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Die Prämien der FC-Profis

Die Spieler des 1. FC Köln werden wohl auch in dieser Saison nicht mit einer gesonderten Prämie für den Klassenerhalt belohnt. Wie schon im vergangenen Jahr verzichten Profis und Verein auf eine finanzielle Belohnung für den Fall, dass der Effzeh in der Liga bleibt. Dagegen sollen die Spieler an überdurchschnittlichen Leistungen auch überdurchschnittlich partizipieren.

Köln – Wie der „Express“ berichtet, einigten sich der Mannschaftsrat um Kapitän Matthias Lehmann mit den Geschäftsführern Jörg Schmadtke und Alexander Wehrle auf eine ähnliche Regelung wie in der vergangenen Saison.

 

„Vorrangig regeln wir die Ausschüttung der DFB-Pokalprämien“, sagte Finanzchef Alexander Wehrle. Das heißt: Die Spieler sollen erst ab dem Achtelfinale kassieren – dann aber richtig. Pro Pokalrunde rund 40 Prozent der TV-Einnahmen, in der Saison 14/15 waren es durch das Erreichen der dritten Runde 935.000 Euro. Dazu sollen die Spieler mit rund 50 Prozent an den Ticketerlösen partizipieren, die sich der Effzeh mit dem Gegner teilt.

Dann können wir Spaß miteinander haben

Einen ähnlichen Ansatz fahren Spieler und Verein in der Liga: Je besser der Klub abschneidet, desto mehr verdienen die Kicker – allerdings nicht, wenn lediglich das Minimalziel (Klassenerhalt) erreicht wird. Alleine für den Verbleib in Liga eins wird es keine Prämie geben. Erst ab Platz 14 gibt es für jeden besseren Tabellenrang eine höhere Prämie. So profitieren auch die Spieler davon, dass auch der Klub mit jedem besseren Tabellenplatz höhere Einnahmen generiert.

Auf diese Weise sind selbst Boni für das Erreichen der Europa League, Champions League und sogar für die Meisterschaft berücksichtigt. „Das sind keine Szenarien, die uns wirklich beschäftigen. Aber wenn man die Prämien regelt, dann alle in einem Abwasch“, wird Manager Jörg Schmadtke zitiert. „Ich halte das seit meiner Zeit in Aachen ähnlich: Ich sage den Spielern ehrlich, dass wir nicht so viel zahlen können. Aber wenn wir was über Gebühr erreichen, dann können wir Spaß miteinander haben, dann sollen sie auch davon profitieren.“ In Sachen Spaß und Erfolg dürfte kein Fan etwas dagegen haben, wenn es die Kölner irgendwann mal wieder so richtig krachen lassen.

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