Bard Finne.

Finne trumpft groß auf – Jojic bleibt in der Kabine

Am Dienstagnachmittag hat Bard Finne im Torschusstraining des 1. FC Köln gezeigt, warum er für den Kader gegen den FC Schalke 04 eine ernsthafte Option ist. Milos Jojic musste dagegen pausieren. Er litt an den Nachwehen genau jenes Zweikampfes, dem am Vortag Marcel Risse zum Opfer gefallen war.

Köln – Am Montag war Marcel Risse im Duell mit Milos Jojic zu Boden gegangen und hatte sich eine leichte Knöchelstauchung zugezogen. Doch auch Jojic hatte etwas abbekommen, was sich aber erst später herausstellte. Der Serbe verspürte nach dem Training leichte Schmerzen am Fuß, versuchte es am Dienstagvormittag aber noch im normalen Training. Nach Rücksprache mit dem Trainerteam trainierte er am Nachmittag individuell und nicht mit den Kollegen auf dem Platz. Gemeinsam mit Marcel Risse soll er am Mittwoch wieder mit der Mannschaft trainieren.

Ob dann Bard Finne wieder so treffen wird wie am Dienstag beim Torschusstraining? Gleich mehrfach hatte Trainer Peter Stöger allen Grund, den Norweger für dessen Abschlüsse zu loben. „Ja, Bard!“ hallte die Stimme des Österreichers gleich mehrfach über den Platz. „Sehr gut, Bard!“ Mit rechts, mit links, mit dem Kopf – Finne hatte einen guten Tag erwischt und traf nach Flanken von den Flügeln, wie er wollte. Damit unterstrich er, warum Stöger versucht ist, ihn anstelle eines anderen Angreifers für das Spiel auf Schalke zu nominieren.

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