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Effzeh-Kritik an Trippel: Gespräch mit Präsident Spinner

Kocht da etwa ein Streit beim 1. FC Köln hoch, jetzt, da nach dem besten Saisonstart seit 19 Jahren eigentlich alles in Butter sein müsste beim Effzeh? Geschäftsführer Jörg Schmadtke hat in deutlichen Worten den eigenen Stadionsprecher Michael Trippel kritisiert. Dieser hatte mit einer nicht ganz ernst gemeinten Aussage nach dem Sieg gegen den HSV am Samstag für Aufsehen gesorgt.

Köln – „Willkommen in der schönsten Stadt Deutschlands!“ Jeder Effzeh-Fan hat diesen Satz schon einmal gehört, wenn er bei einem Heimspiel des 1. FC Köln im RheinEnergieStadion war. Michael Trippel ist seit 1999 die Stimme des Effzeh, der Stadionsprecher mit der blonden Mähne und dem markanten Bariton ist eine Kultfigur bei den Fans.

Herr Trippel muss aufpassen

Nun aber vergriff er sich – zumindest laut den FC-Verantwortlichen – im Ton. „Das wird jetzt ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem VfL Wolfsburg bis zum Saisonende“, hatte Trippel nach dem 2:1 gegen den Hamburger Sport-Verein erklärt, als auf der Anzeigetafel die Tabelle eingeblendet worden war. Wolfsburg Erster, Köln Zweiter: Diese Konstellation war es Trippel wert, einen launigen und nicht ganz ernst gemeinten Spruch in Richtung Fan-Kurve loszulassen.

Während in den Kurven ein freudiges Jauchzen zu vernehmen war, schüttelte einer anschließend nur den Kopf: Jörg Schmadtke konnte über den Spruch gar nicht lachen. „Wir müssen gerade nach dem guten Start aufpassen, dass alle auf dem Boden bleiben“, wurde der Geschäftsführer später im „Express“ zitiert. „Da muss unser Stadionsprecher mithelfen – und nicht irgendwas befeuern.“ Und weiter: „Herr Trippel muss aufpassen, was er sagt. Das war jetzt nicht das erste Mal. Man kann hinterher immer kommen mit Ironie. Aber Trippel hat eine Verantwortung – wenn er der nicht gerecht wird, dann müssen wir uns ernsthaft mit ihm beschäftigen.“

Weiterlesen: Gespräch mit Präsident Spinner – so reagierte Trippel

2 Kommentare
  1. Patrik
    Patrik says:

    Also bei allem Respekt vor der wirklich tollen Arbeit des gesamten Vorstands und selbstverständlich auch vor allen Mitarbeitern die im Hintergrund dafür sorgen,
    das sich alle Zahnrädchen sauber drehen aber fühl doch mal bitte einer dem wirklich geschätzten Herrn Schmadtke den Puls, nach Rrrrruhig ganz Rrrrruhig kommt nämlich nur noch Tod!
    Wir sind für Kölner Verhältnisse ja schon alle sehr besonnen und ganz Rrrruhig….aber ein wenig Emotionen dürfen wir doch wohl noch zeigen oder???
    Also Ruhe bewahren und locker durch die Hose atmen und vor allem Hände weg von Michael Trippel, denn der gehört zum FC, wie der Dom zu Köln!!!
    Ich denke da haben wir ganz ander Baustellen Stichwort: gewaltbereite und anscheinend auch gehirnamputierte Boyz und Horde Mitglieder, die sich als Fans bezeichnen und uns seid Jahren
    nichts als Ärger machen mit ihren ständigen Gewaltexzessen!

  2. Koebes Bodensee
    Koebes Bodensee says:

    In Abwandlung des wunderschönen Liedchens:
    Drei Dach sich freue, nix bereue – dar es dä FC
    Freue mich schon auf die herrlichen Witze und Anspielungen in der kommenden Session, wie der Präsident der Spinner, dem Düsseldorfer Manager und dem Ösi Trainer dar Kölsch Jrundjesetz erklärt und die daraufhin dem Tripel höchstpersönlich den Flönzorden für besondere Leistungen und Weitsichtigkeit überreichen, weil Wolfsburg un dä FC sich ein Kopf an Kopf Duell – um den Relegationsplatz geliefert haben!
    Wer et hät jewuss. …
    Ärger et hät noch immer jot jejange….
    Nä, warum es dar schön!!!

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