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So viel Glück hatte Osako – das Verletzten-Update

Yuya Osako fehlt dem 1. FC Köln bereits seit zwei Wochen. Seit seinem Tor gegen den VfB Stuttgart am ersten Spieltag hat der Japaner kein Training mehr bei den Geissböcken absolviert. Eine Knieverletzung macht ihm noch immer zu schaffen. Wie viel Glück der 25-Jährige aber hatte, erklärte Peter Stöger erst jetzt.

Köln – Beim 1. FC Köln ist es mittlerweile gängige Praxis, mit der genauen Diagnose bei verletzten Spielern eher zurückhaltend zu sein. Patrick Helmes, Mergim Mavraj und zuletzt Dominic Maroh sind die aktuellen Beispiele. Das Motto: lieber nicht so genau kommunizieren, was der Spieler hat, um auch die Zeit bis zum Comeback so vage wie möglich halten zu können.

So kam es auch, dass sich die Arbeit der Reha-Abteilung in den letzten Tagen deutlich ausgeweitete, ohne dass groß Aufhebens darum gemacht worden wäre. Neben Maroh, Mavraj und Osako reihten sich Simon Zoller (muskuläre Probleme) und Kazuki Nagasawa (Schlag auf den Unterschenkel) in die Betreuung mit ein.

Maroh in Frankfurt nicht dabei – Osako im Glück

Während Nagasawa Großteile des Trainings am Mittwoch wieder mitmachen konnte, drehte Zoller mit Mavraj lediglich seine Runden. Auch die zurückhaltende Information vom Effzeh, Zoller habe „muskuläre Probleme“, passt da ins Bild. Stöger prognostizierte, dass es bei Zoller „für die nächste Woche zur Vorbereitung auf das Frankfurt-Spiel okay sein sollte“.

Während Maroh das Frankfurt-Spiel wohl noch wegen Trainingsrückstands verpassen wird, will Stöger bei Osako noch keine Prognose abgeben. Und das aus gutem Grund, wie er nun durchklingen ließ: „Bei ihm müssen wir schauen. Er hat ein Problem mit dem Band im Knie. Es ist nicht eingerissen, aber wir haben uns die Bilder von dem Zusammenstoß noch mal angesehen. Jemand mit weniger Muskulatur als Yuya hätte da ganz andere Probleme kriegen können.“ Heißt: Osako hatte beim Zusammenprall mit Torhüter Przemyslaw Tyton Glück im Unglück, dass nicht deutlich mehr passiert ist.

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