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Last-Minute-Transfers? Effzeh bleibt gelassen

Der 1. FC Köln hat seine Transferplanungen abgeschlossen – vorausgesetzt, keiner der etwas unzufriedeneren Spieler will den Verein doch noch verlassen. Noch eine Woche lang ist das Transferfenster für diesen Sommer geöffnet. Bis zum 31. August haben der Effzeh und die anderen Klubs in der Bundesliga die Möglichkeit, ihre Wechsel über die Bühne zu bringen. Hektische Betriebsamkeit herrscht bei den Geissböcken deswegen aber nicht.

Köln – „Ich denke, dass nichts mehr passieren wird“, sagte Peter Stöger am Montag. „Wir sind nicht auf der Suche und wir haben nicht vor, noch jemanden abzugeben.“ Nicht ausschließen wollte der Österreicher zwar, dass nicht doch noch ein Spieler mit dem Wunsch nach einer Luftveränderung zu ihm und Manager Jörg Schmadtke kommt. Konkrete Anzeichen dafür gebe es aber nicht, so der 49-Jährige.

Kann keine negative Stimmung feststellen

„Wir haben jetzt das dritte Ligaspiel und ich bin vorsichtig geworden in diesem Geschäft. Man wird immer wieder damit konfrontiert, dass jemand mit seiner Situation unzufrieden ist. Aber bislang hat noch niemand um einen Gesprächstermin gebeten“, so der FC-Coach.

Damit schloss Stöger auch Bard Finne und Slawomir Peszko ein. Der Norweger war aufgrund der Verletzung von Yuya Osako gegen den VfL Wolfsburg in den Kader gerückt. Zuvor hatte er zweimal den Sprung in den 18er-Kader verpasst. Seit Wochen wird über eine Ausleihe des 20-Jährigen spekuliert.

Auch Peszko kann mit seiner Situation nicht zufrieden sein. Er wurde bislang für kein einziges Pflichtspiel nominiert. In der Saison der EM 2016 eine unbefriedigende Situation für den polnischen Nationalspieler. „Er trainiert wie immer. Ich kann keine negative Stimmung bei ihm feststellen“, sagte Stöger. Der 30-Jährige will alles versuchen, um sich beim Effzeh durchzusetzen. Erst im Winter will er seine Situation neu bewerten.

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