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Nur kein böses Erwachen – Kapitän Lehmann warnt

Drei Tage noch bis zum Bundesliga-Auftakt: Der 1. FC Köln macht die Schotten dicht und absolviert die letzten drei Einheiten vor dem Spiel beim VfB Stuttgart hinter verschlossenen Türen. Die letzten Details sollen geheim bleiben. Die letzten Feinheiten will Trainer Peter Stöger in Ruhe besprechen. Die letzten Tage soll nichts mehr ablenken vom großen Ziel: drei Punkte zum Saisonstart.

Köln – Am Mittwoch war Zug drin im Training der Geissböcke. Nicht nur Anthony Modeste hatte trotz gelungener Flugshow meist einen grimmigen Gesichtsausdruck. Auch die anderen Spieler wirkten noch einen Tick motivierter, ernster. „Es ist noch mal ein Ruck durch die Mannschaft gegangen. Jeder ist noch fokussierter und konzentrierter“, zeigte sich Stöger erfreut.

Qualität fällt jetzt nicht mehr so auf

Der Österreicher hatte mit mahnenden Worten nach dem Spiel beim SV Meppen (4:0) den einen oder anderen Spieler sprichwörtlich am Kragen gepackt und wach gerüttelt. Die Zeit der Warnungen von Trainerseite sind nun aber vorbei. Stöger baut auf positive Stimmung. Erst sprach er mit dem kritisierten Milos Jojic unter vier Augen, anschließend lobte er den ebenfalls in Meppen nicht überzeugenden Yuya Osako.

„Er hatte die längste Länderspielreise gehabt, den wenigsten Urlaub von allen. Aber ich sehe ihn stark steigend in seiner Leistung“, so der Österreicher. Wenn wir einen Spieler gerade nicht ganz top sehen, hat das mittlerweile eben auch damit zu tun, dass wir andere Qualität dazu bekommen haben und deswegen etwas, das früher wahnsinnig positiv aufgefallen ist, jetzt gar nicht mehr so auffällt, weil wir ein paar Spieler haben, die darin gut sind.“ Ein Lob für Osako verpackt mit dem Hinweis, dass er nicht der einzige Spieler ist, der über besondere Fähigkeiten verfügt. Jeder ist ersetzbar.

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