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"Da haben wir Aufholbedarf" – die Stimmen zum 0:2


Der 1. FC Köln verliert mit 0:2 (0:1) bei Hertha BSC und verlässt Berlin mit der Erkenntnis, dass die junge Mannschaft noch viel zu lernen hat. Der Effzeh scheiterte nicht nur rein sportlich an seiner schlechten Chancenverwertung und Problemen in der Defensive. Peter Stöger hatte auch andere Gründe ausgemacht. Die Stimmen zum Spiel aus Berlin.

Marcel Risse: „Wir waren heute den Schritt zu langsam. Wir hatten zwar unsere Chancen, aber wenn wir die nicht konsequent zu Ende spielen, dann wird es eben schwer. Wir müssen jedes Spiel an unser Limit gehen, aber das war heute zwei, drei Prozent zu wenig.“

Leonardo Bittencourt: „Wir hatten uns mehr erhofft und es wäre mehr drin gewesen. Wir hatten 90 Minuten Zeit, das Ding zu unseren Gunsten zu drehen. Wir haben aber zu viele Chancen zugelassen.“

Wir haben uns naiv verhalten

Peter Stöger: „Hertha hat heute den abgebrühteren, erfahreneren Eindruck gemacht hat und deswegen das Spiel verdient gewonnen hat. In Sachen Erfahrung haben wir eben noch Aufholbedarf. Auf der Gegenseite waren einige echte Füchse dabei, richtig arrivierte Spieler, die auch mal die Mannschaft beruhigen können. Das muss nicht immer den Unterschied ausmachen, aber auf mich hat es heute den Eindruck gemacht. Wir haben uns gerade in den letzten zehn Minuten naiv verhalten. Es ist schade, mit einem Punkt oder mehr hätten wir uns echt Luft verschaffen können. Jetzt sind wir mittendrin, wo wir möglicherweise aber auch hingehören.“

Hertha-Coach Pal Dardai: „Es hat gut ausgesehen heute. Wir haben guten Fußball gespielt gegen eine sehr gut organisierte Mannschaft. Wir hatten gute Spielzüge und haben viele Chancen herausgespielt.“

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