Die Südtribüne im Protest vereint. (Foto: Jörg Schüler)

Harte Worte via Facebook: Effzeh gegen Ausländerhass

Die Reaktion auf diese Äußerungen folgte prompt. Einerseits sprangen dem Effzeh andere Fans zur Seite, die die fremdenfeindlichen Äußerungen der User scharf kritisierten. So konterte Herbert L. beispielsweise: “Es ist traurig, dass vermeintliche FC-Fans hier ihre Fremdenfeindlichkeit posten. Man hat keinem etwas weggenommen, sondern versucht, traumatisierten Menschen gegenüber freundlich zu sein. Da geht es doch nicht um geldwerte Vorteile, sondern um Menschlichkeit. Köln war immer eine offene und interkulturelle Stadt und der FC ist ein Teil davon!”

Wir sind auf eure Likes nicht angewiesen

Doch auch der Effzeh schaute sich die Äußerungen einiger User nicht lange an. Die Verantwortlichen entschieden sich, aktiv und deutlich auf die Anfeindungen zu reagieren. Es folgte folgender Kommentar des 1. FC Köln: “Liebe Kritiker, die ihr ‘ja gar nichts gegen Ausländer habt’ und wissen wollt, warum der FC ‘nie was für Deutsche’ tut: Über das soziale Engagement des FC kann man sich u.a. auf der Homepage unter Club/Stiftung informieren. Und wer dann immer noch ‘kotzen’ muss oder sich ungerecht behandelt fühlt, weil der FC Menschen, von denen viele mit nichts als ihrem nackten Leben vor Krieg und Gewalt geflohen sind, zu einem Fußballspiel eingeladen hat – wir sind auf eure Likes nicht angewiesen. Damit sind auch die Trolle gemeint, die momentan gesteuert und gezielt dieselbe Hasspropanda auf allen möglichen Seiten verbreiten in der Annahme, man fiele darauf rein. Tun wir nicht. Viele Grüße vom #effzeh”

Der Facebook-Post des 1. FC Köln.
Der Facebook-Post des 1. FC Köln.

 

Klare Kante vom Effzeh in Sachen Flüchtlings-Diskussion: Zwar endeten auf dieses Posting hin die gegenseitigen Beschimpfungen der User nicht – im Gegenteil. Doch der überwiegende Teil der Leser teilte und unterstützte die Sichtweise des Klubs. Beispielhaft sei hier Alexander J. zitiert: “Gutes Statement! Grüße von einem Gladbach-Fan!”

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