nicht hier hin und lasse mich feiern für drei Tore.“

Trotzdem: War das Spiel in Osnabrück ein Vorgeschmack auf das, was Hosiner zu leisten im Stande ist? Wenn es nach seinem Trainer geht, noch lange nicht. „Ich will das nicht zu hoch hängen“, sagte Peter Stöger nach dem Spiel. „Aber es tut ihm gut, weil er körperlich noch nicht in einem Bereich ist, in dem er für die Bundesliga sein muss“, so der Coach mahnend.

Er ist normal spritziger und giftiger

Stöger weiß genau, wie fit sein Schützling ist. Dafür braucht er keine Werte irgendwelcher Fitnesstests. Die Eindrücke auf dem Rasen reichen dem 49-Jährigen. Schließlich geht die Geschichte Stögers und Hosiners lange zurück. Der Stürmer, der Austria Wien unter Trainer Stöger einst mit 27 Toren aus 30 Spielen zur Meisterschaft schoss, kann vor seinem Übungsleiter keine Schwächen verbergen. „Wir kennen ihn sehr gut“, sagte Stöger. „Er ist normal spritziger, giftiger, noch mehr unterwegs, vor allem gegen den Ball. Das wird er auch in der Meisterschaft tun müssen.“

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