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Stöger-Kritik an Offensive – trotz Tor-Rekord

Der 1. FC Köln ist mit einem Rekord in die neue Saison gestartet. Das 1:0 von Anthony Modeste beim 4:0-Sieg im DFB-Pokal gegen den SV Meppen war das schnellste Tor der Effzeh-Pokalgeschichte. Und obwohl die Kölner dann noch drei weitere Tore gegen den Regionalligisten folgen ließen und nie gefährdet waren, auszuscheiden, war Trainer Peter Stöger hinterher nicht rundum zufrieden.

Meppen – Einige Zuschauer waren noch gar nicht an ihrem Platz in der Hänsch-Arena, da stand es schon 0:1 für die Gäste. Die Meppener hatten kräftig gepennt in der Defensive, einen langen Ball von Dominique Heintz ignoriert. Anthony Modeste hatte sich gefreut und nach gerade einmal 45 Sekunden die Führung für die Geissböcke erzielt.

Stöger kritisiert inkonsequente Offensive

Der überragende Modeste ließ in der 27. Minute das 2:0 per Elfmeter folgen. Doch von dem Moment an verlor das Kölner Spiel an Tempo. „Wir sind einigermaßen souverän aufgetreten“, resümierte Trainer Peter Stöger hinterher die Leistung seines Teams. „Ich bin aber nicht mit allem zufrieden. Der eine oder andere hätte mehr Werbung in eigener Sache für nächste Woche machen können.“

Stöger hatte es nicht gefallen, wie die Kölner gegen zehn Meppener zwar weiter nach vorne gespielt, aber nicht nur diverse Chancen hatten liegen, sondern auch das letzte Feuer vermissen hatten ließen lassen. Wer genau ihm nicht gefallen hatte, ließ der Österreicher offen, sagte aber: „Da wir im defensiven Bereich nicht wahnsinnig gefordert wurden, geht es um die Spieler, die offensiv unterwegs waren.“

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