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Malle muss wieder heim

Während Frederik Sörensen der neue Mann in der Defensive des 1. FC Köln wird, hat ein anderer wieder seine Heimreise antreten müssen: Aly Malle wird vorerst nicht zum Effzeh wechseln.

Köln – Schon am Freitag weilte das 17-jährige Talent aus Mali nicht mehr in der Domstadt. Die Geissböcke haben sich schweren Herzens gegen eine Verpflichtung des U17-Nationalspielers, der aktuell im Senegal spielt, entschieden. Das bestätigte Trainer Peter Stöger nach drei Tagen Probetraining mit dem Nachwuchsmann. „Leider ist die Gesamtkonstellation schwierig, ihn jetzt fix herzuholen“ so der Österreicher. „Er braucht Spielpraxis. Die können wir ihm hier schwer garantieren.“

Bräuchte Zeit, bis er spielfähig wäre

Grund dafür sind die strengen Ausländerregelungen für die Regionalliga. Köln hätte Malle nicht in der U21 einsetzen können. Das heißt: Der Junge aus Mali hätte sofort den Sprung zu den Profis schaffen müssen. Eine zu große Aufgabe für den nicht einmal volljährigen Jungen. „Er hat einen wirklich guten Eindruck hinterlassen. Technisch versiert, schnell, starke Anlagen im Eins gegen Eins“, drückte Stöger sein Bedauern aus. „Das, was wir erwartet hatten, hat sich bestätigt. Aber es würde Zeit benötigen, bis er spielfähig gewesen wäre.“

Malle hätte beim Effzeh von Grund auf taktisches Verhalten erlernen müssen, etwas, das er bislang in seinen Heimatvereinen nicht ausreichend mitbekommen hat. Für diesen Lernprozess hätte der 17-Jährige aber auch Spielpraxis erhalten müssen – der Knackpunkt aller Überlegungen. So musste Köln das Talent vertrösten. „Wir bleiben in Kontakt“, sagte Stöger. Der Sprung nach Europa ist für Malle aber erst einmal wieder in weite Ferne gerückt.

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