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Stöger macht Druck: "Jeder für sich selbst verantwortlich"

Die erste Elf gegen den SC Cambuur.


Gesehen hatte Stöger für seinen Geschmack zu wenig. Den Spielern war nicht nur anzumerken, dass ihnen körperlich die Spritzigkeit und mit fortschreitender Spieldauer auch die Konzentration fehlte. Der Österreicher vermisste bei dem einen oder anderen den Willen, sich dem Kampf um die Plätze mit dem letzten Quäntchen zu stellen. „Da ist jeder für sich selbst verantwortlich. Der eine macht ein bisschen mehr Eigenwerbung, der andere weniger.“

Ausreden ließ Stöger also nicht gelten. Weder die harte Trainingswoche in Kitzbühel noch die leicht umformierte Mannschaft mit Pawel Olkowski als Linksverteidiger (Miso Brecko verteidigte rechts) und Frederik Sörensen als linker Innenverteidiger neben Lukas Klünter. Einzig Finne und ein überragender Timo Horn erreichten durchgängig ansprechende Form. Horn brachte in der zweiten Halbzeit mit zwei Weltklasse-Paraden die niederländischen Angreifer zur Verzweiflung, während Finne vorne die richtigen Laufwege fand, um ständig für Gefahr – und schließlich auch für Tore – zu sorgen.

Mit den anderen Spielern wird Stöger noch ein Wörtchen zu reden haben. Samstag und Sonntag stehen noch einmal Einheiten in Kitzbühel auf dem Programm. Sonntagnachmittag geht es dann zurück nach Köln, ehe die Spieler erst einmal zwei Tage Zeit zum Durchschnaufen bekommen werden. Ab Mittwoch bereiten sich die Kölner dann auf den Colonia Cup (1./2. August im RheinEnergieStadion – Tickets gibt es hier) vor. Dann will Stöger von einigen seiner Schützlinge ein anderes Gesicht sehen. „Dann muss der, der jetzt ein bisschen weniger gemacht hat, nächste Woche wieder mehr aufzeigen.“

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