Wirbel um Lewis Holtby: "Nehme meine Aussage zurück"

Lewis Holtby hat nach dem Spiel des HSV beim 1. FC Köln mit einer falschen Aussage für Wirbel gesorgt und sie später zurückgenommen. Der 24-Jährige hatte behauptet, Schiedsrichter Deniz Aytekin hätte sich nach der 1:2-Niederlage der Hamburger bei den Geissböcken für einen falschen Elfmeter-Pfiff entschuldigt. Dem widersprach Aytekin deutlich. Auch der HSV dementierte. Kölns Manager Jörg Schmadtke nahm es mit Humor.

Köln – „Er kam zu Emir Spahic und sagte, das es kein Elfmeter war“, hatte Holtby nach dem Spiel in die Kameras gesprochen. Aytekin sei beim HSV in der Kabine gewesen und habe das Gespräch mit dem HSV-Spieler gesucht. Eine Aussage, die für Wirbel sorgte, da sie umgehend von Aytekin widerlegt wurde. „Wenn er das so erzählt, dann kann ich nur sagen, dass es nicht so war“, so der Schiedsrichter, der zehn Minuten vor Schluss einen zweifelhaften Elfmeter für den 1. FC Köln gegeben hatte. Der Effzeh hatte wegen des Elfmeters die Partie mit 2:1 gewonnen.

Holtby entschuldigt sich für seine Aussage

In der Folge sah sich der HSV gezwungen zu reagieren, veröffentlichte zunächst eine Stellungnahme via Twitter, dass „Holtby da etwas falsch verstanden“ habe. Am Sonntagmorgen dann zitierten sie den Spieler mit folgendem Statement:

Das einzige Gespräch, das nach dem Spiel stattgefunden hatte, war zwischen Aytekin und dem HSV-Sportdirektor Peter Knäbel.

Schmadtke nimmt Holtby-Wirbel mit Humor

FC-Manager Jörg Schmadtke nahm den Wirbel um die Holtby-Aussage mit Humor. Im Sport1-„Doppelpass“ angesprochen auf den vermeintlichen Kabinen-Besuch sagte Schmadtke am Sonntagmorgen: „Es gibt einen Gang links, einen Gang rechts. Vielleicht hat er sich verlaufen.“ Grundsätzlich aber konnte Schmadtke den Ärger der HSV-Verantwortlichen nachvollziehen: „Ich hätte den Elfmeter auch nicht gepfiffen.“

Allerdings betonte er auch, dass nicht nur Aytekin selbst den Elfmeter auch im Nachhinein verteidigt habe. „Alle Schiedsrichter sagen unisono, dass es ein klarer Elfmeter war.“ Tatsächlich hatte auch „Sky“-Experte und Ex-Schiedsrichter Peter Gagelmann die Entscheidung auf Strafstoß unterstützt, da es zwischen Emir Spahic und Anthony Modeste Kontakte an Bein und Oberkörper gegeben hatte.

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