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Das neue Traum-Duo? Zoller und Modeste auf Kurs


Wichtig ist, dass wir nicht halbherzig abschließen

Die einzige Chance, die er gegen Wolfsburg nicht nutzte, war die Großchance kurz nach der Halbzeit-Pause. Zoller war mit Bittencourt zusammen auf Torhüter Koen Casteels zugelaufen, im entscheidenden Moment war ihm aber der Ball etwas zu weit vom Fuß gesprungen. Es spricht für Zoller, dass er gar nicht erst nach Ausreden suchte. „Ich habe Leo neben mir gesehen, habe mich aber entschieden zu schießen. Da wäre die andere Variante besser gewesen.“

Allerdings betonten Zoller und Trainer Stöger unisono: Wenigstens hatte Zoller solche Szenen. „Damit hatte ich letzte Saison noch Probleme“, so der Stürmer. Und der Trainer ergänzte: „Wichtig ist, dass wir uns die Chancen rausgespielt haben und nicht halbherzig abgeschlossen haben, sondern der Torhüter gut reagieren musste.“ Das galt auch für Modeste, der Casteels zweimal zu spektakulären Großtaten zwang.

Es kann gerne so weitergehen

Modeste (vier Pflichtspiel-Tore) und Zoller (drei) – könnten die beiden künftig also das neue Sturm-Duo des Effzeh bilden? „Dass es funktionieren kann, hat uns nicht überrascht“, sagte Stöger. Beide dürften wohl auch am kommenden Samstag gegen den HSV wieder in der Startelf stehen. Modeste als Stoßstürmer – und Zoller? Das wird wohl vom System abhängen, mit dem Stöger beginnen wird. Gegen Wolfsburg war es wahlweise ein 4-4-2 oder ein 4-2-3-1. Vom 4-1-4-1 mit nur einer Sechs war er zugunsten einer stabileren Defensive vorübergehend abgerückt.

Zoller dürfte aber in jedem Fall einen der Plätze hinter Modeste einnehmen. „Wir verstehen uns gut, das ist alles sehr harmonisch. Das funktioniert“, sagte der 24-Jährige. Der französische Neuzugang und der Rückkehrer aus Kaiserslautern als neue Sturm-Hoffnung für die Geissböcke. Zwei Neue, von denen einer davon profitiert, schon einmal da gewesen zu sein. Oder, wie es Zoller sagt: „Ich war nie weg. Ich habe gewusst, dass ich zurückkommen würde. Und ich wollte auch unbedingt zurückkommen. Jetzt macht es Spaß, persönlich läuft es, es kann gerne so weitergehen.“ Bei der aktuellen Tor-Quote hätten die Kölner Fans sicher nichts dagegen.

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