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Jetzt spricht Peter Stöger: "Bei uns ist jeder angreifbar"

Peter Stöger trinkt gelassen seinen Kaffee. Die Länderspiel-Pause hat der Trainer des 1. FC Köln genutzt, um an Schwachstellen seiner Spieler zu arbeiten. Nach vier Pflichtspielen ist eine neue Richtung zu erkennen. Aber wie sieht der Österreicher das große Ganze beim Effzeh? Im Gespräch mit dem GEISSBLOG.KOELN gibt er Einblicke.

Köln – Im ersten Teil des großen Stöger-Interviews erklärt der 49-Jährige, warum er bewusst Risiken in der Kaderplanung genommen hat, warum er zunächst wieder vom 4-1-4-1 abgerückt ist, was die Herausforderung mit dem jungen Kader ist und was er gerade von den Talenten aus U19 und U21 erwartet. Teil zwei des Interviews erscheint am Montag.

GBK: Herr Stöger, acht Wochen Vorbereitung, ein Pokal- und drei Liga-Spiele liegen hinter dem 1. FC Köln. Von was sind Sie überrascht worden bisher?
PETER STÖGER: Vieles, was wir uns erhofft hatten, ist eingetreten. Die Gruppe funktioniert trotz der Veränderungen im Kader so gut wie in den Jahren zuvor. Die Charaktere passen also, das ist wichtig. Spielerisch passt es auch, das ist genauso wichtig. Auch die beiden jungen Innenverteidiger. Dass dazu sehr gute Ergebnisse gekommen sind und wir mehr Punkte haben als der eine oder andere Spielverlauf vielleicht hergegeben hätte, ändert nichts an unserer Einschätzung.

Sie müssen unsere Überzeugung spüren

Hat man sich nicht trotzdem auf dünnem Eis bewegt, gerade, wenn man an die Personaldecke in der Innenverteidigung denkt?
Ja und nein, denn das hatten wir in den letzten Jahren eigentlich schon mehrfach. Wichtig ist, dass wir Vertrauen in unsere eigenen Entscheidungen haben und diese dann auch an die Spieler weitergeben. Wir holen Spieler wie Frederik Sörensen und Dominique Heintz hierher, weil wir überzeugt sind, dass sie Bundesliga spielen können. Diese Überzeugung müssen wir sie doch dann auch spüren lassen. Das haben wir auch in der Vergangenheit so gehandhabt.

Weiterlesen: „Wir werden erst sehen, wie es wirklich ist, wenn man mal drei Spiele verliert“

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