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Stöger verrät Notfallplan

Der 1. FC Köln tritt am Samstag um 16 Uhr beim VfL Osnabrück an (ab 15.30 Uhr im GBK-Liveticker). Es ist der erste richtige Test für die Geissböcke nach dem lockeren Aufgalopp in Österreich gegen die Burgenland-Auswahl (11:2). Das Testspiel ist gleich eine Nagelprobe für den Effzeh: Denn nach der Verletzung von Dominik Maroh wird kein einziger gelernter Innenverteidiger in Osnabrück mit an Bord sein.

Köln – Trainer Peter Stöger verzichtet auf die Option, Bruno Nascimento als Ersatz mitzunehmen, da dieser den Verein verlassen kann und keine Zukunft mehr beim FC hat. „Er wird nicht dabei sein“, bestätigte Stöger am Freitagnachmittag. „Es wird ein echtes Testspiel sein, bei dem wir den Notfall simulieren können.“

Der Österreicher hat sich bereits einen Notfallplan zurecht gelegt und vier Spieler auserkoren, die in der Innenverteidigung getestet werden sollen. „Olkowski hat schon Innenverteidigung gespielt, Lehmann auch“, so der 49-Jährige. „Und mit Jonas Hector und Kevin Vogt haben wir zwei weitere Spielern, die wir uns auf dieser Position ansehen können.“

Keine angenehme Situation

Das Spiel in der osnatel-Arena wird also doch mehr sein als eine weitere Trainingseinheit. Stöger hatte vor Tagen zwar signalisiert, dass es je nach Belastung der Spieler zu „eigenartigen Ergebnissen“ im Verlaufe der Vorbereitung kommen könne. Nun hat der Coach aber ein echtes Problem zu meistern, das nicht auf schwere Beine zurückzuführen sein wird.

Für Stöger „keine angenehme Situation“, wie er gesteht. Jedoch eine, die der Effzeh in Kauf genommen hatte. Schließlich war die Verletzung von Mergim Mavraj schon länger bekannt. Und auch, dass Dominique Heintz erst kommende Woche einsteigen würde, wussten die Verantwortlichen. Einzig, dass Felipe Santana durch den Medizincheck rasseln würde, war nicht eingeplant. Umso wichtiger, dass der Deal mit Frederik Sörensen kurz vor dem Abschluss steht.

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